Sun Tzu und Cäsar und ich werden es nicht richten

Wir haben für den Feldzug der Coronaverarsche nicht Sun Tzu und Cäsar, wir haben Spahn und Söder.

Also Leute, die die beiden militärisch Verständigen allenfalls zu Früchtesammlern und Köchen gemacht hätten, wofern sie ansonsten einen Grunddienst erfüllten und ihr oft zu loses Maul am Kessel hinreichend zu bezähmen wüssten.

Sun Tzu hatte für seine Truppen nun gar nichts für Aberglauben übrig. Cäsar schätzte die Abergläubereien der gegnerischen Gallier natürlich sehr und nutzte sie erbarmungslos aus. Nicht einmal Cicero schalt ihn dafür. Hätte er das tun sollen?

Cicero, Cäsar, Sun Tzu, Cervantes, Nietzsche und ich schauen jetzt einfach mal auf die ausgehobenen Truppen.

Da gewahren wir zuerst unzähliger Weiber, mit denen kein gesunder Mann irgendwo hingehen will, geschweige denn in die Schlacht.

Sodann gewahren wir unsäglicher männlicher feiger junger Ehrloser, deren einer allein sich allenfalls an den gebrechlichsten Greis handgreiflich heranwagt.

Dann wissen wir der Gelder und der Edikte, die das bewegen. Und sehen diesen Haufen, der nicht einmal zum Auflesen des Verlorenen hinter dem Tross taugt.

Die ganze Fußtruppe besteht aus Brotgängern, allzeit einfach übergriffigen, allweil zu sinnloser Zerstörung aufgelegten Landstreichern, Spitzbuben und dem nachfolgenden Krumenauflesgesindel.

Die Reiterei wird derweil von Leuten befehligt, die ein Panzerreiterross nicht von einem Zwergesel zu scheiden vermögen. Das einzige was sie haben sind viele Wurfgeschosse.

Noch mögen sich Soldaten zu dieser Lumpenarmee melden. Einfach ausgehoben werden.

Wir schauen uns jetzt in Ruhe an, wie das bricht.


Ich mag Cicero natürlich weitaus mehr als Cäsar. Beide wissen das. Sun Tzu ist beachtlich, Cervantes ein Ansatz zum Übermenschen, Nietzsche, was soll ich zu dem noch sagen, was gar zu mir.

Es stürzt uns manchmal das Netz ab, Verständigung ist nicht immer in Lichtgeschwindigkeit möglich, was unter uns Altgedienten aber kein Anlass zu Furcht oder gar Angst, und wie sich eben jeder meldet, gibt es in dieser Frage Einhelligkeit, auch keine harte Rede wider mich, indem ich dies der Welt stellte, nur unsere sonstigen Meinungsverschiedenheiten.

Cäsar, ich musste es ihm heidentageoftundlängs sagen, bis dass er einsah, wie sehr er manches übertieben habe. Wir vertrauen darauf, dass er inzwischen geläutert, schätzen seine überragenden Fachkenntnisse. Die Hauptbeurteilung der Truppen oben stammt von ihm.

 

 

Bisher 17 Kommentare

17 Antworten auf „Sun Tzu und Cäsar und ich werden es nicht richten“

  1. @ Magnus

    Ja aber, ach du mein Lieber, hast Du mal wieder am Fliegenpilz genascht, du bist ja wieder mit der Berserker-Schneide unterwegs. Du solltest weiterhin am Pantagruelion dein Heilkräutlein finden.

    Wenn du all deine Heiligen in einem Satz versammelst, kommt der Eindruck näher, daß hier schwer Not am Manne ist. Muss ich dir erst ein neues Strategem erfinden? Sun Tzu war in seiner Genialität doch ein mörderischer Zwangscharakter, Cäsar ein oberfaschistisches gefühlloses Schwein, wenn nicht gar eine exemplarische Topsau. Cervantes und Nietzsche sind natürlich von einer überbordenden künstlerischen Qualität, solche Menschen sollten uns intellektuelle Fixsterne sein.

    Militärisch klüger als Sun Tzu war Dschingis Khan. Wer sich die Mühe macht „Die geheime Geschichte der Mongolen“ durch zu ackern mag wohl fündig werden.

    Du bist manchmal schon brilliant, dies ist schwerlich zu übersehen, gleitest aber dennoch bisweilen von Brillianz zu Brilliantine ab, wenn du verstehst, was ich sagen will.

