Freiheitskundgebung zu Berlin

Nachdem ich wieder zag, faul, mich frag, was es an mir nun als dem einen mehr sollte, trollte ich mich halb durchs Land und dort irgendwie einher und zurück ins Ungewisse zur Freiheitskundgebung zu Berlin: Gab es aber, lieber Magnus, je eine Kundgebung, auf der du dich mehr am Platze sahest?

Ich setzte nicht hoch darauf, doch könnte von dieser Kundgebung ein Heilsames für die ganze Welt ausgehen.

Daher, auch um die Dinge selber zu sehen, wer da wie anscheinend oder wirklich für unsere Freiheit steht und wer eben offenkundig nicht, auf diesen möglicherweise historischen Moment hin, habe ich vor gut einer Stunde beschlossen, mich mindestens bis zum Anfang der Sache irgendwie bis vors Brandenburger Tor zu schlingeln. So wahr mir mein Reiserecht helfe.

Immerhin wird es trotz Corona wieder ein paar Touristen geben. Die Berliner Wirte werden froh sein, dass es etwas deutschen Ersatz für die ausländischen gibt.

Was wird die „Antifa“ tun, was die „Berliner Polizei“ (die für mich inzwischen auch in Anführungszeichen zu setzen, seit es gegen sie eine grundgesetzwidrige Beweislastumkehr gibt), wird man gemeinsam die Maskenpflicht durchsetzen?

Vielleicht nimmt die Berliner Polizei, in dem Falle gar nicht diskrimierungsverdächtig, uns auch alle in vorsorgliche Massenquarantäne, etwa auf einem Flughafen, der noch nicht fertig, oder schon so gut wie stillgelegt?

Vielleicht lässt man auch die allgemeine Bevölkerung auf uns los, der es jetzt endgültig reicht, die uns dann mit Stangen und Sensen erschlägt.

Einstweilen setze ich darauf, dass derlei Unfüge nicht fächendeckend eintreten werden.

Ich fahre nachher einfach frech dorthin, weil nicht einmal die Dienste mein Gesicht, meinen Namen oder gar diese Seite kennen.

Das ergibt den Spaß.

 

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