Entsprechen die 432 Hertz den 432000 Jahren des „Kaliyuga“?

Wieder sagte mir einer, überaus liebevoll und wohlwollend, ich solle Musik in 432 Hertz hören, zu meiner Gesundung.

Dann brachte der dazu noch indische Flötenmusik ins Spiel, und ich erinnerte mich alsbald, dass das sogenannte „Kaliyuga“, also das Zeitalter des Bos und des Abstiegs und Niedergangs und Hinschlachtens 432000 Jahre dauern täte.

Ein Zufall?

Da es laut der eingeweihten Weisen, die mir für ewig geistig und spirituell und seelisch und gar vom Verstande her und in allem Sonstnochwas restlos überlegen sein werden, keine Zufälle gibt, kann das nur ein Zufall des maroden Zehnersystems sein.

Der die Sekunde, auf die jene Schwingung berechnet, einst festgelegt hat, war wohl auch einer jener.

Vielleicht ist das tatsächlich die heilsamste Musik. Immerhin bleibt nach viermaligem Teilen durch zwei am Ende drei mal drei mal drei über. Als eigentliche Zahl in jedem System. Man kann die Drei natürlich auch noch durch sich selbst teilen, um endlich bei der Eins rauszukommen. Bis zur Null teilt es sich dann nicht mehr so leicht. Dauert erheblich länger.

Nachtrag

Eben mit einem Fachmann gesprochen, der sich damit auskennt wie wohl wenige. Die Frequenzhochschraubung ist zweifellos fragwürdig. Man verzeihe mir von daher meinen obigen Zahlenspott.

Nachnachtrag

Ich höre jetzt Das Wohltemperierte Klavier von Bach von der Nikolayeva in 432 Hertz.

Nachnachnachtrag

Jetzt sagte mir noch einer, der nicht nur in Physik, Mathematik und Informatik ein As, sondern dazu musikalisch und sprachlich äußerst gewandt, ein echter Selbstdenker, dass die Menschen vor zweihundert Jahren ja deutlich kleiner gewesen seien, sich damit auch das Hörempfinden geändert haben könne.

 

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