„Q“-Zensur ein Aufstachelungs- und Ablenkungsstrategem?

Indem auf YouTube, Facebook und Twitter bislang beispiellose Zensurwellen laufen, vor allem zu Corona, Biden und „Q“, will ich zu letzterer jetzt auch mal eine nette kleine Verschwörungstheorie anbringen.

Die lautet also, dass man damit Leute, die noch nie von der „Q-Bewegung“ gehört haben, gleichzeitig Horrorstories darüber erzählend, aus irgendwelchen Gründen gerade darauf hinlenken möchte, derweil die Q-Leute bestätigen, damit manchen derer zum Ausrasten bringen, es sich insgesamt um ein Aufstachelungs- wie Ablenkungsstrategem handeln könnte, und eben nicht um eine etwaige Panik, die von den Silikontalbanditen bis zum deutschen Spiegel alle dahin gebracht habe.


Nachtrag

Mir ist es lieber, Trump macht was, als dass „Q“ Ungefähres prophezeit, und wenn dann mal irgendwas eintritt, worauf er sich bezogen hat oder haben könnte, ist alles andere sofort vergessen, natürlich auch sämtliche verpassten Termine.

Inzwischen ist es nicht nur die Zahl 17, auch wenn bei „Q“ etwa stand, an einem Freitag werde Gewaltiges zu sehen sein, so braucht es eben nur halbwegs bald irgendeinen Freitag, und man sieht was, oder es passiert an einem Freitag tatsächlich Besonderes, wie aber auch sonst an manchen Tagen.

Manches wirkt so, wie als ob einer voraussagte, es werde im November an der Zugspitze heftig schneien, da tut sich dann aber im langfristigen Vergleich gar nicht viel, dafür haut es es März voll rein, höherer Ratschluss höherer Mächte, die Dunkelkräfte hielten lediglich doch noch etwas länger stand, und somit hatte er klar recht.

Und dann kommt man auch noch damit, „Q“ müsse ja so ungenau sein, selbst Fehlinformationen gezielt einstreuen, um den Gegner zu verwirren, dem kein Gesamtbild zu geben, unter den eigenen Anhängern damit gleichzeitig die Spreu vom Weizen zu trennen.

Holdrio!

 

 

 

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17 Minuten, 17 Kartons, 17 und 4: Naht die Offenbarung unter der 17 – also „Q“?

Die ganze „Q“-Geschichte beziehungweise die Legenden dazu haben sich jetzt für viele der Zahl 17 bemächtigt, einfach weil „Q“ im englischen wie deutschen Alphabet von „A“ angefangen der siebzehnte Buchstabe ist.

Womit die einen jetzt überall nach dieser Zahl suchen, viele sie natürlich auch vorsätzlich offen einsetzen oder leicht verschlüsseln, indem sie etwa siebzehn Sätze mit siebzehn Wörtern machen, sie an einem Siebzehnten ein siebzehnminütiges Video rausbringen, mit irgendwelchen Siebzehnsachen im Hintergrund.

Vielleicht wissen die aber fast alle noch nicht, was sie tun, und in Wirklichkeit war das „Q“ nur U-Boot, nur Tarnung, um die Leute klandestin auf eine runische Interpretation zu führen, besser gesagt auf zwei.

Im gemeingermanischen Futhark nämlich steht bei rechtsläufiger Zählung die 17 für die T-Rune, bei linksläufiger die W-Rune.

Das finde ich sehr praktisch, indem nämlich die T-Rune durchaus auch kriegerisch verstanden werden kann, steht die andere, Wunjo, für all das, was man im deutschen Worte Wonne noch findet.

Erstere Interpretation passt also gut für jene, die sich für ihren Feldherren „Q“ aktiv in die Bresche werfen wollen, letztere für die mit Cola und Popcorn, die einfach am Sofa den meisterlichen Zügen ihres Retters folgen wollen, gemäß dessen Vorgabe „enjoy the show“.

Ich kann Ihnen übrigens gar nicht sagen, wie oft die 8 (linksläufig T, rechtsläufig W), bekanntlich Quersumme der 17, in meinem Leben eine auffällige Rolle gespielt hat. Ich wuchs in einer Hausnummer 8 auf, hatte mit 8 meinen schweren Unfall, wohnte in Stuttgart wiederum einige Jahre in einer Hausnummer 17 und jetzt wohne ich schon wieder in einer Hausnummer 38, also 3 x 8 = 3 x 17. Kann ich alles lückenlos nachweisen.