    Es bleibt dir dennoch ausserordentlich wohl gewogen
    deine Gisela

    1. @ Erika / Gisela

      Klar habe ich hier eine recht gewagte und leicht auch missverständliche Kombi aufgelegt, kann man es als moralisch zutiefst verwerflich ansehen, dass ich Sun Tzu und Cäsar als Ratgeber beigezogen habe.

    1. @ Erika

      Ich traf mal eine Gisela, es war ein zunächst ganz nettes Angebandel, bis sie mir erklärte, dass sie zwei Kinder von einem Araber habe, der sie verlassen hatte, wie Bolle stolz, dass Araber die schönsten Kinder machten. Das machte mich zum ersten Mal mein Bier absetzen. Dann ärgerte sie sich noch darüber, dass man sie nicht Giselle getauft habe, das wäre so viel eleganter als das deutschbackene Gisela, das sie schon immer verfolge. Hoffentlich also reklamierst Du hier jetzt keine Erikelle oder Erikella oder gar Erikelletta für Dich.

  2. @ Magnus

    Zum „schöne Kinder machen“ gehören bekanntlich zwei. Sah sie den adrett aus ? Jedenfalls sehr klug mit einem anderen Mann über die Vorzüge ihres orientalischen Beschälers hausieren zu gehen. Ich würde so einer entgegnen: „Ach ja ? Du sorry, mir ist es gerade vergangen. Wenn du einen beschnittenen Araber willst, dann geh doch nachher einfach im Dunklen spazieren. Die vögeln selbst so hässliche Giselas durch, auf die Fresse schauen die eher selten.

    Und, keine Angst mein lieber, ich bleibe die Erika und nenne mich nicht Erika Chantal (wiederum ein kleines Witzle)

    1. @ Erika

      Sie war erstmal durchaus von Liebreiz. Derart grobe Ansagen, wie Du dazu getätigt hättest, fallen derweil nicht unter meinen gemeinen Umgang mit Frauen und eine Rede, die ich je gerne mit Frauen zu pflegen mich genötigt sehen will. Selbst wenn sie etwas seltsam.

      Erika Chantal Lou von Salomé zöge übrigens besser.

      Und, Chantal: Zügele Deine Rede. Du bist keine Giselle, nicht ich, und vielleicht hat die Gisela den Araber und ihre Kinder auch nur erfunden. Ich weiß nur, dass ich die Gisela nicht erfunden habe.

  3. @ Magnus

    Selbstverständlich würde ich mich auch nicht so uncharmant ausdrücken, nur hier, auf deiner Seite durch momentan von Pantagruelion erzeugter Chuzpe träume ich von so Situationen.

    Ich habe halt ein wenig herb geschrieben, weil ich Dich aufmuntern wollte. Ging wohl nach hinten los. Und ich muss Gisela recht gebenb, Giselle klingt schon erotischer. Kannte mal eine Minnegart…

    1. @ Erika

      Was ward denn dann aus Deiner Minnegart? Kam endlich doch ein Kerl und hat sie sich genommen, und Du, schwerst benommen, warst über Nacht Deiner Minnegart verlustig?
      Hattest Du Deiner Minnegart keinen verlässlichen Minnegurt, und der hätte nicht einmal für eine Chantal gehalten? Muss ich da statt Sun Tzu und Cäsar alte Puffmütter als Zeugen beiziehen? Erzähle mir nur nicht noch mehr über jene Deine Minnegart, denn derlei Sauereien gebe ich nicht frei.
      Wie sollte man auch einem Weib trauen, das nacheinander Erika und Gisela heißen will, dann doch lieber Chantal oder Giselle, und hernach droht es damit, eine Minnegart gekannt zu haben.
      Wenn Weiber sowas anfangen, setze ich mich unter einen schönen Stein am Wasserfall und warte, bis sie sich wieder etwas entspannt haben. Nur in seltenen Notfällen greife ich gleich auf den Punkt ein.

  4. @ Magnus

    Mir scheint deine Phantasie hat sich vergaloppiert. Minnegart war eine Freundin im Internat und hat ihren Namen, warum auch immer, gehasst. Minnie hat ihr auch nicht so gut gefallen und so wollte sie schlussendlich Minou genannt werden. Zu allem Überfluss musste sie noch Zöpfe tragen, ihr Vater, ein Miederfabrikant wollte dies so. Was aus ihr geworden ist, kann ich leider nicht sagen…vielleicht produziert sie heute Kurzwaren. In Mathe war sie gut !

