Meine halbe Stunde im Reichstag

Ich weiß nicht, ob ich Gerichtsrede gleich einem Marcus Tullius Cicero führen kann.

Gäbe man mir aber nur eine halbe Stunde Zeit im Reichstag, eine entsprechende Übertragung ans Volk, ich bliese den ganzen Coronadreck dort mit einem Mal von der Platte.

Größenwahn?

Nein, das denke ich nicht. Denn die feigen verweichlichten kleinen Schranzen dort haben nicht das verschwörerische Format eines skrupellosen Mörders und staatsumtürzlerischen Großverbrechers wie Catilina. Zeige man mir da mal einen, der auch nur ein halbes Schwert selber halten kann.

Schon nach fünf Minuten würden sie bass blass.

Nach zehn Minuten hätten sie per Handy ihren Fahrdienst zur Flucht bestellt, viele Männer, wenn man da noch von Männern sprechen will, wahrscheinlich noch vor vielen von den missratenen Weibern dort.

Bei der vorliegenden Beweislage nicht einmal eine wirkliche inhaltliche Herausforderung. Die sind da schon zu dekadent, eine halbwegs taugliche Verschwörung verantworten zu können. Catilina war wenigstens kein Weichei wie die. Der nahm ohne weiteres noch selber den Stahl in die Hand. Dort sitzen fast nur kleine Merkelmösenschlecker. Traurige Witzfiguren wie Spahn, kleine Kriecher, Feiglinge, die es zu Rom nicht einmal geschafft hätten, ihre Toga selber in den Senat zu tragen.

Erst ein paar Tatsachen und Zahlen, dann ein oder zwei sprachliche Blitze, und sie kröchen alle unter ihren Tischen weg. So stünde ich dort nach fünfzehn Minuten allein im Saal. Denn ich schonte auch die feigen, kolossal versagt habenden Halbundhalben der AfD nicht.

Nun gut. Es wird wohl nicht so kommen. Ich bin mir aber sicher, dass mir meine halbe Stunde reichte.

 

 

 

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