Von daher sollte ich zu „Q“ mindestens so viel Ahnung haben wie jeder andere. Dass er mir über seine Anhänger und Deuter von Vogelflugzeichen zusätzlich etwas Wunjo in den ganzen Krampf der letzten Jahre gebracht hat, will ich derweil nicht bestreiten.

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Halloween 2020: Finaler Maskenball zu Berlin

Willi rief mal wieder aus Berlin an und war ganz aufgeregt: „Du, Magnus, hast du mitbekommen, dass Rauchen und Trinken gegen Corona schützen könnte?“

„Wahrscheinlich kommt es darauf an, wer wann wie viel und was raucht und trinkt. Also beispielsweise dreißig Kippen am Tag und acht fette Joints und ein halbes Fass Rum, ich glaube, das hilft den wenigsten. Ich denke, Ihr raucht und trinkt schon genug in Deiner WG. Haut zur Sicherheit vielleicht noch jeden Tag ein paar Zehen rohen Knoblauch oben drauf und fresst die Biozitronen in den Longdrinks mit Schale dazu. Da reicht dann einer. Ansonsten empföhle ich eher Wein, wegen der Radikalenfänger und gegen Sachen wie Hirnverkalkung und Herzkasper. Oder hat schon einer von Euch Corona?“

„Nö… Aber eigentlich würde ich ja gerne… Keine Partys mehr… Ach, vergiss es.“

„Oh je… Ich ahne es schon. Du würdest gerne vollkommen abgefahrene Untergrundparties organisieren, an die man sich in der Hauptstadt noch lange erinnern wird, nachdem Du wieder aus dem Knast bist.“

„Hey, Magnus, was haben wir hier in Berlin noch zu verlieren? Wenn ich und die anderen jetzt nichts machen, stirbt bald die ganze Stadt. Und dann kommt Brandenburg gleich mit runter. Dann muss ich hoffen, dass ich irgendwo in Sachsen Asyl bekomme, als einer von viel zu vielen abgestürzten Berlinern.“

„Du und die anderen? Du zettelst etwa nicht schon eine Verschwörung gegen den Senat an?“

„Wir legen schon zu Halloween los. Mit Maskenbällen, wie sie Berlin noch nie gesehen hat. Mit Livestreams und allen Schikanen. Wir haben Trommler und Trompeter, natürlich jede Menge beweglichen Sound, Feuerzeuge, Wunderkerzen und Taschenlampen für die Lichtermeere, Tänzerinnen vor dem Herrn, Barden und Bänkelsänger (da wunderte ich mich, wo er das herhatte), Coronamonster ohne Ende, noch viel mehr Überraschungen, also fast alles außer Feuerschluckern und einem unangemeldeten Großfeuerwerk.“

Ich versuchte, ihn mit Hinweis auf die schon sehr unlustige Staatsmacht wiederum ein wenig runterzubringen: „Mit wie vielen Festnahmen rechnest du, und mit welchen folgenden Strafen für einfache Teilnehmer und dann zumal Organisatoren?“

„Wir werden einfach sagen, dass wir stets alle Masken getragen haben, jedenfalls dort wo und wann immer eine entsprechende Vorschrift galt, und dann sollen sie uns erstmal das Gegenteil beweisen. Und natürlich werden es alles Spontandemos. Muss man nicht anmelden. Masse davon.“

„Dann dürft ihr euch aber nicht schon deutlich vorher auf doof auf euren Schmerzphonen verabreden. Sonst hat euch die Polente gleich oder nachher garantiert.“

„Magnus, wir sind nicht blöde.“

„OK. Habe ich ja auch nicht gesagt.“

„Fahr doch einfach her und mache mit. Ein bisschen frische Berliner Luft könnte dir mal wieder guttun. Sowieso, wo ist dein Kämpferherz geblieben, dein alter Elan?“

„Naja, irgendwo sehr heimlich übernachtet oder halt im Park, da könnte ich aus eurem Höchstrisikokatastrophengebiet irgendwie zurück nach Hause gelangen, ohne dass man mich dann zwei Wochen lang dort einsperrt. Und wenn man in Berlin anlässlich der Sache meine Personalien aufnimmt, bin ich fast garantiert geliefert. Eine Geldstrafe obendrauf.“

„Aalteeer! Was bist du für ein Weichei! Die Party wird um die Welt gehen!“

„Also gut, ich überleg’s mir. Wir reden nochmal.“

„Denn jute Nacht Alter.“

„Nacht Willi.“


Inzwischen haben wir nochmal geredet, ich kann aus Geheimhaltungsgründen hier natürlich nicht sagen, auf welchem Wege und ob überhaupt ich nach Berlin fahren werde und zumal zurück.

