Alle Weißen sind böse

Gleich aus welcher Möse

Alle Weißen sind böse

Schon ihr Erbschlecht

Schafft nur Unrecht

 

Alles, was von Weißen je gelehrt

Gehört getilgt und ausgekehrt

Weg mit all ihren Schriften

Die nur Elend und Verderben stiften

 

Zerschlagt ihre Bilder, erstickt ihre Lieder

Damit nie wieder

Der Ungeist über die Welt kommen kann

Durch den bösen alten weißen Mann

 

(Das obige Lehrgedicht lässt sich bestimmt gut rappen. Es ist leicht eingängig und inhaltlich wie poetisch mitreißend.)

 

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Alle Weißen sind böse“

  1. Hallo Magnus,

    die Sprachwissenschaft, wie sie auf UNI`s gelehrt wird, ist irreführend, weil unsere Sprache Implantate enthält, ausgetauschte Teile:
    Berg
    Ge-birge=viele Berge
    schlecht
    Ge-schlecht=viel Schlecht!

    Ursprünglich hieß es Gegut, also Vielgut, und das ist es, weil es Leben spendet, sich in der Schöpfungskraft fortpflanzt, sich ausdrückt in der Vermehrung.

    Arm=arm, nicht reich, siehe, wir reichen uns die Hände.
    Es hieß früher: das rechte Reich, das linke Reich. Nun sind wir nur mehr arm, weil die Arme die Reiche ersetzt haben.

    Im Englischen ist es noch schlimmer: Arms=Waffe !

    Oft auch von rückwärts gelesen: live=evil !!!

    Nun geht es auch noch ganz krass zu:

    https://www.msn.com/de-at/news/other/rassismus-vorwurf-gegen-wiener-polizisten/ar-BB16rc2o?ocid=msedgntp

    Der Startschuss ist gegeben. Rassismus an allen Ecken. Wenn man das Rita Gesetz oder auch Telegonie genannte Naturgesetz betrachtet, dann hat es uns eigentlich schon voll erwischt. Kein Land in Sicht.

    https://www.bing.com/videos/search?q=Rita+gEsetz&&view=detail&mid=926963331CEDF6DE2E50926963331CEDF6DE2E50&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3DRita%2BgEsetz%26%26FORM%3DVDVVXX

    Liebe Grüße aus A sendet Gigi

    1. @ Gigi

      Zur Telegonie kenne ich mich bislang so gut wie nicht aus, also sage ich dazu erstmal nichts.

