Schach wird zum Investment

Mein Lieblingssport, das Schachspiel, erfreut sich seit Jahren eines erstaunlichen Aufschwungs.

Und auf einmal wirbt da, wo gemessen an jedem Halbwerfer im Basketball oder Halbkicker im Fußball selbst in der Weltspitze über Turniersiege die Preise lachhaft, ernstlich und beharrlich eine große schweizer Privatbank, ein Pharmakonzern, der es sehr mit der Nichthirnalterung hat, dem ewigen Lernen als Aufhilfe, die Bank lässt bei etwas Nachsuche schnell eine Art Cyberlernprogramm aufblitzen.

Im Schach haben tatsächlich Menschen von Maschinen gelernt. Indem die, von Menschen programmiert, inzwischen pro Sekunde Abermilliarden Stellungen rechnen können, zu Ergebnissen gelangt, die man sich kaum erträumt hatte.

Das lasse ich jetzt erstmal einfach so stehen.


Kann es doch nicht. Denn ich muss der Bank wie der Pharmafirma noch sagen, dass man sich hier einer Art Menschenschlag angedient, die weit überwiegend immer noch ohne Rechner, einfach grundlegend hirnrechnen kann.

Alsomit ein tückisches Gelände für Pharmafirmen, die Drogen gegen Hirnverlust verkaufen wollen, was zumindest da auch sonst, sowie Banken, die sich als Gutwelterzieher vorzüglich über den Einsatz von „Artificial Intelligence“ auf solchem Wege empfehlen.

Hiezu mag es denn, dummerweise, gar keine einschränkende Rolle spielen, wenn ich, von keineswegs ernstzunehmender Stärke im Spiele selbst, jetzt einfach Fragen aufwerfe, begüglich dener ich angesichts der jüngeren Entwicklungen setze, dass sie einigen der darin nachweislich Besten auch schon durch den Kopf gegangen sein sollten.

Diese Leute haben die scheinbare Vorherrschaft der Maschinen nämlich schon vollbewusst überlebt. Das ist bei denen tatsächlich so.

Legt Euch, Bank oder Drogenfabrik, daher besser nicht zu dumm mit ihnen an.

Auch nicht mit mir, der ich wohl nie eine reine Schachpartie gegen auch nur einen derer gewänne.


Sage mal einer an, wer außer uns Schachern in den letzten Jahren irgend Wesentliches von Maschinen gelernt.

 

 

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