Nutzerverträge der Netzgiganten: Ich zahle keiner Anwaltskanzlei auch nur einen Cent

Das geht jetzt an alle Anwaltskanzleien raus, die die Anfechtbarkeit der Nutzerverträge bestimmter Netzgiganten im von mir dargelegten Sinne inzwischen erkannt haben, oder bald erkannt haben werden, sei es durch mich erst auf den Pfad gebracht oder nicht.

Ich werde Euch keinen einzigen Cent für „Beratung“ zahlen. Keine Privatklage irgendeiner Art auf meine Rechnung, indem Ihr das Offenkundigste nicht gesehen, und wenn gesehen, aus Feigheit oder sonstigen Gründen nicht aufgegriffen habt oder jetzt immer noch nicht aufgreift.

Ihr habt zumindest geschlafen, und dafür, dass ich Euch aufwecke, einweihe, Euch zu Betrachtungen führe, aus denen Ihr einfach so Euer Glück machen könntet, zahle ich erst recht keinen.

Wenn hier einer zahlt, dann Ihr mir, und zwar satt.

Allein zig Millionen Deutsche sind von den von mir klariter inkrimnierten Verträgen betroffen, weltweit über eine Milliarde, und das interessiert Euch nicht so recht? So nicht einmal ein Bisschen?

Gut, ich sprach bislang erst mit zwei Fachjuristen, die meiner Argumentation durchaus folgen konnten und folgten, aber offenkundig weder das Grundsätzliche noch je die möglichen Weiterungen in Kenntnis oder gar bedacht hatten, nicht einmal bezüglich der überaus gewichtigen Zusammenhänge mit dem Act 230 im Bilde, jedenfalls schien es so.

Recht ohrs waren sie gleichwohl jeweils eine Weile. Auch nicht unfreundlich, durchaus interessiert. Ich aber nicht daran, Stundensätze von 200 Euro plus dafür zu bezahlen, dreißig Stunden womöglich, bis dass einer wahrscheinlich, zumindest aufs Ganze gesehen, immer noch nicht auf dem Stand, den ich schon habe.

Es mag aber sein, dass die beiden schon dabei sind, die eigentliche Dimension zu erfassen. Vieles von dem, was ich erzählte, schien auf fruchtbaren Boden zu fallen. An den Kern meiner Argumentation hatten sie in diesem Zusammenhang einfach nie gedacht.

Zwei sind klar zuwenig. Außerdem waren es jeweils Anwälte von großen Kanzleien. Weitere große Kanzleien, dazu ein paar Einzelkämpfer oder Zweinzelkämpfer, die gilt es jetzt anzusprechen.

Ich sollte wohl auch den Arsch hochkriegen, irgendwo zwischen Oxford und Ostküstenamerikanisch bekomme ich mein Englisch schon noch hin, mal US-Kanzleien fernmündlich aufzuwecken. Es soll dort noch freiheitsliebende Rechtsvertreter geben, die etwas auf den Ersten Verfassungszusatz halten, bereit sind, zumal wenn das Geld stimmen könnte, freudig engagiert dafür einzustehen. Und zwar selbst dann, wenn sie erstmal einsehen müssen, was sie so lange töricht übersehen oder unter den Tisch fallen lassen haben, nicht recht wahrgenommen, da sich ja keiner daran störte.

Ja: Dies wächst sich gerade zu einer Kampagne aus. Warum und wozu, das wiederhole ich ein andermal. Oder auch nicht.


Ich werde wohl noch ein paar Telefonate führen. Aber derweil auf keine Kanzlei in Frankfurt oder Brüssel oder New York warten. Im Zweifel werde ich alles dazu allein sammeln und zu einer Klageschrift machen, die umso besser, da sie nicht formalgerecht bei einem Gericht eingereicht werden muss, sondern als allgemeine Klageschrift, zum Vorbilde für einzelne Klageschriften vor ordentlichen Gerichten vorgelegt. Mindestens werde ich dazu deutsche und US-Paragraphen und Präzenzurteile beiziehen, den Spastenverein EU nehme ich gegebenenfalls auch noch mit. Vielleicht muss ich wochenlang alle Arbeit allein tun. 

Wochenlang, da mag jeder lachen. Ich aber muss, liebe Halbkollegen Juristen, keine komplette konkrete Anklage vorlegen, ich kann den Umfang der Sache und damit der möglicherweise erfolgreichen Klagen freihändig aufzeigen.

