Von den Priestern des Leidens

Leid sei nichts Schlimmes, und nur über Leid könne man wachsen: also die Priester dieses argen Glaubens.

Entweder sind es Lugenpfaffen, oder sie haben schweres Leiden nie über längere Zeit, als wehrloses Kind gar, je erlebt.

Sie gehen nicht nur daran vorbei, dass man in guten Zeiten durchaus auch dazulernen kann, sehr oft besser, sie verhöhnen geradezu jeden und eines jeden Leid und dazu auch noch alles Gesunde und Freie und damit alles Glück.


Arschlöcher

Dann geht doch in einen Kral, wo man Euch schindet und schändet und schlägt und Kakerlaken Euer Bett, bis dass Ihr was gelernt habt.


Und, ja, für Euresgleichen habe ich „negative Vibes“ ohne Ende. Sogar ohne Bestellung.

Was ich mit Euch Schandbuben und Dummfatzen nicht machen werde, immerhin, tut mir leid für Euch, ist Euch händisch zur Besinnung zu bringen. Also mit jeder weiteren Ohrfeige erbarmungslos nachfragen, was nunmehr gelernt sei.

 

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Von den Priestern des Leidens“

  1. Was wäre die Priesterkaste, die Vertreter sämtlich ismen, ohne das Leid und die Angst der Menschen. Nichts, nada, niente, nothing! Also versuchen sie alles, um die Schäfchen in Angst und Schrecken, im Elend zu lassen oder sie so zu beeinflussen, dass sie sich so fühlen. Die Coronalüge ist die neueste Methode dazu. Traurig, dass die Mehrheit mitspielt.

    Leid adelt nicht! Wenn dem so wäre, so wäre die Menschheit mehr als adlig, quasi schon göttlich. Nur der Herrenmensch (Nietzsche) wird sich entfalten können und dazu muss er frei sein. Alles anderes ist „das feinsinnige Gift“ der Priesterkaste.

    1. @ Hugin

      Ich sprach gestern mit einem jungen Mann über die Sache, weil der vor einiger Zeit Entsprechendes geäußert hatte, er habe keinerlei Angst vor irgendeinem Leid, daran könne er nur wachsen. Ich sprach ihn etwa wie hier noch einmal an, worauf der andere fast sofort kochte, meinte, ich brächte nur negative Vibes rüber und überdies spiele ich hier „victim“, im Sinne dessen, dass ich aus meiner ihm im Groben bekannten Leidensgeschichte als Kind Kapital schlagen wolle. Als ich das bestritt und fortsetzen wollte, brach er das Gespräch brüsk und grußlos ab, indem er auflegte. Ich wollte einen derartigen Ausgang bestimmt nicht, denke aber immerhin (vielleicht verstärkt das seine meines Erachtens unreife und verführte Sicht allerdings noch), dass er sich daraus keinen Triumphzug seiner Weltanschauung basteln kann.

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