Die WEOR (World Encyclopedia Of Racism) muss her

Wer einem bildungsmäßig und damit kulturell zurückgebliebenen Antifanten etwas kostenlose Nachhilfe in Sachen Rassismus vermitteln will, der empfehle ihm obiges Video. Da hier nur 76 Beispiele genannt werden, könnte er sich in gut einem Monat wenigstens auf diesen begrenzten Stand bringen, wofern er sich am Tag zwei merkt, dabei regelmäßig die alten wiederholt, damit er am Schluss nicht die Hälfte schon wieder vergessen hat. So lernt er auf diesem wichtigsten aller Wissensgebiete fast schon das ganze Einmaleins.


Gestern sammelte ich spät abends noch Beweise dafür, wie weit unten ich auf der nach unten offenen Weißenrichterskala stehen müsse, und mir ward schnell klar, dass all die Punkte, die mir sofort, schnell oder bald gegen mich einfielen, nicht ansatzweise alle sein könnten, was sich heute durch das obige Video eindrucksvoll bestätigte.

Ich trinke zwar keine Milch, bin auch kein Veganer, nicht alle 76 Punkte kann ich also redlich auf mein Minuskonto rechnen: was mich an der Liste zwar ärgert, aber auch freut, weil so auch anderen geholfen, ihren wirklichen Schuldenstand genauer berechnen zu können.

Ich fürchte inzwischen, dass es nichts wird damit, einfach einen flockigen Selbstherabsetzungsessay zu schreiben, jedem Lesfähigen meinen sehr bedeutenden Rang aufzuzeigen, dass hier eine saubere, systematische, quellenbelegte, vergleichende wissenschaftliche Arbeit hermuss, ein ganzes Kompendium, ein unverselles Nachschlagewerk zu allen Rassismen aus allen Jahrtausenden und Kulturkreisen, mit besonderem Blick und besonderer Würdigung der erst in den letzten zwanzig Jahren von der Spitzenforschung entdeckten und beschriebenen.

Das schaffe ich nicht ohne einen ganzen Mitarbeiterstab und damit erhebliche Drittmittel.

Am besten nichtstaatliche Drittmittel, damit das Werk nicht als korrumpiert oder interessengesteuert dargestellt werden kann. Die Open Society Foundations des vortrefflichen George Soros kommen mir da sofort in den Sinn, die Bill and Melinda Gates Foundation oder auch die vegleichsweise kleine, aber feine Clinton Foundation. Vielleicht geben auch Google, Facebook und Amazon – die brauchen das Werk ja schon für ihre noch nicht perfekt verzahnten Befreiungsagenden selbst überaus dringend – je drei Millionen Dollar Anschubfinanzierung, ich nehme als Geschäftsführer davon nur 10%, also 1,8 Millionen, die ich gemittelt so hoch versteuere wie die genannten Stiftungen und Firmen, also irgendwo zwischen null und fünfzehn Prozent.

Das epochale Werk muss natürlich auch ein Gradmaß, eine klar evaluierte grundsätzliche Klassifizierung aller Rassismen enthalten, ebenso kontextbezogen, also darlegen, ob und warum Milch so schlimm ist wie Veganismus oder schlimmer, in welchem Kontext von Sprechern und anderen Rassismen wiederum der Veganismus schlimmer als die Milch.

Ja, das muss ein universeller Leitfaden sein, die Kinderversion I ab der Kita, II ab der Grundschule, dann das Gesamtwerk, dessen grundsätzliche Kenntnis endlich abgestuft in Realschulabschluss und Abi nachgewiesen werden muss. Streichen kann man dafür Stunden in Deutsch und Mathematik. Wahlweise auch Geschichte, Erdkunde und Biologie.

Da ist viel zu tun. Und da bedarf es natürlich auch der Kooperation staatlicher Stellen und mutiger, herausragender Politiker. Pädagogen, Kinderärzte, Psychologen. Mindestens 50% davon Frauen, von denen maximal 20% weiß sein dürfen. Dafür bedarf es auch noch einer Magna Carta. Es bedarf einer Grundsatzerklärung zum Ganzen, einer Art Grundgesetz zur Ausarbeitung einer finalen antirassistischen Weltverfassung, eines Zwölftafelgesetzes der Neuzeit. 

Die ganze Welt schreit förmlich nach einer Weltenzyklopädie des Rassimus.

Nimmt man nicht bald wenigstens Verhandlungen dazu mit mir auf, werde ich öffentlich schwere Anklage erheben.

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.