Willi schlug mir vor, ich solle doch einfach eine Konfuzius- oder Nietzschemaske mitbringen und im künstlerischen Kontrast zum Rest ein wenig wanderpredigen und mich gelehrigen Schülern zuwenden. „Sieht und merkt ja keiner, dass dich gar nicht interessiert, was du gerade erzählst, nur Zeit gewinnen willst, leicht angetrunkene Studienrätinnen angraben zu können.“

Berliner Schnauze halt. Ich verwies das also nicht, und Willi kam richtig in Fahrt.

„Du könntest auch als Scheinkrüppel oder zerlumpter Bettler gehen. Es gibt Leute, die haben es mit dem Mitleiden, auch und zumal Weiber. Oder als Bill Gates. Oder Hillary Clinton. Kriegst wahrscheinlich nicht einmal dann eine gescheuert. Oder du setzt dir einfach eine Art schrumpeligen Maskenarsch auf und gehst gleich als Merkel. Alles geht, Magnus.“

Willi hat mich fast. Doch werde ich im Falle als Waldschrat gehen (klappbare Kafkaüberhelme aus Pappe zum Zwischenspaße sind vorort schnell gemacht, hat man Stift und Klebeband). Das ist auch insgesamt optimal für die Ausrüstung. Gescheite Stiefel, dicker Filzhut, Rucksack, lange halbzottelige Haare, alles wetterfest, genug Notration. Glaubwürdiger kann ich fast nicht auftreten. Es macht dann wenig bis nichts, wenn es mich nicht zum ersten Mal in einen Herbstmatsch reinwichst und ich im Park schlafen muss. Hauptsache Party und der Söder kriegt mich nicht.

 

 

 

 

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Coronadiktatur: Auf zum fröhlichen Kranklüften von Kindern!

Da Coronainfektionen, selbst wenn echt, bei jungen Menschen bekanntlich so gut wie nie Arges ausrichten, man über Maskenpflicht und andere Schikanen offenkundig immer noch nicht genügend Schulkinder krankgemacht hat, sollen jetzt Klassenräume alle zwanzig Minuten für ein paar Minuten durchgelüftet werden sowie während der gesamten Pausen.

Da nun viele deutsche Schüler nicht auf einem Strohsack in einem sibirischen Stall großgeworden sind, kann man sich denken, wie viele Erkältungs- und Grippeopfer, Ohrenkrankheiten undsoweiter das auslösen wird. Ständig wechselnde Temperaturen bei regelmäßiger brutaler Zugluft, so geht das.

Also jetzt Decken, Schals und Mützen. Dreimal in der Stunde im Zug Ausmümmeln und wieder Einmümmeln. In Herbst und Winter ein echter Härtetest selbst für jedes gesunde Immunsystem. Will man da seine künftigen Coronapioniere heranziehen, gestählte Jungs und Mädels, die einfach nichts mehr umbringen kann?

Welcher Lehrer, welcher Arzt kann so etwas mittragen? Welches Amt kann so etwas anordnen?

Für mich macht sich jeder, der das durchzieht, strafbar. Und ein Mediziner der dagegen nicht aufsteht, der erzeigt sich zumindest als ehrlos, seines Berufes nicht würdig, macht sich bei Mittun meines Erachtens ebenfalls strafbar. Denn das ist mindestens grob fahrlässige, wenn nicht aktive (es wird ja nicht etwa nur grob fahrlässig falsch oder nicht gehandelt, sondern aktiv) Gefährdung der Gesundheit von schutzbefohlenen Minderjährigen.

Und wenn dann hunderttausende Kinder bibbern und rotzen, was man so gut als möglich auf Corona schieben wird, so vielleicht der Plan dahinter, kann man prima wieder einen Lockdown machen, denn an Atemwegserkrankungen ist womöglich endlich der ersehnte saftige Rekord einzufahren, bei echtem Glück kommt noch eine schwere Grippewelle hinzu, wahrscheinlich betet man schon und opfert den Göttern in der Reichstagskantine dafür.

Was für Verrückte, was für Verbrecher, was für eine Schande.

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Weglachen, Drüberkichern und Niedergrinsen

Unvergessen sind die Lachanfälle Hillary Clintons selbst zu bitterernsten Themen. Jetzt fiel Kamala Harris in der Debatte gegen Mike Pence durch entsprechendes Dauerlächeln und -lachen auf. Und eben sehe ich ein frisches Interview mit Nancy Pelosi, wo die, anstatt Fragen zu beantworten, die ganze Zeit zu ihrem Gebabbel oder indem der andere spricht ihr Maul seitlich aufreißt, wie als ob sie darüber schon gar keine Kontrolle mehr habe.