Ich kann lesen. Und daher kann ich auch das.


Ich schelte mich wieder und wieder, dass ich diese Verträge nicht früher einmal ensthaft durchgelesen habe. Was aber ist mit dem ganzen fachjuristischen Rest, Tausenden davon?

Nein, ich verbiete mir an der Stelle massenpsychologische Betrachtungen.

Dass wer diese Verträge aufsetzte, wohl annahm sie seien „sauber“, nicht sittlich und grundrechtlich hinterfragte, sie oft schon selber kaum als das erkannt haben mag, was sie sind, sodann nicht einmal mögliche Widersacher, das entsetzt mich gleichwohl heftig.

Von daher wird dazu noch zu reden sein. Und zwar schon bald. Denn wo war, ist da Verstand?


Es wunderte mich natürlich nicht, rutschten sämtliche Advokaten immer noch quer auf ihrem Hintern herum, wenn alle Spatzen schon Magnussens Losung von den Dächern gepfiffen, was will ich denn mit meinen kleinen Paragräphlein gegen tausende Milliarden, die noch das Gute verkörpern dazu?

Sich noch die Hosen wund rutschten, bis dass ihre Weiber sie zum Arzt schickten, da sie den Anblick nicht mehr ertragen können und so im Bett nichts mehr geht.

Sowieso gehörte derlei Halben ein deftiger Weiberstreik. Welche will bei einem Anwalt mit rotem Hintern liegen?

Ja, Wissen, etwas mitbekommen, gar erfasst haben, das ist oft eine Art Fluch. Wüsste man nicht davon, kein Arsch würde wund.

Wie nun guckt man, der Arsch ist vor lauter Rutscherkenntnis schon wund, Sojamilch in der Hand, fröhlich aus der Wäsche, und jede Frau in der ganzen Abteilung kann das wie immer noch besser?

Sowieso, ich bin mal wieder etwas mannslastig. Also ein wenig Ausgleich.

Warum regt Ihr Weiber Euch nicht, indem Ihr ja in Eurem Beruf nicht alle allein übers Weibssein weit nach vorn gekommen sein solltet? Weshalb wäret Ihr mehr zu achten als bestenfalls schläfrige, trielige, abgehalfterte Männer oder dann deren völlig korrupte Vorzombies?

Selbst wenn Ihr keine Kinder habt, keine wollt, Männer auch nicht, diese Sache betrifft auch Euch, und wenn Ihr das nicht begreift, frage ich mich, woher Ihr je ein Abitur hattet, welche „Hochschullehrer“ Euch bis zu einem Abschluss geschleust haben. Fahrlässigkeit, Feigheit, Unachtsamkeit, Unaufrichtigkeit, Herdengehorsam und Verantwortungslosigkeit, ja selbst nackter Verrat sind nicht exklusiv männlich.

Selten meinte ich, Frauen im besonderen ansprechen zu müssen. Das sei es hier damit.


Doch regte sich jetzt eine. Schwer schalt sie mich ob meiner Arglistigkeiten. Offenkundig sei, dass ich Frauen durch meine losen Reden nur aufwiegeln wolle, über meine eitle Selbsterhöhung hinaus auch noch gar Gewinst daraus zu erzielen, gar verlorene und verzweifelte Dämchen und Schämchen an mich zu sammeln, ich sei ein echter Lugtrug, mir liehe sie nicht einmal ein Streichholz.

„Arschgeige! Wie willst du über Dein Gegockel weiterkommen? Was hast du denn in der Hand, du Waschlappen? Weiberclickbait oder was? Willst uns rausreizen, weil du selber nichts kannst?“

Inzwischen haben wir aber eine Redeform erklommen, die wir beide als für beide Seiten vorläufig als verträglich erachten. Nur hie und da fliegen die Fetzen noch grob.


Männlein und Weiblein jetzt ungefähr durch. Mal im guten Ansatz.

Der Rest an Monopolisten mag sich einstweilen überlegen, wie er seine Anwälte anweisen könnte, sich gegen des Magnus‘ Ansagen aus der Sache zu zu ziehen. Der ist aber, vermutlich weil ich nur hier lesbar, nicht auf dessen Plattformen, die keine sind, sich noch nicht einmal dessen gewahr, was aus einem kleinen fränkischen Dorfe her schwer anrollt.

 

 

 

 

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