Mit Cicero nach Berlin

So, der Rucksack ist gepackt, bald geht es los zum Berliner Sightseeing, wohl zwangsläufig wie auch zur Berichterstattung auf eine oder mehrere der hundert bis fünftausend angemeldeten beziehungsweise genehmigten Demonstrationen.

Als Reiselektüre hole ich mir nachher noch die zweisprachige Ausgabe von „De officiis“ (etwa: „Vom rechtschaffenen Handeln“), dem Altmeister Marcus Tullius Cicero.

Da finde ich sicherlich noch einige treffliche Stellen für unsere abgedrehten Sozialhygienemeister und -minister in der Hauptstadt, Anregungen für demonstrationstaugliche Sprüche.

Meterstab dabei, stelle ich mich vielleicht auch mal vor ein paar Polizisten, lese ihnen einfach also deutlich wie gut vernehmlich daraus vor.

Nachtrag 15.19 h

Kurz vor dem Bus höre ich noch, dass das Demonstrationsverbot für die Querdenkendemos durch das Berliner Verwaltungsgericht, wenn auch noch nicht rechstkräftigerweise, aufgehoben sei. Der Innensenator will vor dem Oberverwaltungsgericht in Berufung gehen. Na denn.

 

 

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