Von den Dichterzuständen

Die Dichterzustände können dahin kommen, dass einer im Eisregen, zu prüfen, ob seine schöne sorgsam eingepflegte Kienholzwurzel mit Teelicht im Weihnachtsfenster auch gut sichtbar, vorm eigenen Hause glatt ausrutscht, sich den Rüsel noch schlimmer anhaut als schon vordem.

Alles grade dagewesen, nur dass der Dichter allzugut aufpasste, was er wahrscheinlich karmisch noch schwer zu bezahlen haben wird, wenigstens vor dem ewigen Kontor, wo ihm seine diesbezügliche Schuld niemals erlassen.

Alsdann sucht der Dichter nach, ob denn auch nur einer seines ungewöhnlichen Glückes gewahrt habe, das juckt aber, es war eh keiner, erst recht da keiner tot, wieder keine Sau.

Alles was Dichter tun, ist umsonst.

Damit nichts Neues unter der Sonne oder überm Eise.

 

 

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Wilhelm Pötters: Was für ein Lehrer!

Ich habe in der ganzen Zeit meiner Blogschreiberei, einschließlich meines alten, der im Archiv zu finden, nur ein einziges Mal einen eigenen Beitrag gelöscht: auf fernmündliche, eindrückliche Bitte meines verehrten Hochschullehrers Wilhelm Pötters hin.

Mein damaliges Lob seiner war ihm gar zu peinlich.

Also willfahrte ich ihm, wenn auch sehr ungern.

Meine Dankbarkeit für seine Lehrtätigkeit und vorbildliche Wissenschaftlichkeit wiederhole ich hiermit gleichwohl, die wird er nun unlöschbar ertragen müssen.

Was für ein Geist, was für ein Lehrer!

 

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Mein Wort ist der Menschheit Tod

Jetzt trifft es, ich bekomme das inzwischen selbst aus dem privaten Umfeld mit, auch die braven Mitläufer.

Panik, dass der Betrieb zugesperrt werde, weil irgendein völlig gesunder Coronaparanoiapilot im Umfeld so deppert war, sich „positiv“ testen zu lassen. Und ich soll noch Mitleiden mit jenen haben, die längst, zumal als Mediziner, wissen müssten, was Masse ist. Nur, weil ich glücklicherweise gerade kein erwürgtes Geschäft habe, ich nicht so doof bin, mich zu dessen endgültigem Ruin, hätte ich denn eins, testen zu lassen.

Oh was bin ich für ein gesellschaftsschädliches Arschloch, indem ich bei normalem novembrigen vorübergehendem Naselaufen nicht zum Schwachsinnstest ging, damit mein ganzes Umfeld in den wirtschaftlichen Orkus zu fahren!

Oh was bin ich für ein Volksschädling, indem ich mich einfach selber gesund halte, wie schon von meiner Oma gelernt!

Oh wie verderblich mein Tun, indem ich Hagebutten sammele und fett rohen Knoblauch fresse, erbarmungslos, anstatt mir irgendeinen Pharmadreck reinzudrehen!

Oh was bin ich ein Vernichter der letzten noch für ihren ungeprüften Impfdreck aufgefütterten solventen Glanzfirmen! Ein Wirtschaftstöter bin ich! Ein Volksvernichter damit!

Alle notwendige Wertschöpfung durch mich vernichtet, einfach zerstört!

WER wäre ärger anzuklagen?

WER je hatte so viele Leben auf dem Gewissen?

Ich bin mehr als nur der oder alle Teufel.

Die nämlich ließen klug immer welche am Leben, weiter ernten zu können.

Ich hingegen brauche niemanden mehr, bringe den Tod jetzt final über die ganze Menschheit.

Einfach über mein Wort.

 

 

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Von den geistesgestörten Transhumanisten (dem Menschmaschinenwahn)

Sie können es nicht und sie wollen es meist nicht einmal für sich selber.

Ob deren Menschmaschinenwahn allein aus einem im Wortsinne abartigen Machtanspruch gesteuert, einem aberwitzigen Glauben, oder eben doch durch Außerirdische (was die einfachste Erklärung wäre, dadurch jedoch nicht bewiesen), ist mir erstmal einerlei.

Aufs Schwerste verkommen und geisteskrank sind sie allemal. Kein Plan von der Menschheitsgeschichte, vom Menschen insgesamt. Irrwitzig aufgeblasen bis zum Platzen.

Sie sind, etwa wie die Antifanten, die sie nebenher züchten und füttern, alles Gesunde zu zerstoßen, nicht einmal eines Ziels, das sie irgend glücklich machen könnte. Wo nicht Adrenochrom, saugt man sonsten am eigenen Wahn.

