Schach ist menschenverachtend

Schach ist noch viel menschenverachtender als ich es in diesem Beitrag, der weltweit schon gut aufgenommen wurde, beschrieben habe:

Schach gehört als rassistisch, faschistisch und frauenfeindlich verboten und geächtet: Schach ist sittenwidrig

Denn man demütigt und verspottet die leichthin in den Tod geschickten „Bauern“, also das Proletariat, in diesem „Spiel“ auch noch damit, dass man etwa den Antifaschisten der A-Linie „Anton“ nennt, jenen der H-Linie „Harry“, sie unter diesen Namen direkt in ihr Verderben hinein anfeuert, und etwa „Anja“ oder „Helen“ heißen sie nie. ProletarierInnen werden allsamt männlich benamt, alles Weibliche abzutun.

Dabei sind die „Bauern“ die einzigen auf dem Brett, die eine Transgenderfähigkeit im Tornister haben, schließlich können sie zur Dame werden, tun das durchgekommen selbstlos auch fast immer, weil es der Truppe mehr bringt. Sie lassen sich in eine Dame regelrecht zwangvergendern, denn nur sehr selten bringt ein Springer in der Umwandlung mehr, Turm oder Läufer so gut wie nie.

Und, noch arglistiger: Somit könnte es im Prinzip zu 18 Damen kommen am Brett, indem die Urdamen bleiben, alle „Bauern“ zu Damen umgegendert, nur hat die faschistische Regelstruktur des „Spiels“ das  unmöglich gemacht, denn wo sollen da bis 18 Damen noch die Könige stehen? – Das Patriarchat steht, echte Frauenpartizipation, zumal von Transfrauen, findet nicht statt.

Auch stellt sich die Frage, weshalb weiße Figuren sich auf schwarzen Feldern bewegen dürfen, weshalb es überhaupt weiße Felder gibt und weiße Figuren. Warum dürfen weiße „Spieler“ mit weißen Figuren weiße Felder besatzen, überdies auch noch schwarze?

Und wieso kann ein weißfarbiger Läufer, wenn er schwarz ist, nicht auf Schwarz umrassen, wenn er damit die entscheidenden Felder gegen den Faschismus bestreichen kann, ja selbst tödlich das Eckfeld gegen den feindlichen Tyrannen? Wo bleibt auch da die soziale Gerechtigkeit, wo bleiben Antirassismus und Antifaschismus?

Und genau betrachtet ist auch der Springer ein schlimmer Dinger. Möchte er auf den ersten Blick trotz seines Geschlechts halbwegs sympathisch erscheinen, hüpft er doch mit jedem Zuge in die andere Rasse, so bedroht er doch, solange er steht, immer nur Andersrassige, und macht durch seine Rassenwandlungsfähigkeit oft selbst einen Läufer, der die bisher nicht hat, platt, indem er sich auf ein andersrassiges Feld, ganz frech und zentral am Markt, unangreifbar hinstellt, des dummen, rassegebundenen Läufers glatt hohnlachend. Entscheidet sich einfach für eine Rasse, und der Läufer ist ausgerasst.

Und über diesen Perversoffizieren steht wie über allem der König, und kein „Bauer“ kann je König werden. Nicht einmal reicht es, wenn der Gegentyrann nur zwei Spinger hat, solch rasselose Gesellen, mit Springer und Läufer reicht es erst, wenn der Gegenfaschist weiß, wie es geht. Oft genug kommt der scheinbar unterlegene Faschist sogar mit „Minusbauern“ durch seinen andersrassigen Läufer davon. Wäre da Rassewechsel erlaubt, wiederum keine Chance.

Was dächte ich mir, bei aller schönen Reichweite, als Läufer, wenn ich den Rest der Offiziere, die Dame und gar den kreuzlahmen König sähe? – Dass ich allein die Rasse nicht wechseln kann, auf immer weiß oder schwarz sein muss. Und ich darf noch nicht einmal, glühend vor Neid und Wut, jeden Springer, ja gar Turm, schlagen, der mir vor die Flinte kommt, weil der kommandierende Faschist mich zunächst aufsparen will, weiterghende quälende Pläne für mich hat. Mich womöglich für zwei lausige Bauern opfert, weil er meint, hinreichend Angriff dafür zu bekommen, oder einen dieser Loser bis zur Dame durchzuschieben.

Das „Spiel“ ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Für den König wird, bis zum Letzten alles und jeder und jede und ein Jedes verheizt, und nur einer wird nie geschlagen, ja, genau, der König.

 

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Schach ist menschenverachtend“

    1. @ Gigi

      Klar habe ich das mit Maxwell mitbekommen. War hier kommentarweis schon Thema. Noch will ich mich nicht auf ein Spekulatius dazu einlassen. Erst will ich mehr Butter bei die Fische.

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