Schafft Trump es nicht, bin ich schuld

„Trust the plan“. „Enjoy the show“. „Whitehats.“

„Es dauert eben länger, bis Trump diesen ganzen Sumpf trockengelegt hat (zu jedem Einwand, auch als er erklärte, Ostern sei Corona erledigt: ‚Dann dauert es eben zwei oder drei Monate länger‘.“ „Ich vertraue dem Plan.“ „Trump hat alles im Griff.“ „Dass Trump die Wahl nicht gleich gewonnen hat, war Teil des Plans. Ich vertraue dem Plan. So kann er jetzt allen zeigen, was für Leute da gegen ihn gelogen und betrogen haben und sie damit alle ausräuchern.“ – Undsoweiterundsofort.

Und wenn Trump sich jetzt eben doch nicht durchsetzen kann? War das dann Teil des bereits neuen Heilsplans?

Waren ich und andere, die all dem mit Skepsis begegneten, dann schuld am Scheitern des Plans, haben wir die Show so wenig genossen, dass sie deshalb abgesetzt wurde, wir verderblichen Kleingeister?

So sicher wie das Amen in der Kirche wird kommen, dass wir jetzt eben auch durch dieses Tal noch durchmüssten, mit noch mehr Coronawahn undsoweiter, damit die Leute endlich aufwachten. Im Grunde seien die falschen Eliten trotzdem schon so gut wie erledigt, man sehe ja, wie sie allenthalben bröckelten, es dauere nun halt doch etwas länger, viele, wie etwa ich, seien eben noch nicht reif für die neue Zeit gewesen, für die Große Befreiung.

Da wird es für entsprechend Glaubsüchtige auch keine Rolle spielen, dass ich mich immer (bei aller notwendigen Kritik) für Trump ausgesprochen habe. Ja, hätten ich und die anderen das mit der Kritik bloß gelassen, auch losgeglaubt alswie besessen, „Q“ zu unserem unfehlbaren Leitstern erhoben…

Schafft Trump es aber doch noch irgendwie, wird es Gelächter und Hohn und Spott auf mich und meinesgleichen regnen.

Na denn.

 

Bisher 15 Kommentare

15 Antworten auf „Schafft Trump es nicht, bin ich schuld“

  1. Es braut sich etwas zusammen. Die Software „The Hammer“ und „Scorecard“ wurden entdeckt und werden ausgewertet. „The Kraken“, auch eine Wahlbetrugssoftware wurde ebenfalls erkannt. Einer der Programmierer hat vor Gericht ausgesagt, dass die Wahlmaschinen so programmiert sind, dass sie ein Ergebnis von 49 zu 51 % erzielen. So wurde das in vielen Ländern schon gemacht. Er sagte das nicht ausdrücklich über die US Wahl aus, aber alle Wahlmaschinen haben eine Backdoor. Jedenfalls gibt es keinen Zweifel mehr, dass in dieser Wahl betrogen wurde, dass die Balken krachen. Fast hätte ich geschrieben „getürkt“, aber das ist ja politisch unkorrekt.

    Warum sollte es Spott und Hohn auf Dich und Deinesgleichen geben, wenn Trump gewinnt? Ich würde erwarten, dass die Sozialisten erst einmal das Maul halten.
    https://www.naturalnews.com/

    1. @ Hugin

      Ja, es ist noch Musik in der Sache. Heute haben wohl verschiedene Counties plötzlich wieder viele ungezählte Stimmen gefunden, jeweils weit mehrheitlich für Trump.
      Die Sozialisten scheinen in der Tat schon etwas nervös, denn einige plädieren schon für die Abschaffung des First Amendment usw.

      Warum es Spott und Hohn auf mich und meinesgleichen geben sollte? – Ganz einfach, weil ich „dem Plan“ und „Q“ nicht immer voll vertraut habe, bis zum Schluss (also beinahe jetzt) an einem Trumpsieg gezweifelt (in dem Sinne, dass ich einen solchen eben keineswegs für sicher hielt).

      „Hahaha! Ich habe es doch immer gesagt! Du hast dich einfach kirre machen lassen! Hahaha! Wir haben es immer gewusst!“ – So wird es selbstverständlich nicht von den Sozialisten kommen, sondern von jenen, die es immer „gewusst“ haben.

