USA: Coronarandale

Die Randale in den USA ist Coronarandale. Ohne den Shutdown, der dreißig Millionen Amerikaner über Nacht arbeitslos gemacht und in eine ungewisse Zukunft gestürzt hat, wäre das auch bei aller Geilheit der antitrumpistischen Medien, egal was gegen ihn zu nutzen, nicht so auf die Straße gekommen.

Mittlerweile, nachdem das schon der Bürgermeister von Minneapolis zur „Deeskalation“ angeordnet hatte, worauf weite Stadtteile geplündert und in Flammen aufgingen, zog ihm sein New Yorker Kollege elegant nach, die Polizei solle sich unter allen Umständen zurückhalten, wurden in seinem Provinznest lediglich ein paar Dönerbuden an der Fith Avenue etwas Freisalates enthoben, seine Strategie ging also voll auf.

Eine Staatsmacht, die gegen Plünderer nicht eingreift, die ist entweder keine mehr, oder sie macht sich mit den Plünderern gemein.

Allzumal Plünderung am Ende immer zu Mord und Totschlag führt, das passiert, selbst wenn nicht geplant, dann einfach so.

Nachtrag

Es ist in den schönen USA jetzt in Mode gekommen, dass Weiße um Verzeihung für ihre Privilegien bittend auf die Knie gehen.

Für ihr Privileg weit überdurchschnittlich von Schwarzen ermordet oder vergewaltigt zu werden, ebenso für ihre Privilegien, bei staatlicher Jobvergabe wie Vergabe von Studienplätzen zu ihrem Nachteile nicht nach Leistung sondern gemäß Rasse ausgesondert zu werden.

Sie sollten den Sonntag als wöchentlichen Schandtag gegen sich selbst ausrufen, diese knieend Erwachten, Selbstauspeitschungsautomaten besuchend, zwanzig Dollar für zwanzig Minuten, fünf kostet der Betrieb des Automaten, fünfzehn gehen an „Black Lives Matter“.

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