Von den Dichterzuständen

Die Dichterzustände können dahin kommen, dass einer im Eisregen, zu prüfen, ob seine schöne sorgsam eingepflegte Kienholzwurzel mit Teelicht im Weihnachtsfenster auch gut sichtbar, vorm eigenen Hause glatt ausrutscht, sich den Rüsel noch schlimmer anhaut als schon vordem.

Alles grade dagewesen, nur dass der Dichter allzugut aufpasste, was er wahrscheinlich karmisch noch schwer zu bezahlen haben wird, wenigstens vor dem ewigen Kontor, wo ihm seine diesbezügliche Schuld niemals erlassen.

Alsdann sucht der Dichter nach, ob denn auch nur einer seines ungewöhnlichen Glückes gewahrt habe, das juckt aber, es war eh keiner, erst recht da keiner tot, wieder keine Sau.

Alles was Dichter tun, ist umsonst.

Damit nichts Neues unter der Sonne oder überm Eise.

 

 

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