„Q“ bald bei neuem Verein?

Manche munkeln, „Q“ suche sich bereits einen neuen Verein.

Was für ein Unfug.

Er wird nur einen neuen Namen annehmen und für denselben Verein weiterspielen. Und zwar, aufgrund seines bald vollauf unbestreitbaren Welterfolgs, mit noch mehr Geld im Rücken. Schließlich, verhindert nicht noch ein Wunder die Krönung seines genialen Planes, wird er entscheidend dazu beigetragen haben, dass Trump aus dem Sattel gehoben.

„Q“ nämlich brachte Millionen vom Tun weg ins Glauben. Vom Handeln weg ins Hoffen. Von der Straße weg auf die Couch.

„Enjoy the show!“ – Und eben nicht „Go do something!“

Keine sehr komplizierte Agenda zwar, den Leuten einzureden, alles gelänge zum Besten, indem sie nur zuschauten, auch keineswegs neu, aber vortrefflich durchgezogen.

Der Buchstabe Q wird nun zwar bald verbraucht sein, die nächste Runde wird „Q“ auch nicht mehr so plumpfrech fahren können, doch was liegt daran?

Seine neue Kirche ist sicherlich schon in Planung, wenn nicht bereits am Auswerfen der Netze.

„Enjoy the show“ wird diesmal natürlich nicht das Glaubensbekenntnis sein, aber vielleicht „Watch the game“ oder „All shall be told“.

Was seine sonstigen Weltnetzstrategeme anlangt (man nenne sie meinetwegen „Meme“) wird er sein Muster selbstverständlich ein wenig verändern müssen. Beispielsweise werden seine Unterpriester diesmal nicht von „the plan“ reden, sondern von „the project“, oder auch „the transformation“, kurz „the trans“.

Was mir hier an einem Samstag Abend spontan einfällt, wird den Denkfabriken hinter ihm sicherlich auch ins Hirn tropfen, vielleicht kupfern sie hier schlicht ab.

„Q“ braucht als Weltmeister keinen neuen Verein.

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Wunderte mich übrigens keineswegs, wäre der Hauptspiri der „Q“-Mannschaft in Wirklichkeit ein Weib.

Weiber verstehen sich sehr oft besonders listig darauf, wie man zumal Männern den Verstand raubt.

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Für eine zumindest anteilige Weibsurheberschaftsthese spricht auch, dass gemäß meiner Wahrnehmung viel mehr Männer in „Q“ vernarrt waren und noch sind als Weiber.

Vom Stil und Inhalt her (mich langweilte beides sofort, was sollte ich mit derlei kryptischer Spasterei den Tag totschlagen) war das ohnehin eher nicht auf Frauen angelegt. Die fängt man eher anders. 


Ich kann natürlich auch völlig falsch liegen, das „Wunder“, welches gar keins ist, sondern schlicht Teil des Plans, tritt noch ein, ich auf den noch nicht einmal billigen Plätzen habe das ganze Spiel nicht verstanden, „Q“ hat am Ende alles zum Guten geführt.

Allerdings wäre mir dann immer noch nachzuweisen, dass das der Große Plan gewesen sei, „Q“ immerzu eingeweiht, alles todsicher im voraus gewusst, eisenhart herbeigeführt, in einer Art Heiliger Verschwörung, an deren Durchführbarkeit nur Deppen wie ich je zweifeln konnten.

Da wäre ich dann mal, war es am Ende nicht doch noch Glück, gerne der Depp.

Ich habe sowieso nichts gegen eine saftige Lerneinheit.


Und noch: WER baut denn sein Weltbild auf die Aussagen eines Unbekannten, der ihm immer nur Brosamen hinwirft, dazu allerlei Ungefähres, in Verbindung mit einem allerlösenden Heilsversprechen?

5000 Jahre etwa bezeugter Geschichte, und DAS geht immer noch?

Neben meinem Wein steht mein frischer Salbeitee, von meinem Busch vorm Haus heute die Ernte.

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