Netzgiganten: Die Dritte Front (vom 358sten Strategeme)

An zwei Fronten stehen sie schon schwer im Angriff, halten diese aber bis zum November wohl noch recht sicher, dann wohl leichthin, siegt Trump nicht: Siegt er doch, vergisst nicht, mag der Act 230 ernstgenommen werden, bevor einer bei Google seinen Schlunzlatte auf seinen Tofuburger gegossen.

Ich verlasse mich aber nicht, wie allzuviele Zeitgenossen, auf Macht und Weistum Trumps, habe hier (ich weiß bislang nicht, wer sonst wie ich schon an gewissen Punkten herumgebohrt) die Dritte Front eröffnet, also, dass die kalifornischen Türme zu Lugenbabbel gar nicht mehr wissen werden, wo sie ihre Lochstopfer herbekommen sollten, machen sich mutige Kanzleien an die Sache, die endlich den Braten riechen und damit das Schlachtfest, und sei es zunächst nur die Aufmerksamkeit, alswelche sicher zu erzielen.

WAS FÜR EIN STRIKE!

Reich und auf ewig gefeiert in die Geschichte der menschlichen Freiheitsbestrebungen und vorbildlichen, unbestechlichen Rechtspflege eingehen. Wenn das kein Anreiz ist, liebe Anwälte: Ich handle weder in Huren noch in Drogen.

Jetzt habe ich, obwar ich mir das sonst recht konsequent verbiete, einfach frivole Lust dazu, mich in den schwurbelichsten und selbst blödesten und ungegründetsten Optimismus hinein selber schwindlig zu schreiben.

Also: Eine deutsche Spitzenkanzlei mit Arsch in der Hose (bevorzugt in Würzburg, da komme ich schneller hin, wenn es brennt) erkennt auf Ansage oder Lektüre hier Zeit und Möglichkeit, spannt, wie klug man sich in einer Zangenbewegung (selbst über einen Dreifachzangengriff, EU!) koordinieren könnte, nutzt alles, was gelernt sein sollte, tritt allen auch altgedienten Mitarbeitern in den Arsch, dass sie das bitte situationsbezogen nochmal ganz neu evaluieren und interpretieren, durchdenken sollten, meine Schriften dazu zu kennen ist Pflicht, Kenntnis der anderen beiden Fronten selbstverständlich auch, dann zusammen mit den besten Amis, und schon könnten sich wiedererwachender eigentlicher Gerechtigkeitssinn selbst gerichtsfest mit uranwaltsinstinktlichem Jagdtriebe, Streben nach Ruhm und Anerkennung, gefülltem Säckel und selbst dem vermaledeiten, aber vorhandenen Streben zumal des Mannes, wenigstens einmal im Leben etwas richtig gemacht zu haben, auf das Trefflichste rudelpaaren.

Das ist ganz und gar kein Witz. So sieht es aus. So sieht Ermutigung aus.

Ich bin jetzt gespannt, wer zuerst darauf kommt, auch mit geschichtlichen Beispielen, über Philosophie, Buddha und zumal Konfuzius waren nicht weiß, gleichwohl dreist, allgemeine Menschheitsfragen zur Selbstbestimmung hinter den Dritten Bohrer zu setzen, was, klug angesetzt, in der heutigen Lage, mindestens den Effekt haben könnte, die Gegenseite etwas abzulenken, zu beschäftigen, zu irritieren, ja sie womöglich, Dumme gibt es genug, in erhebliche Erklärungsschwierigkeiten zu versetzen.

Vielleicht bin ich bald abgehängt, keiner hat je von mir gehört, meine Erstbohrung genügte den Großen Bohrern.

Wahrscheinlich, leider, nur für mich, wird das so laufen. Nichts ist patentiert, damit ich damit irgendwo hinkäme. Insofern muss ich mich selber deoptimistinfizieren.

Selten aber gab es, das hebt meine Stimmung wieder, bedeutendere Reden und Prozesse und Urteile um das Bürgerwohl, als wir sie, wenn unbeirrt, ja selbst durch „den Lauf der Dinge“ selbst bald schon gewahren könnten, bedeutende Reden sind schon da, noch bedeutendere möchten mit der Zeit folgen.

Oh, ich muss ins Diesseits zurück, sonst schmeißt mein armer rechter Arm, unbedacht zurückgelassen, da ich alte Schmerzen nicht mitnehmen wollte, mir das Weinglas um.

Also: All das da oben ist verklausulierter Ernst. Also spinnert. Keiner kann mir das Gegenteil beweisen. Die Einzelheiten kann ich zudem nicht jedesmal neu erklären. Weshalb ich so verstreut und disparat vorgehen musste, seit die Sache mit meiner bald ersterben müssenden „Kryptowährung“ anging, erzähle ich aus List nicht. Aufmerksamen nichts zu schauen nehmen, Aufmerkende erst nur sachte rütteln, nicht einmal Empörung ernten wollen, ernstliche Aufnahme, sonstwas, eigentlich aber eine Weltfrage gestellt haben. Das war der Traum am Narrensaum. Ach, ich rede zu viel, weiß nicht einmal wovon. Alles Quatsch.

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Vom Strategeme 358

Narr / weise / spielen

Man kann das Strategem 358 – für welches ich die angemessenen chinesischen Zeichen noch nicht kenne, zumal als seltenes Dreizeichenstrategem – natürlich als ein Unterstrategem der 36 klassischen Strageme ansehen, geschenkt, es ist jetzt unter dieser Zahl eingeführt.

Ich werde es beizeiten noch genauer beschreiben, allgemeiner fassen, mit Beispielen versehen, vielleicht gar in diesem Sinne Harro von Sengers ausgezeichneter Arbeit zu folgen trachten, einstweilen sei es über die obigen Gedankenführungen und Volten ansatzweise vom tieferen und allgemeinen Sinne her aufgezeigt.


Gesamtstand

Meine Launigkeit oben war dem Mondstand geschuldet, zumindest von den Formulierungen her. Bei bestimmten Mondständen bricht mein X-Chromosom gelegentlich übers Maß durch.

Also: Was die Netzgiganten anlangt, ist hier alles scherzfrei. Manchmal, wenn meine weibliche Seite zu sehr durchschlägt, ist das nicht gleich klar.

 

 

 

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