  2. Sehr geehrter Herr Göller,

    ziehen Sie, wenn Sie möchten, in Betracht, dass es auch Menschen gibt, die Ihre Ausführungen zu schätzen wissen, so oder so. – Möglicherweise führen eben Gedanken und Taten von Menschen Ihresgleichen zu eben jenem Wahlsieg Trumps – und die Tribünensitzer rechnen sich dann den Sieg zu. Das würde mich nicht wundern. Was mir an diesem „Enjoy-the-show“ auf den Senkel geht: Als Gegenspieler von uns frieden- und freiheitsliebenden Menschen würde ich genau DAS suggerieren. Ist doch prima, führt sie doch unweigerlich zur Passivität von Menschen. Wenn WIR es geschafft haben werden, werden diese sagen: Siehste! … und ich werde milde lächeln …

    Sapere aude für alle!

    Stefan Ehrl

  3. „Enjoy-the-show“

    Ich würde das nicht als zu Passivität führend sehen, sonder eher als eine Art Entspannung, gewissermaßen ein Loslassen übermäßiger Ängste und Sorgen, und wie jeder weiß, können sich die Dinge in einem entspannten Zustand viel besser entwickeln. Das Aktive daran ist, dass man seinen Absichten und Wünschen treu bleibt, so dass die gewünschte Energie „losgelassen“ wird.

    So – enjoy the show!

    1. @ Hugin

      Mit einer Abgebrühtheit oder Gelassenheit oder Coolness der Extraklasse wie Deiner kann man das durchaus zielführend so auffassen.
      Ich bezweifle aber sehr stark, dass auch nur eine erhebliche Minderheit der „Q“-Anhänger es so verstanden hat bzw. verstehen sollte.

      1. @ Hugin

        Eins noch dazu.
        Schön entspannt schießt ein Fußballer vielleicht allein fünf Meter vor dem Tor, der Rest zwanzig Meter hinter ihm, eins rein.
        Nur durch die Spannung des Bogens fliegt ein Pfeil ins Ziel. Diese muss geübt und genau fest gespannt vorliegen. Beim Langbogen bis zu 90 Kilo Zugkraft, die bis zum Loslassen auf den Punkt gehalten werden müssen.
        Allein damit, dass man seinen Absichten und Wünschen treu bleibt, ist nichts getan.
        Ob manche ihre Spannung besser ansetzen, bis zum Punkt und gleich wieder darüberhinaus aufrechterhalten können, weil andere, völlig entspannt, ein Glas Sekt in der Hand, einfach zuschauen, das lasse ich jetzt dahingestellt.
        Einfach zugucken, ganz entspannt, so macht der Rest es schon umso besser, und alles wird gut.
        Nicht meins.
        Aber habe ich ja auch keinen so fetten Ranzen wie Buddha, eine Swastika am Wams und lächele sitzend glatzig nur zu allem, was ohnehin geschieht, der Rest schon besorgt, umso besser, weil ich selber nichts mache.

        1. @ Hugin

          Gar nichts an dem, was Du sagtest, ist aktiv. Entspannt bei seinen Vorstellungen bleiben und nichts tun hat nichts Aktives. Du pinselst Dir da einfach den Bauch.

          Aktiv ist bei Dir, dass man seine Selbstgefälligkeit (gut, ich hänge es niedriger), sein Gewähltes einfach hält.

          Damit ist eine Mauer, die einfach nur rumsteht, auch aktiv.

          Ja, stimmt: Sie lässt all die Ritter, solange sie nicht mit Kanonen kommen, ungerührt vor sich kämpfen. Und am Schluss war sie immer souverän und über ihnen und steht auf der Seite der Sieger.

  4. Aktionismus um jeden Preis?
    Ich wüsste nicht, wie ich die Ereignisse in den VSA besser unterstützen könnte. Oder was willst Du tun?

    Allerdings bin ich Deiner Meinung, was die E U betrifft. Wir haben keinen Anführer, der für freiheitliche Werte steht und eine riesige Streitmacht zur Verfügung hat. So müssen wir „hoffen“, dass ein Sieg Trumps auch hier aufräumt. Ich sehe leider nicht, wie die Europäer (der E U) das selber machen könnten.

    Hoffnung ist natürlich eine schwache Energie, weil erstens in die Zukunft projiziert, (die es (noch) nicht gibt und zweitens ist sie immer mit Ängsten verbunden.

