Schach gehört als rassistisch, faschistisch und frauenfeindlich verboten und geächtet: Schach ist sittenwidrig

Weshalb Black Lives Matter, die Antifa, die LGBTQ-Bewegung, sämtliche FeministInnen und AntirassistInnen das Schachspiel noch nicht als toxisch männliches weißfaschistisches Unterdrückungsinstrument angeprangert haben, erschließt sich mir nicht.

Das fängt schon damit an, dass Weiß im Schach immer den ersten Zug hat, einen hautfarbenbedingt gewichtigen Vorteil von Geburt an. Zunächst müsste also Schwarz zum Ausgleich für tausend Jahre diesen Vorteil haben, auch zumal damit Nichtweiße und Frauen endlich befreit aufspielen könnten.

Denn dazu die maskulistisch perfide und perverse Hierarchie der Figuren. Zumal auf Deutsch, wo nicht einmal, wie im Spanischen etwa, die Türme weiblich sind: DER König, DER Turm, DER Läufer, DER Springer, DER Bauer. Nur die Dame ist weiblich (Schach wurde vor Gender Studies erfunden). Und die gilt arglistigerweise als die stärkste Figur: Wichtiger aber als sie ist immer der wehleidige König, der sich meist bis zum Endspiel hinter Bauernmauern versteckt, dem die immer darunter gedemütigte Dame bis zur Selbstaufopferung zu dienen hat. (Im Englischen kommt noch hinzu, dass der Läufer ein Bischof ist, oft noch mit Kreuz oben, ein weißchristliches, männliches Unterdrückungssymbol par excellence, wie im echten Leben dem Ritter, der das entlang desselben weißfaschistischen, misogynen Systems nicht weniger erfüllt, öfter überlegen als umgekehrt.)

Die Arbeiterklasse nun, die „Bauern“, indem sie auf dem Schlachtfeld jederzeit skrupellos geopfert werden, wenn daraus auch nur ein geringer Vorteil für die Offiziere oder zumal den König oder auch nur etwas Entsatz zu vermuten, darf, damit fast immer todgeweiht, nur nach vorne in die gegnerischen Reihen marschieren, sich von den Unterdrückten der Gegenseite massakrieren zu lassen oder von deren Offizieren, ja selbst deren König, der zumal im Endspiel ein wahrer Bauernfresser werden kann, sich durch ganze Proletarierketten fräsen. Ein Bauernleger wie aus dem Bilderbuch. Und ganz mit Fleiß kann der vorrückende Proletarier seinen Kameraden ja nicht direkt von hinten schützen, sondern nur schräg von hinten, was die Sklaverei vervollkommnet, indem, haben sich die Proletarierreihen vollends ineinander verhakt, die Offiziere (die „Bauern“ gelten nicht einmal als „Figuren“ – englisch „pieces“ – so sehr werden sie als Kanonenfutter verachtet) sie dann bis hin zum blutigsten Siege oder einem Waffenstillstand nacheinender sonder Erbarmen einzeln guilottinieren, in Scharen niedermachen als wären es Fliegen.

Von daher sollte Schach im Grunde ganz verboten werden. Man denke nur daran, was es bedeutet, wenn Kinder derlei menschliche Abgründe als harmlos vorgeführt bekommen, als Sport, als Vergnügen, als Denkübung, gar als Kunst. Das Spiel ist sittenwidrig.

Oh, da sehe ich gerade, dass es fünf vor Viere, gleich spielt Magnus Carlsen die zweite Runde des Chessable Masters-Finales gegen Anish Giri, das will ich nicht verpassen, noch gibt es das im Netz, ich schreibe meinen Aufruf also erst nachher vollends fertig, vielleicht schon in einer der Wettkampfpausen.

Uff. Magnus Carlsen hat Anish Giri über ein Bauernopfer in einer für eine Schnellpartie besonders bemerkenswerten, anschaulichen, grandiosen Weise besiegt.