Einen Mann, der sich so benähme, hielte man für einen Idioten, minderbemittelten Blender oder Clown.

Ich werde das Phänomen weiter beobachten, vielleicht greift das Virus bald noch mehr um sich.

 

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Rubikon und NuoViso: Die Coronische Medikamententragödie – Krankenhäuser als Experimentalfabriken des vorgetäuschten Coronatodes?

Krankenhäuser als Experimentalfabriken des vorgetäuschten Corona-Todes?

Irgendwas dieser Art hatte ich mir zwar schon gedacht, nun aber scheint die Beweislage erdrückend. Man habe die Corona-Leute im April großteils einfach mittels Medikamenten und künstlicher Beatmung umgebracht.

Und, liebe Trumpfans: Das vom US-Präsidenten erst kürzlich noch hochgelobte Hydroxychloroquin spielte dabei anscheinend eine besonders tödliche Rolle.

Hier der Originalartikel auf Rubikon, mancher liest ja noch immer lieber selber, als dass er andere lesen lässt und zuglotzt:

https://www.rubikon.news/artikel/die-medikamenten-tragodie

 

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Coronaaustrieb auf Usedom

Da ich zum Coronawahn trotz aller sichtbaren bisherigen Gewinner immer noch nicht verstanden habe, was das eigentlich treibt, wieso sich Politiker weltweit damit selbst in Geiselhaft genommen haben, muss ich entweder dumm sein oder schlicht etwas nicht verstanden haben.

Jedenfalls begehrten gegen den Wahn nicht einmal Trump oder Putin offen auf, von unserer feigschlunzigen AfD mal ganz zu schweigen. Fast bin ich schon dazu bereit, ein außerirdisches Einwirken in Betracht zu ziehen, denn wie, zum Teufel, hat eine Seite so schnell sämtliche Schwarzen Logen und den ganzen Rest auf diesen einen Schwachsinnsnenner gebracht? Australien wieder zu einer Gefängnisinsel gemacht?

Manche Politiker wirken wie hypnotisiert, wie als ob man ihnen Wunderlanddrogen gäbe, wie als ob der ganze Lug und die daraufgebaute schlimme Krise für sie Nektar und Ambrosia, ja Lebenselixir wären.

Egal wie wirr und schädlich ihre „Maßnahmen“, sie gockeln damit durch die Gegend alswie von Blindfischen erfolgreich gezeugte Pfauen, merken nicht, wie sie sich am Ende selbst entrechtet haben werden, kommt die Menschheit eben doch wieder zu sich.

Augen zu und durch. Tunnelblick. Man macht alles verreckt und grinst dazu noch in die Kamera, wenn man sich gerade nicht warnend ernst gibt. Was für eine Droge ist das? Oder haben die schon eine Art „Interface“ in der Rübe?

Horrorfilme interessieren mich ansonsten so gut wie nicht, also tumb und effekthascherisch, ohne echte Spannung sie nunmal fast immer sind. Monster, Mutanten, Abartige, da habe ich schon nach zwanzig Sekunden Langeweile.

Jetzt aber ist der Film echt. Die Monster, Mutanten und Abartigen tragen Krawatten und spielen leider nicht nur Regierung. Merken dabei anscheinend zu großen Teilen nicht einmal, an was sie zu Werke. (Um das klarzustellen: Für Strafmilderung müssen deren Anwälte nachweisen, dass die vorgeblichen Verbrecher arglistig gehirngewaschen und gezielt vergiftet wurden. Das mag in entsprechenden Fällen Gefängnis ersparen.)

Ich bin kein Psychiater, Lehrer reicht mir schon, ist insgesamt eh nützlicher und besser, womit mir auch nicht die Last zufallen kann, solche Leute kassenabrechnungsfähig zu behandeln. Sollten allerdings hundert Betroffene eine Unterrichtseinheit von mir haben wollen, jeder zehn lumpige Taler, einfache Stelltafel, und ich ritze die Sache selbst auf Usedom im Sonderhotel gleich für die ganze Bande.

Ich bin schon wieder zu billig. Das war schon immer mein Problem. Lieber von jedem einen Tausi nehmen, mit Rückzahlungsgarantie bei Nichtgefallen. Vielleicht horcht man dann auch besser hin.

