Schutz für Schilda! Rettet Schilda vor Silicon Valley, Politgangstern und dem Großkapital!

Es gibt Leute, die mit einigem vordergründigem Recht sagen, seit einigen Monaten sei Schilda überall, man wisse bei keiner absurden Meldung mehr so leicht, ob sie echter Unfug oder Satire sei.

Schilda ist aber eben nicht ein New York, Seattle, Minneapolis, Berlin oder auch nur ein Suttgart, sondern ein kleinstädtisches, beschauliches Narrenhausen, ziemlich isoliert etwas eigensinnig geworden, nicht einmal von besonderer regionaler witschaftlicher Bedeutung,  irgendeiner realpolitischen Weltwichtigkeit, sonder Plünderungen und Brandstiftungen und Mord und Totschlag, täglich geschürter Rassenkonflikte im Schildaer Boten, Rede- und Berufsverboten und Ausgangssperren, Maulkörben beim Lichteimertragen undsoweiter.

Vermutlich hätte der Bürgermeister von Schilda, wären aus Buxtehude, Faule Butter, Bielefeld und anderen Orten allerlei Spaßvögel extra angereist, gemeinsam mit den missratensten der eigenen Bürger Schilda in ein Katastrophengebiet zu verwandeln, zumindest irgendetwas Originelleres gesagt als: „Seht her, Bürger, der Sommer der Liebe hat Einzug in unsere glückliche Stadt gehalten!“

Seine Schildbürger kennend, ahnend, wie das ausgehen werde, hätte August Vogelmann ihnen zu Corona wohl auch nicht die Kneipen dichtgemacht, damit sie zuhause noch mehr mit ihren durchgedrehten Weibern herumstreiten, sich weiß Gott was daraus ergibt. Die Stadtbüttel hätte er vermutlich angewiesen, Zugereiste, die die althergebrachte Ordnung Schildas nicht verstehen, aus der Stadt zu weisen. Jedem einen Haselstecken in die Hand, der weist die Richtung, nachts muss sich der Verirrte nur vorstellen, dass vorndran ein nie verglühendes Lämpchen den Weg erleuchten wird.

August Hubert Vogelmann nämlich, dessen Vater Karl Friedrich Heinz und Großvater Hugo Frank schon das Bürgermeisteramt zu Schilda bekleideten, der weiß allerdings sehr wohl (er kennt die alten Geschichten aus der Pestzeit und dem Dreißigjährigen Krieg wie andere die Bibel), dass die bewährte Stadtordnung auf einem gemeinsamen Sinn von Rechtschaffenheit und Humor, von Leben und Lebenlassen, fundamental beruht. Er ist stolz auf seine Stadt und deren Bürger, Schilda soll Schilda bleiben.

Insofern ist es eine glatte Beleidigung Schildas, die weltweiten Coronamaßnahmen und sonstigen politischen Wahnwitzigkeiten mit ein paar harmlosen Extravaganzen zu vergleichen, die sich das Schildaer Bürgertum angelegentlich auf eigene Kosten leistet.

Wahrscheinlich haben die Schildaer Bürger insgesamt ein sehr hohes Geschichts- und damit Verantwortungsbewusstsein. Immerhin haben sie durch sehr wenig gut dosierten Unfug (wie er anderwo auch vorkommt, sie hatten nur bessere Produktideen, haben diese besser vermarktet) Weltruhm, wenigstens großen, untilgbaren Ruhm im deutschen Sprachraum erlangt. So ist praktisch jeder Schildaer ein stolzer Schildaer, weshalb der soziale Zusammenhalt, jedenfalls wenn die Wirtshäuser offen, vorbildlich.

Nein, ich bin entschlossen dagegen, den guten Ruf der Schildaer an die Bürgermeister(innen) Kölns, Hamburgs, Berlins, Londons oder der genannten amerikanischen Städte zu verramschen, damit gleich an Google und den Rest, nur weil die diesen erbarmungslos usurpieren wollen und so vergleichbar berühmt oder noch berühmter werden als Schilda und dessen Bürgermeister.

Schutz für Schilda!

Rettet Schilda vor Silicon Valley, Politgangstern und dem Großkapital!

 

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