Zählen auch weiße Leben?

„Black Lives Matter“

Natürlich zählen schwarze Leben.

Weiße Leben auch?

Es sei hier noch einmal daran erinnert, dass in den USA gemessen an der Bevölkerungszahl weitaus mehr Weiße von Schwarzen umgebracht werden als umgekehrt. Danach kräht kein (linker) Hahn. Und hat natürlich auch die Polizei relativ viel mehr mit gewalttätigen schwarzen Gangs zu tun als mit weißen. Was natürlich keineswegs die Szene rechtfertigt, in der George Floyd sein Leben lassen musste.

Ich frage mich nun, wie weit ich in einer beliebigen Großstadt der USA käme, trüge ich angesichts der vielen Morde durch Schwarze an Weißen ein Schild mit „White Lives Matter“ durch die Gegend. Das probierte ich lieber nicht aus.

Ist es schöner, besser, gerechtfertigter, wenn ein Weißer von einem schwarzen Gangmitglied umgebracht wird, als wenn das (weitaus seltener, weitaus!) einem Schwarzen durch einen weißen Polizisten widerfährt? (Noch mehr als Weiße bringen sich Schwarze gegenseitig um, dagegen gibt es auch keine „riots“.)

Zudem werden auch Weiße und Latinos Opfer von Polizeigewalt, nur scheint das niemanden besonders zu jucken.

Auch die schwarze „Rapkultur“ mit ständiger Gewaltverherrlichung (auch krasser Misogynie) scheint keinen zu stören, im Gegenteil, sie gilt als „supercool“.

Tut mir leid, da stimmt was nicht.

(Gaga Joe Biden ging kürzlich so weit, dass ein Schwarzer, der Trump wähle, kein Schwarzer sei. Was ist denn das für ein Weißer?)

 

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