    Ich kann nur sagen, dass die Energie jedes Menschen enorm unterschätzt wird, vor allem von den meisten Menschen selbst. Diese Energie zu gebrauchen, gespannt entspannt, ist jetzt allmählich unbedingt notwendig…

    1. @ Hugin

      Ich will nicht was tun, ich tue es.
      Jeder auf der Welt mit Netzanschluss kann dies Tun sehen.
      Am Montag war ich in Marktheidenfeld auf einem Lichterspaziergang. Am Mittwoch in Karlstadt beim Freiheitstrommeln.
      Zu den Dingen in den USA sage ich, was ich kann.
      Dass mein Leserkreis vergleichsweise gering, macht mir keine Schande.
      Ich gebe, was ich kann.
      Mein Name steht offen dafür.

      Man könnte natürlich einwenden, lediglich unter eigenem Namen zu schreiben sei kein Tun.

      Ja, Gewalt wende ich nicht an. Will ich nicht, halte ich auch jenseits des Moralischen für sinnlos.
      Nur wer ohne Haftbefehl oder Durchsuchungsbeschluss gewaltsam in mein Haus eindringt, hat in Notwehr mit meinem Ochsenziemer zu rechnen.
      Das dann aber deutsch und deutlich.

      1. @ Hugin

        Bezüglich der Glaubereien liegen wir zwar manchmal durchaus über Kreuz, ansonsten aber, und eben auch dadurch, kommen wir meines Erachtens doch immer wieder fruchtbar zusammen.
        Ich träfe Dich daher gerne mal lebicht. Bin dafür auch bereit, einige noch legale Kilometer durchs Land zu fahren.
        Viel lieber hätte ich Dich natürlich mal als Gast in meiner halbhygienischen Landhütte.
        Wenn es denn sein muss, koche ich sogar sehr gut vegan.
        Meinen Käs‘ und meine Wurst sollte ich dann ja schön abständig dazuvespern dürfen.
        Bekommst auch frischen Salbeitee, Eigengewächs, Ehrenwort, zu meinem oder auch Deinem Wein.
        Mit Dir mal einfach frei zu reden, das wäre mir was.
        Telefonnummer steht im Impressum.

      2. @ Hugin

        Jetzt noch zu Deinen jüngsten Aussagen, erstmal Zitat:

        „Hoffnung ist natürlich eine schwache Energie, weil erstens in die Zukunft projiziert, (die es (noch) nicht gibt und zweitens ist sie immer mit Ängsten verbunden.

        Ich kann nur sagen, dass die Energie jedes Menschen enorm unterschätzt wird, vor allem von den meisten Menschen selbst. Diese Energie zu gebrauchen, gespannt entspannt, ist jetzt allmählich unbedingt notwendig…“

        In Punkto Hoffnung habe ich fast schon das Gefühl, Du habest mir was abgelernt.

        Dass die Energie jedes Menschen enorm unterschätzt werde, dazu meine volle Zustimmung.

        Beim Rest stört mich gleichwohl das „jetzt allmählich unbedingt notwendig“.

        Jetzt, allmählich, unbedingt und notwendig, diese vier Begriffe in derartiger Abfolge bringe ich nicht unter einen Hut.

  5. Vielen Dank für die Einladung. Leider muss ich ablehnen, denn das, was mir am besten am Internet gefällt ist, dass ich mich unterhalten und sogar diskutieren kann, ohne Jemanden zu treffen.

    Übrigens habe ich an einem Deiner letzten Beiträge gesehen, dass ich meinen Punkt über „das Glauben“ nicht schlüssig darlegen konnte.
    Mea culpa!

    1. @ Hugin

      Na denn. Hatte mir das nicht anders erwartet.

      Ich freue mich gleichwohl darauf, Deinen Punkt über „das Glauben“ von Dir noch besser erläutert zu sehen.

      Vergessen habe ich einstweilen weder Deine noch Gigis Einlassungen dazu.

      Nur weil von mir hier noch nicht weiteres dazu erschienen, sind gerade diese Dinge bei mir nicht durch.

      Wenige nur glauben mir nunmal, dass ich mir angelegentlich gut Zeit lasse für grundsätzliche Sachen. Erstmal anderes vorziehe. Das wird wohl wesentlich an mir liegen.

      „Mea culpa“?

      Nein.

      Nachtrag

      Dass ich von Dir weder Name noch Gesicht kenne, Du von mir schon, ist hiermit gegessen und damit schnurz. Wahrscheinlich gar besser so.

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