Gesellschaftliche „Spaltung“ überwinden? Etwa durch freiwillige Demenz? (Auf ins Enddummbatzhaus!)

Dauerndzu heißt es jetzt von Leuten, die nicht gerade am Merkellappen hangen, „wir“, also alle noch rotzfähigen Nasen, müssten jetzt daran arbeiten, eine weitere gesellschaftliche Spaltung abzuwenden.

Wie denn? Soll ich etwa nicht mehr sagen, was ich denke? Soll ich dialogweis (also monologweis) bei einer zunehmend diktatorisch handelnden verlogenen Regierung und einer dies bejubelnden Medienmeute antichambrieren und dann erstmal die Treppen aufwischen, bis dass ich vielleicht ins Vorzimmer einer Schnöselin gebeten werde, die kaum etwas zur Sache weiß, und wenn doch zwei von den Siebensachen, trotzdem nur eine Sprechpuppe?

Um Verständnis dafür betteln, dass ich nicht das ganze Land vom Wahnwitz geritten sehen will? Welches Gesprächsangebot sollte ich den Rittern der Rotzlappen denn machen? Etwa, dass ich mich vepflichte, die nächsten zehn Jahre allen nur erdenklichen Maßnahmen nachzukommen, wenn ich dafür einmal im Jahr mit maximal zwanzig Leuten auf einer abgesperrten Wiese dreißig Kilometer von Berlin demonstrieren darf, sogar gegen die Maßnahmen?

„Naja, manches mit euren Zahlen und Prognosen und Maßnahmen, das erschien mir doch etwas übertrieben, da ich aber weiß, dass ihr es nur gut gemeint haben könnt, tut es mir jetzt aufrichtig leid um meine einseitigen Einschätzungen. Was weiß ich schon davon, wie schwer es ist, zumal in Krisenzeiten, gut zu regieren.“ Undsoweiter, bla und blurb und kriech, ab da gibt es Versöhnung statt Spaltung, nicht für alle, aber einige, wofern sie sich dann bald ganz als Entschwörer eingemeinden lassen.

Ich habe diese „Spaltung“ nicht geschaffen.

Selbstauflösung wäre nun natürlich die Lösung, die Spaltung zu beenden. Wo es keine andere Seite mehr gibt, ist auch nichts mehr gespalten.

Die Gegenseite hat uns laut und deutlich und wörtlich den Krieg angesagt und überfallen. Ohne dass wir je etwas getan, auch nur entfernt einen Kriegsgrund geliefert hätten. Und sie wütet und wütet. Lügt immer noch dreister und haut willkürlich drein, mal so, mal so. Macht Kinder, Alte, wirklich Kranke, Berufstätige, Eltern, Künstler, alle unterhalb ihrer Kaste beliebig platt.

Ja, man könnte reden. Da dürfte ich aber auch was sagen.

Ich sehe, ich fange an, mich im Kreise zu drehen.

Klar, werde ich dumm und stumm, so ist die Spaltung überwunden.

Freiwillige Demenz, das ergäbe die gewünschte Überwindung dieser „Spaltung“.

Im Enddummbatzhaus merkt man dann nicht einmal mehr, dass kein Besuch mehr erlaubt und damit kommt, man dämmert gemütlich ab, und gut ist.

Todesursache?

Corona, was sonst, so wird es auf dem Totenschein stehen.

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