Woke Facebook, Twitter & Cie. in finanzieller Zwickede

Nachdem einige US-Firmen zumal Facebook erstmal (im Juli) boykottieren wollen, eindeutig weil die Firma ihnen noch immer nicht genug gegen alles Konservative und Libertäre zensiert, hat nun Unilever, ein Konsumgüterkonzern mit einem Jahresumsatz von über 50 Milliarden Dollar, wahrscheinlich allein so schwer wie die anderen zusammen (Firmen wie The North Face und Patagonia), angekündigt, bei Twitter, Facebook und Instagram in diesem ganzen Jahr keine Werbung mehr zu schalten, weil die Atmosphäre in den USA dafür zu polarisiert sei. Sprich bis nach der Wahl im November. Das war natürlich gleich bitter für die Aktienkurse.

Bei Unilever hat man offenkundig begriffen, zumal nach den milliardenschweren Verlusten des Konkurrenten Procter & Gamble aufgrund der völlig missratenen männerfeindlichen Gilette-Kampagne, dass alle Amerikaner Unilever-Produkte kaufen sollten, nicht nur Antifanten und Black Lives Matter-Aktivisten, man sich also jetzt, da jede Werbekampagne einer der Tochtermarken, die auch nur im entferntesten als „rassistisch“, „homophob“, „misogyn“ gejagt, einen Shitstorm auf selbst den Mutterkonzern auslösen könnte, lieber aus diesem Minenfeld, wo derzeit nicht viel zu gewinnen, einstweilen zurückzieht.

Für Facebook insbesondere ist das ein Alptraumszenario. Eben noch hat man den „Progressiven“ versprochen, noch härter gegen alles zu zensieren, was denen nicht schmeckt, da läuft einem Unilever davon, mit einer zwar auf den ersten Blick etwas vagen Begründung, auf den zweiten Blick aber mit der unterliegenden gegenteiligen Forderung.

Selbstverständlich wird man sich diesen Schritt und zumal die fein formulierte Begründung bei Unilever sehr genau überlegt haben. Was, wenn andere Riesenkonzerne dem Beispiel Unilevers folgen? Oder werden Nestlé und Procter & Gamble und andere jetzt kalt lächelnd die Lücke füllen, sich ins Fäustchen lachen, weil sie ohne den Konkurrenten effektiver und gar billiger werben können?

Letztlich, liest man genauer hin, sagt Unilever nichts anderes, als dass diese Plattformen so unsicher sind wie die Straßen von Seattle, Chicago oder gar Minneapolis, wie selbst Denkmäler von ehemaligen US-Präsidenten oder Darstellungen von Jesus Christus selbst. Wer also dort an alle Amerikaner was verkaufen will, der ist schön blöd.

Es ist diese Ankündigung wahrscheinlich ohne jede Übertreibung das, was der Ami gern „dropping a bombshell“ nennt; man darf da ruhig gespannt sein, wie die großen US-Medien wie die Betroffenen selbst darauf reagieren werden, allzumal Unilevers Konkurrenz. Das könnte noch recht turbulent und spaßig werden.

Hier noch Tim Pool dazu, mit entsprechenden Quellen und seiner Einschätzung der Sache:

 

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