      Was nun Deine Wortinterpretationen anlangt, weiß ebenfalls nicht, wo Du die herhast, doch weiß ich, dass man mit derlei „linguistischen“ (sie sind nicht wirklich sprachwissenschaftlich) Taschenspielertricks so ziemlich alles (jedenfalls sehr viel) aus quasi jedem beliebigen Wort machen kann. In seltenen Fällen kommt es später dazu (meist nicht durch die Urheber der wilden Interpretation, oft nennt man es „Volksetymologie“), dass ein etymologischer Zusammenhang, eine Quereinverbuchselung aus einer verwandten oder gar sehr fremden Sprache stattfand, mitunter ist man sich unter Fachleuten dauerhaft uneins, bis womöglich ein Zufallsfund die Sache entscheidet.
      So könnte ich jetzt auch beiziehen, dass (bekanntes Beispiel aus der „linguistischen“ Esoszene) Roma rückwärts Amor ergibt, also den Gott der Liebe, also für Hass steht. Oder nehmen wir Paris, also par=gleich (oder Rap?) plus is=ist oder auch die ägyptische Göttin, womit alle Pariser gleich (stimmt nichtmal bei den Gummis) oder Paris gleich der Göttin. Oder Magnus. Der mag entweder Nüsse, oder ist als Sungam einer, der es mit der Sonne treibt und mit ihr weitere Sonnen als Nachkommen hat.
      Allzumal wenn es um ägyptische Namen geht, habe ich schon derart haarsträubende, an den Haaren herbeigezogene Herleitungen gelesen, von Leuten, die offenkundig so gut wie nichts über die indogermanische Sprachfamilie und deren Entwicklung wussten, dass mir das Schwein pfiff. Nach dem Zufallsprinzip kommen derlei Leute auch mal auf richtige Lösungen, aber nicht auf dem richtigen Wege, wo diese meist schon existieren. Wer lange genug viel schwätzt, sagt auch mal einen richtigen Satz.
      Geht man nun gar an eine Vorsilbe wie „ge“ heran (bei „vor“ z.B. liegt das schon anders, da gibt es klare Verwandtschaften und eine Art Urbedeutung, die sie eint), die einerseits reine Vorsilbe, wie etwa in Gelump, Geschwattel und Geschrei, dann aber ärgerlicherweise auch in grammatischer Funktion auftaucht, wie etwa in genommem, ungefragt, ungepflegt, sieht man, wenn man „ge“=“viel“ setzt, schnell ein bisschen viel viel. (Auch reine Anagramme wie live-evil sind nicht gar so selten, zumal im Englischen findet man da Massen, ohne auch nur einen Buchstaben verändern oder umsetzen zu müssen, nimmt man auch noch Homophone (gleich ausgesprochene Wörter) dazu, wird es noch wilder. Und schon in einer Richtung: „sound“ bedeutet gesund, Klang oder Sund (die Meeresenge), homophon und homograph (gleichlautend und gleich geschrieben), nur dass der Klang aus dem Lateinischen stammt, gesund aus dem Germanischen, wobei die beiden immerhin urverwandt sein könnten, denn Klang und Gesundheit kann man sich schon als sich verwandt denken; nur, wo bleibt jetzt die Meeresenge? Gibt es da wohlklingendes, besonders gesundes Wasser?
      Nehmen wir Bier. Da sind wir bei „rieb“. Wie in „Abrieb“. Bier ist also, wenn es nicht mehr reibt. Das stimmt, Bier hilft gegen rauhe Kehlen. Je mehr die Leute schreien, je mehr Bier saufen sie deshalb, damit es nicht so reibt.
      Oder nehmen wir Brot (früher noch Brod geschreiben, siehe Nietzsche im Original), also Torb oder Dorb (t und d wackeln schon in deutschen Dialekten wie die Kuhschwänze). Nun kann man sich entscheiden (deutsch Dorf ist Niederländisch Dorp), ob Brot sozusagen umgekehrter Torf (bei Pumpernickel kann man sich das gut vorstellen, Lichtenberg hat eine wunderbare Miszelle dazu verfasst) oder ein umgekehrtes Dorf ist, was wiederum logisch, denn Nichtbrot oder Antibrot kehrt jedes Dorf um.
      Leisten wir uns noch etwas Eisen, also Nesie. Ne=Nein, sie=sie. Jetzt weiß man, weshalb Roheisen von Frauen noch nie gerne als Schmuck getragen wurde, denn Eisen ist, das zeigt das Wort untrüglich, frauenfeindlich.
      Entlang solcher Methode mache ich Dir aus jedem Text einen Geheimtext, den ich entschlüssele, wie ich gerade Lust dazu habe.
      Natürlich gibt es seit Menschengedenken Wortverschlüsselungen, nicht erst in der Kabbalah oder auf dem Runenhorn von Gallehus, Gauner, Bänker, Verschwörer, Hurenböcke, heimlich sich Liebende usw. machen schon immer davon Gebrauch. Und gibt es auch einige wenige bemerkenswerte, eindeutige Inversionen wie Geiß-Ziege und Pott-Topp.
      Nun kann man es natürlich auch noch wilder treiben, indem man z.B. Amok=Koma setzt, was ja irgendwie passt, denn der Amoklauf ist sowas wie ein umgekehrtes Koma, hurzerhand ein malaiisches Wort aus der austronesischen Sprachfamilie mit einem griechischen aus der indogermanischen von hinten gekreuzt, und schon ist alles in feinster Butter aus Etymologien und Jungfernöl aus Semantistan.
      Vielleicht sollte ich mich selber mehr auf derlei Spiele einlassen, immerhin können sie recht lustig sein und durchaus auf am Ende zum Ziel führende Spuren bringen. Bis man da aber als Sprachwissenschaftler ernsthaft was behauptet, also nicht als Zirkusclown, überlegt man sich das genau. Schon wenn man eine vage Vermutung, die immerhin etwas für sich hat, vorbringt, überlegt man sich das genau, bezeichnet es ausdrücklich als Vermutung oder Möglichkeit, bläst nicht einfach raus: „Heureka! Ich hab’s!“
      Natürlich können Wörter von überall nach überall hinüberschwappen. Das kommt gerne bei Pflanzen- und Tiernamen, vor, am zähesten sind Berge und zumal Flüsse, in dem Sinne, dass sie namenszäh sind. Pflanze: Der Hanf heißt (cannabis, kenaf, ganja) in semitischen, indogermanischen, afrikanischen Sprachen immer Hanf. Hier ist klar, dass immer dieselbe Pflanze gemeint ist, die Verwandtschaft, ja Sippschaft der jeweiligen Wörter unzweifelhaft.
      Grundsätzlich gilt, dass man innerhalb einer Sprachfamilie die meisten Querverbindungen findet, deshalb heißen sie ja so. Die indogermanische dürfte immer noch die am besten untersuchte sein, schließlich fing es mit der modernen, der vergleichenden Sprachwissenschaft im Grunde mit den Gebrüdern Grimm und einigen anderen an, also vor gut 200 Jahren. Da wollte man erstmal wissen, wie Sanskrit und Altpersisch und Griechisch und Latein und Deutsch und Russisch usw. miteinander zusammenhängen.
      Austronesisch ist übrigens nach Sprechern keine der größten Sprachfamilien, aber geographisch die verbreitetste. Wie das? Ihr Gebiet reicht von der Südsee westwärts bis Madagaskar, mit Schwerpunkt Malysia/Indonesien, der Ursprung wird auf Taiwan vermutet (wo man heute neben Engisch auch noch Chinesisch spricht, zwei nichtaustronesische Sprachen aus verschiedenen Familien). Da müssen Leute schon vor zehntausend Jahren oder weit früher in kleinen Bootles quer durch den Pazifik und auch noch den Indischen Ozean geschippert sein, nur so lässt es sich bisher sinnig erklären.
      Zucker und Alkohol sind übrigens arabisch, also semitisch. Keller uund Fenster wiederum kommen aus dem Lateinischen, sind damit indogermanisch.

      In Grimms Wörterbuch – das es dankenswerterweise inzwischen kostenlos im Netz gibt – findest Du zu jedem Wort auch gleich zu Anfang die Etymologie, ich schaue da auch immer zuerst hin, ebenso, wie wenn ich englische Wörter nachschlage (was häufiger), in mein altes, abgegriffenes Shorter Oxford English Dictionary („Short“ heißt dreispaltig sehr klein bedruckte knapp 2700 Seiten in fast A4). Was man da auf Dauer mitnehmen kann, ist unschätzbar.

      Besonders schön ist es, wenn da steht „Herkunft unbekannt“ (origin unknown), das Wort sozusagen rein und unbefleckt und allein in der Sprachlandschaft herumsteht, was aber gar nicht oft vorkommt. Die haben über zweihundert Jahre lang daran gearbeitet, tausende Spezialisten, die Jungs haben ’nen Plan.

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