Wären es doch nur Kinder in einem lustigen Spiele! Zwölfjährige, denen man den Überschlag und das Prozentrechnen beibringen könnte! Sechzehnjährige, mit denen man schon ernsthaft über mittelschwere Texte reden könnte!

Ich habe etwa 200 000 Geisteskrankheiten hinter mir, immer noch etwa so viele, hoffentlich noch weiterhin mindestens so viele, nur war bislang, ich setze auf ewig, Magnus in vorsätzlichem Glücke, keine dabei, die darauf eingesüdet, möglichst viele Leute über Lügen und Zwangsmaßnahmen ins Elend zu stürzen.

Von daher wird da der Weg des Lehrers hart. Die werden in gewissem Sinne zurecht sagen können, ich wisse nicht, wovon ich spreche. Das war aber auch schon so, als Legastheniker zu mir kamen wie auch Kinder mit einer sogenannten Dyskalkulie. Hatte ich beides nie und konnte doch helfen.

„Erwachsene“ sind erfahrungsgemäß sowieso pflegeleichter. Es pubertiert nicht mehr jeder rum wie blöd, oder denkt schon daran, wie er das später machen wolle. Bei denen aber muss ich als gewetterter Profi mit jedem Ausraster rechnen. Zumal die schon Angst vor ihren Weibern oder Männern haben werden, wenn sie zuhause Bericht vom Seminar erstatten müssen. Das setzt dem Unterrichtsgeschehen eine zusätzliche schwierige Note.

In dem Fall, das hatte ich auch noch nie, denn Kinder sind im allgemeinen gut ansprechbar, muss ich selbst mit Nervenzusammenbrüchen nach einer halben Stunde rechnen, ja womöglich angedrohten tätlichen Übergriffen, wenn es bei ein paar von den Schülern einfach den Stichling raushaut.

Vielleicht sollte ich aus dem Schulgeld zumindest einen Rettungssanitäter beiziehen, meinen „Security Guard“ mache ich dann schon selber, denn ich vertraue da meinem Karma, allzumal, wenn ich zu erwachsenen Retardierten spreche, die nicht einmal eine Kelle von einer Schelle zu scheiden wissen.

Ich weiß auch schon, wie ich meinen Vortrag beginnen werde. Zunächst auf leisen Sohlen, dann aber gleich voller Lehrbos.

„Es gab einmal eine Zeit, da man schon an Grundschulen das Rechnen lernte.“

Da fallen dann schon die ersten Schmerzphone auf die Tische Spartas, die ich den Schülern vorsorglich nicht verboten, damit das jetzt jeder hört. Unterrichtseinführung ist fast alles, und je blöder die Schüler, um desto mehr.

Dann fange ich mit dem Rechnen an, komme erst hernach listig aufs Lesen, und ob einer je schon Sinniges geschrieben habe, das mag gemäß Verlauf folgen. (Man darf sich bei derlei Unterrichten im vorhinein selbst nicht zu sehr festlegen. Man muss zuweilen auch Züge weiterfahren lassen, mit deren Wucht man nicht gerechnet hatte.)

Selbstredend wird das ein Härtetest. Einhundert mehr oder weniger irgendwo Abiturierten oder wenigstens Bankkaufleuten in hohen Posten in neunzig Minuten die Grundideen von Lesen, Schreiben und Rechnen beizuklickern, das macht man nicht jeden Tag.

Vielleicht wende ich sogar Vortricks an. Etwa, dass keiner mit Krawatte reinkommt. Ganz einfach, weil ich Kehlenbeengte nicht für unterrichtsfähig ansehe.

Nein, man darf den Schülern nicht gleich ein derartig klares Brett geben. Sei es noch so vorsorglich: Derlei Demütigung von Schülern geht nicht.

Sowieso werden wir auf Usedom eine riesige Sonnenterrasse haben, mit Blick auf die stille See, allwo bei einer sanften Brise alle bei beliebigen Getränken meinen bis ans Banalste gehenden Ausführungen lauschen werden, teleportiert in die wundersame Welt des Grundrechnens und eigenen Anlesens, ohne dass zunächst einer oder eine was merkt. (Bei Erwachsenen darf man nicht so schnell rauslassen, was man ihnen beibringen will und warum und wozu. Kinder sind da liberaler.)

Die kleinen folgenden Aufstände sollte ich sodann leicht und lachend niederschlagen können. Es werden vermutlich gleich einige halbverlogen ansagen, sie wollten sich künftighin sogar im Lesen mehr anstrengen.

 

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