Man ist so vernarrt in die eigenen Lügen, dass man sich diese gar noch selbst glaubt.

Und hat man jetzt auch eine Chiffre dafür, ein Wahr- und Wunderzeichen: „The Great Reset“.

Wie viele billige Wanderhuren und wie viel Koks man braucht, sich derlei Größenwahn anzudichten und zu erhalten, das weiß ich in der Tat nicht.

Es gehört auf jeden Fall zum Besten in meinem Leben, dass solcherlei Absturzsüchtige mich nie zu kaufen vermochten.


Als einzig „Geiles“ bleibt solchen, dass sie andere – noch – nach Belieben umbringen lassen können.

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Von der Lage der Coronaverbrecher

Ich weiß nicht, wie man sich fühlen muss, wenn man täglich laut „Wissenschaft!“ schreit, sich dabei jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und Diskussion verweigert, ja diese erbarmungslos gewaltsam unterdrückt und zur tödlichen Gefahr erklärt, daranentlang ganze Völker ruiniert, nur noch dumme, seimicht-schleimichte, gekaufte, aus Gier und Bos mitlaufende und gepresste Vasallen und ärgste Kamarilla um sich hat, jede Sorte Missratener, dazu ein Fußvolk, das man so dreist belogen, dass es jederzeit damit anfangen kann, einen wütend vom Hofe zu jagen, sobald es das merkt, in einer Festung, der die Steine schon mauerweis aus den Fugen fallen, die, da fundamentlos, alsbald einstürzen und schon allein qua Schwerkraft sich selbst zertrümmernd zusammenfallen muss alswie ein Kartenhaus bei der ersten echten Bö.

Also die Lage der Coronaverbrecher.

 

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Rohrbach ist nicht Söderstan

Ich erfahre von verschiedensten Seiten, wie sehr die so von keinem erwartete perverse Lügerei dieses Jahres auch ansonsten durchaus gewetterte Leute fast oder mitunter, manchmal für sie erst nicht merklich, tatsächlich krank macht.

Nun sitze ich darob auch nicht gerade auf einem bequemen Sessel, allzumal ich mich verpflichtet sehe, alles mir Mögliche dawider in die Waagschale zu werfen, und doch rede ich mir zuwenigst ein, ich sei in dieser Lage besser dran als die meisten, indem es bei mir bald fünfunddreißig Jahre, dass ich wesentliche Grundzüge des jetzt eskalierten Lugentums erkannt, widersprechend auch schon so lange mit den Folgen lebte.

Viele, die nicht einmal persönlich über ihre Kinder oder Alten oder geschäftlich, einfach so gefühls- und erkenntnismäßig betroffen, müssen sich sehr anstrengen, noch zu sich zu kommen.

Wer für seine und die anderer Freiheiten eintritt, ist auf einmal ein „Nazi“. Zumindest ein gefährlicher „Covidiot“.

Menschen, die sich nie vorstellen konnten, einmal in dieser Weise drangsaliert, bedroht, verleumdet und gedemütigt zu werden, müssen jeden Tag damit ringen, ihre Fassung zu bewahren.

Erfreulich aber dabei, wie viele gestandene Frauen durchhalten, sich nicht einschüchtern lassen. Oft sind sie gar in der Mehrzahl.

Von der Jugend, mit rühmlichen Ausnahmen natürlich, sieht man bislang leider nicht viel.  Bedenklich und traurig ist das.

Immerhin, in meinem Dorf sehe ich nach wie vor keinen mit Maske. Außer am Bus, oder mag der, den ich vor zwei Wochen notlos damit sahe, ein reingeschmeckter Dummfrankfurter oder Hamburger gewesen sein. Söderstan ist in Bayern nicht überall.

Die tapferen Rohrbacher haben derweil vor ein paar Tagen am Dorfbrunnen einen wirklich stattlichen, wunderschönen Weihnachtsbaum aufgestellt, einen größeren habe ich hier noch nie gesehen.

Der steht. Keiner hier stellt einfach was hin, das ein Kind erschlagen könnte.

Vielleicht stelle ich in das besondere Fensterchen zur Straße hin, allwo früher ein Marienbildnis, dieses Jahr eines meiner schönsten Wurzelhölzer mit Weihnachtsillumination. Achwas, dieses Jahr muss das sein.

Man kennt mich, weiß, dass ich kein Christ bin, wird dies Zeichen daher heuer umso besser verstehen.

 

 

 

 

 

 

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