Schwurbelischwurbela: aus Deutschland und Amerika

Am vergangenen Wochenende gab es Demonstationen der Guten, da galt plötzlich kein Abstandsgebot mehr, auf dem Alex in Berlin sollen sich 15 000 wie die Stehsardinen gedrängt haben, ähnlich in anderen Großstädten, und die Gewerkschaft der Polizei lobte die Demo ebenso wie hochrangige Politiker: an demselben Wochenende, da in Essen 160 Partygäste zur Personalienfeststellung zwecks Bußgeldbescheid vorübergehend festgehalten worden sein sollen.

Wahrscheinlich waren die Partygäste zu blöd, sich allesamt „Black Lives Matter“-T-Hemden anzuziehen, oder solche mit „Fuck All Racists“ oder „Antifaschistische Aktion“, da hätte man sie wohl saufen und krakeelen lassen bis zum Morgengrauen und darüber hinaus.

Dass „Black Lives Matter“, die Demomama aus Amerika, selbst eine Bewegung mit stark bis extrem rassistischen Zügen ist, hat die Leute auf den Kundgebungen nicht gestört, die meisten sind wohl auch zu blöd oder verstrahlt oder beides, dies völlig Offenkundige zu bemerken. Auch, dass es schon etwas seltsam ist, wie im Vergleich Demonstrationen für unsere Grundrechte polizeilich, politisch und medial eingestuft wurden.

Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Black Lives Matter hat inzwischen die Hauptforderung, in den ganzen schönen USA sämtliche herkömmlichen Polizeibehörden aufzulösen, diese durch irgendwelche nicht näher definierten Community-Milizen zu ersetzen, der Schlachtruf lautet: „Defund the police!“ (Etwa: Kein Geld mehr für die Polizei!“)

Viel Geld fleißt derweil von Großfirmen an Black Lives Matter, viel PR-Solidaritätsradau gibt es gratis dazu, überall knien weiße demokratische Politiker, Prominente, Medienleute, jede Sorte schleimichtes Geschwattel vor der Bewegung öffentlich nieder, schuld an der Verwüstung ganzer Innenstädte ist schließlich Donald Trump.

Und es haben auch schon Leute ihre Jobs verloren, weil sie sich auf Facebook oder Twitter in irgendeiner Weise kritisch gegenüber Black Lives Matter geäußert haben. Black Lives Matter zu hinterfragen dürfte auch in Punkto Folgen im Netz (Demonetarisierung, Löschung, Sperrung, Verleumdung, Aufruf zu Gewalt) inzwischen gefährlicher sein als die WHO zu kritisieren. Man fordert schon (New York Times!!!), Freunde und Verwandten jeden Kontakt zu entziehen, wofern sie sich nicht in irgendeiner Weise aktiv für BLM einsetzen.

Die Losung ist denkbar einfach: Wer Black Lives Matter nicht gutheißt und unterstützt, ist ein böser Rassist. Der sich nicht wundern muss, wenn er seinen Job verliert, ein paar auf die Fresse kriegt, ihm sein Laden ausgeräumt und nachher abgefackelt wird.

Ganz schön verarscht käme ich mir in den schönen USA nicht nur als Weißer vor, vielleicht gar mehr noch, wäre ich „Latino“ oder „Asian American“. Als Latino, weil ich hier als Teil einer etwa gleich großen Minderheit so überhaupt gar keine Rolle spielte, nicht einmal als Kniefälliger, als Asian American indem ich wüsste, dass ich nicht nur wie der Latino besser sein muss als ein Schwarzer, um einen Studienplatz oder gar ein Stipendium zu bekommen, viel besser, wie ein Weißer, nein, noch besser als ein Weißer. Das nennt sich „Affirmative Action“, gilt in den ganzen USA, man spricht gelegentlich auch von „positiver Diskriminierung“.

Beide Minderheiten nun (die Latinos eint kulturelle Herkunft, die spanische Sprache, zudem oft auch der Katholizismus, während die Asian Americans von Chinesen über Inder, Koreaner und Japaner bis zu den Filipinos reichen, also viel heterogener) scheinen das seltsame Schwarzweiße Treiben bislang so gut als möglich von der Seitenlinie aus zu betrachten, was durchaus verständlich, denn sich jetzt auf doof in diese abstrusen Händel zu mischen, wirkt durchaus gefährlich, allzumal noch gar nicht klar, wie weit das noch eskalieren könnte.

Auf kurz oder lang aber (oder ist der Spuk einfach bald vorbei? – Wohl kaum vor der Präsidentschaftswahl im November…?) könnte es manchen von denen reichen, etwa, indem man von ihnen auch Kniefälle fordert. Schließlich werden Schwarze auch von mexikanischen Drogenbanden unter Druck gesetzt, und die ganzen Chinks, die haben überall ihre Restaurants und Läden mit Wucherpreisen und geben gar nichts auf Gangstarap und schicken alle ihre Kinder auf die besten Schulen, und die Koreaner, die sind fast noch schlimmer. Also: Auf die Knie!

