Schach rassistisch? Ist es tatsächlich schon so weit?

Als ich die Vorartikel der letzten Tage zum Thema Schach schrieb, zumal die Frage aufwarf, ob Schach nicht bald auch als rassistisch unter Beschuss kommen könne, wusste ich noch nicht, dass dies vielleicht über YouTube-Zensur schon Wirklichkeit geworden.

Der Autor des zensierten reinen Schachvideos (er macht nur Schachvideos, sehr erfolgreich) kann sich die Sache überhaupt nicht erklären, außer, dass er vielleicht von einem Algorithmus abgefangen worden sein könnte, da er, womöglich, völlig schachüblich, an einer Stelle etwas wie „here white is always much better than black“ gesagt habe, also eine reine Stellungsbeurteilung abgegeben, die andernfalls selbstverständlich genau umgekehrt gelautet hätte.

Von YouTube  gab es diesen „Strike“, auch auf Anfrage keine weitere Erklärung dazu.

Inzwischen ist das Urvideo wieder frei – wahrscheinlich weil es einen ziemlichen Aufschrei gab.

Deftige Kommentare findet man unter obigem Video, die lassen darauf schließen.

Sehr kurios, das.

Nachtrag 7.6.

DAS hatte ich (von letztem Jahr schon!) noch nicht mitbekommen. Leck mich fett. Genau diese beiden Helden durften in meiner ersten Satire dazu mitspielen. Mein lieber Schwan. Der weiße Weltmeister (Magnus heißt er auch noch…) zieht gegen den Rassismus mit Schwarz an.

Carlsen, Giri Kampf gegen Rassismus – Schwarz zieht

Bisher 3 Kommentare

3 Antworten auf „Schach rassistisch? Ist es tatsächlich schon so weit?“

  1. @ Magnus

    Es ist soweit: Dreh dich nicht um, der Rassismusmann geht um….

    Deswegen heute launig auf dem FilisterBuch veröffentlicht:

    „Die Stuttgarter Stadtteile Ober- und Untertürkheim sollen, da rassistisch begründet, umbenannt werden. Vorgeschlagen wurden (u.a.) Ober- und Unterosmanien“

    Danach den noch:

    „Ob Shakespeares „Othello“ nochmal aufgeführt wird, ist fragllich. „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan“, geht gar nicht mehr. Wenn, dann „Der stärker Hautpigmentierte hat seine Schuldigkeit getan“!“

    Danach gab es launige Antworten:

    „Gioacchino Socrate: Uncle Ben’s Rice ist auch inzwischen politisch nicht mehr korrekt. Der soll demnächst als Edgar Winter Reis in den Handel kommen.“

    „Das mit dem Reis habe ich auch gehört. „Our special parboiled rice is white like an albino rice“ soll der neue Slogan sein“

    Aber eigentlich wollte ich dich nur nasführen, zu einem interessanten Buch hin, welches Dir m.E. gefallen könnte, da ich Dich schon (auch) als tiefsinnigen Philosophen verorten möchte. (Eventuell sogar unter Pantagrueliuon-Erfassung)

    https://ahmadiyya.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/hadhrat_mirza_tahir_ahmad-offenbarung_vernunft_wissen_wahrheit.pdf

    (Lass Dich bitte nicht abschrecken, les einfach mal)

  2. @ Magnus

    Kleine Verbösserung: „…zumal die Frage aufwarf“ ist (imho) nicht vollkommen stilsicher. Worauf sollte die Frage geworfen werden ? Auf die Müllhalde der allzeit immer noch unbeantworteten inquisitären Quasselbohrungen? Wäre sie nur wie ein mittelalterlicher Fehdehandschuh in den „Ring“ geworfen worden, wie heutzutage das Handtuch eines überforderten Boxtrainers, sie hätte sicher mehr Aufmerksamkeit „aufgeworfen“ [Rülps] , als eine Frage die du auf – und verwarfst (verworfen hast). Dies nur als petit Hinweis, die interstellare Brain Police zahlt mir ja 20 Euronen im Monat für mein von idealistischem Humanismus geprägten Werdegang. Was Schach betrifft, nachdem die vierdiemensionale Variante nur von wenigen, ziemlich hartgekochten Meistern ausgeübt werden kann, ist heute das Fuzzy-Schach angeplant, mit allen Beige- und Grautönen, die es so gibt (und das sind etliche)

    1. @ Erika

      Ich vermute, Du bist weiß? – Dann geh nur nicht mehr mit einem hellen Hut raus. Der macht Dich künstlich größer und unterstreicht auch noch frech Deine rassistische Einstellung. Nimm auch keinen schwarzen Hut, denn das wäre Hohn und Usurpation. Eine speckige, fleckichte, abgetragene Lederkappe von inzwischen undefierbarem Farbton, die mag vielleicht noch angehen.
      Ich trage fast nur noch Grün, Rot, Ocker, Türkis, Lila, Rosa, Hellblau und Khaki, dem man nicht leicht ansieht, dass es fast braun ist. Inzwischen versuche ich auszusehen alwie ein Späthippie, der seit über dreißig Jahren nichts mehr mitbekommen hat. So lassen einen die antiweißen Antirassisten von der Antifa ebenso eher in Ruhe wie die Polizei oder die Frau am Amt. Kleider machen Leute. Sieht man aus alswie ein ziemlich heruntergekommener, kaum die Umgebung peilender Trottel, guckt, wo es nottut, auch noch entsprechend aus der Wäsche, hat man recht gute Chancen, durch die Maschen zu schlüpfen.
      Ich habe mir schon überlegt, mein dunkelblondes Haar irgendwie grell zu färben. Zumal ich auch noch blaue Augen habe. Wogegen eine stark getönte Brille helfen könnte, denn für eine Operation nach Braun habe ich nicht das Geld und außerdem Angst vor der Operation.
      Ich weiß, dass ich zur absoluten Hochrisikogruppe gehöre: weiß, (fast) blond, blauäugig, Mann von Geburt an, überdies „straight“.
      Noch habe ich keine Panikattacken, wie ich mich jetzt, mit all meinem Brust- und Rückenhaarbewuchs, ja Gesamtkörperhaarwuchs, selbst bei Kastration und Hormontherapie noch glaubwürdig umgendern könne, erschließt sich mir nicht; ich weiß auch nicht, wie ich plötzlich auf ähnlich struppige Männer mich umerziehen können sollte, sexuell abzufahren. Und selbst wenn ich lange in harter Sonne war (ich bräune ganz gut), sieht immer noch jeder meine Grundhautfarbe, denkt allenfalls, ich gehöre zur weißen Upper Class, die das ganze Jahr zwischen Portofino und den Virgin Islands cocktailsaufend an Pools mit Sexsklavinnen aller Hautfarben und Dimensionen herumliegt, ab und zu über sein Handy ein paar Börsengeschäfte von Singapur bis London dirigierend.
      Tut mir leid, liebe Erika, dass ich hier so herumjammere, aber das musste jetzt einfach mal raus.

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