Ich mache den Sack jetzt erstmal zu, kleine Änderungen später vorbehalten, die zweite Partie beginnt in vielleicht sieben Minuten, die will ich nicht verpassen, also haue ich den Artikel jetzt einfach so raus, Sucht ist nunmal Sucht.

Nachtrag 17.25

Die zweite Partie der zweiten Runde ist eben ins Remis abgesackt, nachdem Giri und Magnus (der sich dafür, hernach erkannt, mit dem Kopf auf den Tisch schlug, was sonst kaum je von ihm gesehen) beide eine sehr naheliegende und einfache Mattangriffslage übersehen hatten, die nicht zwingend zum direkten Matt, Giri aber durch Materialgewinn zweifelsfrei zum Endsiege geführt hätte. Shit happens.

Nachtrag 18.20

Magnus hat die dritte Partie zu großer Verwirrung der Kommentatoren mit Weiß so scheiße gespielt, dass sie ihn klar am Abgrund sahen (Peter Svidler, Russe, schlug in aller Not einen Zug vor, der, wie seine Großmutter gesagt hätte, sei „as ugly as my life“, auch „something is obviously not functioning“), dann aber verkünstelte sich Anish, indem Magnus zudem lange in jämmerlicher unmagnusscher Zeitnot, durch Unentschlossenheit und inkonsequentes Spiel doch noch ins Remis. Klar ist, dass mit Magnus gerade was nicht stimmt. Mit Anish aber auch. Nach der weltmeisterlichen ersten Partie in der zweiten und dritten ein glatter Qualitätsabsturz. Jetzt muss Giri mit Weiß gewinnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, so hart ist das, sonst ist er draußen, Magnus Turniersieger.

Nachtrag 19.10

Magnus kam in der vierten Partie sehr schlecht aus der Eröffnung, Anish spielte glänzend, hatte ihn schwer, im Grunde gewonnenermaßen am Wickel, machte dann aber einen fatalen Fehler, so dass er am Ende nur ein Remis durch Dauerschach hatte, damit an einen Magnus, der klar von der Rolle, hintereinander drei Siege zu Remisen vergab, was ihn das gesamte Finale kostete. Magnus pflegt anders zu siegen. Vermutlich schämt er sich gerade öffentlich für sein lausiges Spiel und solch unverdienten Sieg.

Nachtrag 19.20

Man sieht an obigem Beispiel, welches, bis zurecht aus dem Netz gelöscht, dass Schach auch auf höchster Ebene von lauter psychisch Gestörten „gespielt“ wird. Dieses „Spiel“ hat nichts mit echter menschlicher Vernunft zu tun, und da hilft es auch nichts, es wird dadurch vielmehr unterstrichen, dass die beiden eben vorgeführten männlichen Faschisten – Carlsen ist ganz weiß – sich als behinderte, zögerliche, verzogene, unsichere, moralisch nicht gefestigte, möchtegernhalbstarkenhafte, selbst vor ihrem devoten Publiko erbärmlich versagende kleine Jüngelchen erwiesen haben, fast schon bemitleidenswerte Minimachos, die nicht einmal mehr all den weißen Rassisten und Frauenhassern ihrer Fanbasis (es gibt da viele indische und chinesische Fans, die die Weißheit des „Spiels“ einfach leugnen, auch „Spitzenspieler“, die voll bei der Sache sind, so weit reicht der Menschheitsbetrug) heute, außer in einer vermutlich abgesprochenen Partie, etwas Achtung abzuringen vermochten.

Insofern könnte das „Spiel“ vielleicht auch ohne Verbot und Ächtung regelrecht und regelgemäß entlang seines eigenen faschistischen Wesens recht zügig abyssosjämmerlich verrecken. Am Ende „spielen“ nur noch nachweislich degenerierte Weiße das „Spiel“ (degeneriert sind sie ohnehin alle), und das „Spiel“ ist mit deren längst fälliger Entsorgung dann bald mitabgeschafft.

 

 

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