Das Verhängnisvolle liegt natürlich darin, dass nicht einmal die rein wirtschaftliche Coronakatastrophe Trump entscheidend beschädigt hat: So ist Krawall jetzt das Mittel der Demokraten, Krawall um jeden Preis, an jeder Pleite, jedem Toten ist allein Trump schuld. Deshalb steht zu befürchten, dass alles noch schlimmer wird. Bisher sind es „nur“ einige wenige Tote entlang der „Proteste“.

Ich könnte derweil eine Wette halten, dass sich jetzt noch mehr Amerikaner noch mehr bewaffnen, die Schießstände ausgebucht, die Munitionsfabriken laufen wie geschmiert. Immerhin gab es Fälle, da fünf Bewaffnete vor einem Laden standen, oder gar ein ganzer solidarischer Straßenzug am Gartenzaun mit Gewehr und Wumme Spalier, und da zogen die Marodeure lieber weiter.

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Bürgermeister von Minneapolis, wo die ganze Sause ihren Ausgang nahm, Polizei und Feuerwehr anwies, nicht einzugreifen, worauf die Stadt schwerstens verwüstet wurde. Was macht der Ami nun, wenn er nicht flüchten will, weiß, dass die Polizei nicht kommt oder allenfalls zu spät?

Dass den ganzen US-Großfirmen, die sich hier besonders aus dem Fenster gelehnt haben, die Belange der Schwarzen in Wirklichkeit ziemlich bis vollkommen scheißegal sind, darf mit einigem Fug angenommen werden. Deren Vorstellungen, wie sich die USA im globalistischen Sinne entwickeln sollten, finden bei den Demokraten kaum nennenswerten Widerstand, eher Begeisterung, während ihnen Trump schon wiederholt in die Suppe gespuckt hat und nunmehr selbst eine Untersuchung gegen Google & Cie. eingeleitet, die zu schwersten Konsequenzen führen kann, so dass man den Herrn auch regelrecht fürchtet, nicht nur hasst. (Section 230 of the Communications Decency Act. Etwa: Bereich 230 des Erlasses für anständige Kommunikation – Es geht dabei um „free speech“, den ersten Verfassungszusatz, also denen allen potentiell an den Kragen. Jedenfalls als Plattformen. Also an den Kragen.)

Unterm Strich bin ich einigermaßen optimistisch, denn der Durchschnittsamerikaner will endlich wieder arbeiten und nicht immer noch mehr Chaos. Er wird zwar weiterhin die Dienste Googles in Anspruch nehmen und Cola saufen, aber eben doch eher Trump wählen als einen debilen Wiedergänger, der jetzt schon kaum noch weiß, wann und wo er ist, damit dann womöglich ein Vize von der Antifa das Ruder übernimmt. Allzumal es ja demokratisch regierte Städte sind, die so richtig geschädigt werden, und jeder am Land und in der Kleinstadt kann auf allen Kanälen sehen, wie gut sich das anfühlt in einer Stadt, die vom Bürgermeister zur Plünderung und Brandstiftung freigegeben wird (was übrigens, nicht ganz so krass, auch in New York geschah).

Die Demokraten zerstören gewissermaßen ihre eigenen „strongholds“. Zuerst haben sie sich ihre Perlen Los Angeles und besonders erlesen San Franciso (also Silicon Valley) zuscheißen und zumüllen lassen, jetzt marschieren sie – natürlich im friedlichen Teil der Demo am Tage – bei jenen mit, die die Dunkelheit ganz anders nutzen werden. Und so geht es vermutlich nicht über lange, bis dass auch demokratische Bürgermeister wieder massiv Polizei werden einsetzen müssen, oder gar die Nationalgarde anfordern, wollen sie ihre Innenstädte nicht völlig opfern.

Denn merke: Dem Mob ist es scheißegal, oder besser gerade recht, wenn der Bürgermeister ein Demokratenlummel ist. Sein Dankeschön heißt Dankeschön für Beute mit anschließendem Feuerwerk.

Genug spekuliert. Vielleicht ist der große Spuk auf den Straßen bald beendet. Der andere wohl kaum so schnell.

 

Bisher 3 Kommentare

3 Antworten auf „Schwurbelischwurbela: aus Deutschland und Amerika“

      1. @ Stefan Ehrl

        As I have just realized that my above first reaction might be deemed overemotionally led, I most humbly apologize if that came even close to you as a kind of reprimand, even disdain, any faint hint to myself denigrating your question as such, I most humbly apologize for my spontaneous unspiritual dashing anythesuch, sin of most that I did not even offer You another word, gave mine nonethemore, nay, I cannot hide behind others, it was one clear misdeed done by me and me only.

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