Harvard wird Voodooothek

US-Universitäten wie Harvard werden ab Herbst fast nur elektronischen Unterricht anbieten, selbst für die Studenten, die unter schärfsten Auflagen (Gesichtsmasken usw.) wieder auf den Campus dürfen.

Natürlich reduzieren sich die knapp 50 000 Dollar Jahresgebühr in Harvard nicht, die zahlt man weiterhin, obzwar man sich dafür nur von zuhause oder auf dem Campus im Netz Videos angucken kann. 50 000 dafür, dass man sich vielleicht sogar Videos angucken kann, die andere, ohne einen speziellen Schlüssel, nicht angucken können. Da kann Hollywood (die Kinosäle sind meist noch zu) nur neidisch dreinblicken, wie leicht und mit wie wenig Aufwand die neue Filmindustrie hier Coronareibach macht.

Gut, vielen Studenten aus reichem Hause wird es scheißegal sein, wenn ihre Eltern 50 Mille im Jahr für Videothekennutzung bezahlen, oder gerade recht, wenn sie nicht antreten müssen und am Ende doch ihren Abschluss einsacken können.

Harvard wird sowas wie das akademische Netflix für Betuchte. Yale, Princeton und der Rest der Ivy League, alle positionieren sich gerade als Streamingdienste und Voodoootheken. Hundert Jahre Corona, und diesen Unis gehören die halben USA.

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