„Q“ sitzt arg im Loch

Ich sehe eben, dass ich heute so viel fürs Schöne gesorgt habe, das Zweifelhafte, wenn nicht Verderbliche, darüber unziemlich vernachlässigt.

Also zwingt das Es mich fast schon wieder zum Thema „Q“.

(Der Reichweite halber schriebe ich das jetzt gern auf Englisch, Schwäbisch und Deutsch kann ich indes immer noch besser, und liebe ich diese meine Beiden, ja auch das Fränkische längst mehr.)

Deppenverarsche und Dummenfang.

WER lässt sich so leicht ködern?

Wie viel Glaubsucht braucht man, um sich derlei zur Leitschnur auszuerkiesen?

Braucht man es netzweis noch dümmer, als folgte man lediglich den allfällig beliebig schrägen Interpretationen der Johannesoffenbarung oder des Nostradamus oder einer gefeierten Großprophetin, deren Namen ich eben glücklich gut vergessen habe?

Immerhin freue ich mich darüber, dass „meine“ geliebte Amazing Polly inzwischen auch etwas gemerkt zu haben scheint.

Nix bei mir mit „Enjoy the show“.

Die Show ist schäbig, und zum „enjoyen“ gibt es da für mich gar nichts.

Allzumal ich offene Rede jeder verdeckten schlicht vorziehe. Bin halt altmodisch, konservativ, in diesem Sinne „rechts“.

Ich mache in der Tat auch Andeutungen, setze halbversteckte Botschaften, aber nur, weil das mitunter nicht anders geht. Ich kann nicht jederzeit vollgradaus allein gegen die ganze Welt, die verworfene Bagage, die mich lieber heute einsperrte als morgen.

Nun gut. Vielleicht ist „Q“ ja ein Herkules unserer Zeit. Kann noch nicht raus aus seinem Loch.

Mag sein.

Bleibt die Frage, weshalb der so arg im Loch sitzt und ich nicht.


Es riecht allerdings manches darnach, dass wir es jetzt mit einer Umwälzung zu tun haben, gegen die etwa die Französische Revolution ein Geplänkel war.

Den Hirnkasten ganz neu aufmachen: Das liegt meines Erachtens an.

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