Wie feiere ich Trumps Sieg richtig?

Vom Barolo dazu sprach ich schon, einem selbstgemachten Festessen, sollte Trump doch noch gewinnen.

Was aber für ein Festessen?

Für mich allein eine Gans zu braten, das wäre vermessen. Oh, klassisch deutsch mit Rotkohl und Kartoffeln, einer schönen schmackofatzigen sämigen Soß’…! …! …!

Die Vorspeisenplatte gibt es so oder so, dann aber nur ein Käsfondue?

Werde ich endlich mal wieder zu Lammkoteletts mit mächtig Knofi und frischem Rosmarin und / oder Salbei greifen müssen?

Immerhin ist schon klar, wäre es auch, wohnte ich an der Küste und kennte den besten Frischfischer, dass mir an einem solchen Tage Fisch als Hauptgang zu schmal.

Hirschmedaillons wären natürlich nicht von Übel. Nur werde ich die noch schwerer beiziehen können, frisch, als Koteletts von der Heidschnucke.

Immerhin habe ich schon raus, dass ich außer dem Barolo auch mindestens einen Bürgstädter Spätburgunder und einen Iphöfer Silvaner (den gibt es zur Vorspeisenplatte) besorgen muss, zuzüglich eines Rieslingeisweins, der die Nachspeisen begleitet, wenigstens eines Sauternes‘.

Vielleicht mache ich mir auch nur handgeschabte Kässpatzen mit Röstzwiebeln.

Präsidenten kommen schließlich und gehen, und wer sich derenthalben zu sehr verausgabt, mag bald das Nachsehen haben.

 

 

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