  5. Sorry für OT, werter Magnus. Kannst auch gern löschen, aber Du magst ja keine Ebriefe, daher hier kurz, da ich Dich schon immer in höchstem Masse als Sprachgenie geschätzt, und von Dir diesbezüglich auch sauviel gelernt habe.

    Es würde mich brennend interessieren wie Du narzistisch schreibst, und mit welcher Begründung. Details hier -> https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/letzter-akt-20-09-2020/

    Und um doch noch was @Topic zu bringen: Hail C! lLet’s reset! -> https://dudeweblog.wordpress.com/aktuell/

    1. @ Dude

      Wie narzisstisch zu schreiben sei, daran gibt es keinen Zweifel.
      Masse also geschrieben wie Masse, das ist jedenfalls schweizerisch. Wir Deutsche unterscheiden Maße und Masse.
      Deine beiden Links schaue ich mir noch genauer an.
      Schön von Dir zu hören.
      LG
      Magnus

  6. Naja, für mich gibt es da eben Zweifel. Wenn du auch die SS präferierst, geschenkt. Ich bleibe bei einem. Begründung im ersten Link.

    Und ja, bin in letzter Zeit ärgstens eingespannt (siehe u.a. im zweiten Link), weshalb ich nur seltenst Zeit finde, hier reinzuschauen. Aber vorab: Ich ziehe demnächsts ins Rheintal (Südamerika ist dank C-Hoax-Psyop bis unbestimmt im Arsch, und Plan B für neuerlichen Winter in Griechenland ist aus gleichem Grund auch gegessen – ich lass mir garantiert keine Stäbchen in den Rachen schieben, um die Gen-Datenbank für die NWO zu beglücken und bei dem bescheuerten Maskenball-Schwachsinn mach ich auch nicht mit…) – bist, sobald ich da eingerichtet bin, auch herzlich zu Besuch eingeladen. 🙂

    1. @ Dude

      Wie Du siehst, haben wir uns eben überschnitten.
      Rheintal, im Ernst?
      Da komme ich mal hin.
      Auf jeden Fall leichter als nach Südamerika.
      Vernunft scheint auch bei Dir eingezogen. Will heißen, ich habe mir mal Chile überlegt.
      Ich hätte Dich natürlich am liebsten irgendwo im Rheingau, wo es außer bei uns in Franken und an weiteren glücklichen Stellen unseren besten Wein gibt.

      Nachtrag

      Oh, scheiße, Ihr Schweizer habt ja auch was vom Rheintal. Das war vorhin gar nicht in meiner großdeutschen Peilung. Da kein Vorsatz, hoffentlich kein Aneignungsverbrechen. Dahin könnte ich es durchaus auch nochmal schaffen.

  7. Chile kannst Du knicken. Schon seit Jahren. Inzwischen wies scheint auch den ganzen Rest des Subkontients (werde mein gewähltes Ziel aber weiter im Auge behalten – ganz aufgegeben hab ichs noch nicht). Höchstens Mexiko wäre vielleicht noch ne Idee. https://www.youtube.com/results?search_query=Anarchy+-+They+overthrew+the+Government+in+Mexico+Tow – allerdings ist das Kaff auf ca 2300 müm, etwa arg kalt für meinen Geschmack; und Daueraufenthaltsgenehmigung ist auch nicht ohne….

    Deine Einladung – Dank dafür – ist mir durchaus noch in Erinnerung. Daher auch die Gegeneinladung. Werde Dir, sobald ich vernünftig eingerichtet bin, die Koordinaten per Epost schicken.

  8. @ Dude

    Mexiko ? Mit den vollkommen durchgeknallten und sadistischen Gangs? Vor Jahren berichtete mir einer, daß es klug von ihm war, die deutsche Flagge aufzunähen, so wurde er nicht für einen Gringo gehalten. Aber das ist Jahre her…

    Im Supermarkt sprach ich mit einem Paar, welches jahrelang dort gelebt hat. Die Lebensmittelpreise wären irrsinnig hoch.

    Also ich würde momentan noch nicht mal eine Kurzreise nach Mexiko unternehmen.

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