Märtyrer Floyd: Wie weit wird man den Heiligen tragen?

Der Märtyrer von Minneapolis, der unter einem Polizistenknie zutode kam, war nicht nur ein Schwerverbrecher, er soll bei seiner letzten Verhaftung, obendrein mit Herzfehler, zumindest unter den Drogen THC (Cannabis), Meth und gar Ketamin gestanden haben, alle drei aufs Mal.

Wie viele – zumal auch schwarze – Unterschichtskinder mag er wohl nicht nur mit Gras, sondern auch den anderen beiden Sachen versorgt haben? – Mit Koks war er ja auch schon mehrfach aufgefallen und kürzere Zeiten eingefahren, nur für den bewaffneten Raubüberfall im Hause einer Schwangeren (schwarz?), der er eine Pistole auf den Bauch hielt, mal für satte fünf Jahre.

Wahrlich ein Vorbild für die ganze Welt. Jetzt schon eine Ikone, vor der Kniefall als Huldigung das Mindeste ist, was vom anständigen Bürger abzuliefern.

Sah ich vorhin auch ein Video mit einem Ausschnitt aus der Town Hall von Seattle (wo Antifanten und andere Fanten inzwischen eine kleine Freistadt in der Stadt gegründet haben, besatzt), allwo skandiert wurde (und die jeweiligen Schilder dazu hochgereckt): „Whose lives matter? – Black lives matter!“ (Man stelle sich mal vor, hier eroberte ein Mob ein öffentliches Gebäude und brüllte das ganze, nur das „Black“ durch „White“ oder „German“ ersetzt. Was da polizeilich, juristisch politisch und medial folgte.)

Black Lives Matter wird einigen Leuten eine Menge Geld einbringen (Spenden fließen reichlich), die Lage der Schwarzen in den US-Großstädten aber nicht verbessern, im Gegenteil, was ja durch die Plünderungen und Brandstiftungen dort jetzt schon jedem anständigen Schwarzen, der nicht blind und blöd ist, klargeworden sein sollte: noch mehr Chaos, noch mehr Gewalt, noch weniger Geschäfte, noch weniger Jobs. Und wer Geld hat zieht weg.

An die geschädigten Nichtschwarzen, an die wollen wir jetzt gar nicht denken, es geht ja um Black Lives Matter. (Seattle soll es jetzt auch besonders schwer getroffen haben, Teile Chicagos sind völlig verwüstet.)

Und hinten sitzen (oft randalieren sie auch mit, heizen die echten Schwarzen noch an) die weißen antiweißen Antifanten, geilen sich an Sieg nach Sieg auf.

Zurück zur Heiligenverehrung. Da zeigt sich die Dummheit dieser Leute, einschließlich all der kniefälligen die Randale verharmlosenden demokratischen Politiker, dass sie sich eine Type wie George Floyd als Heiligen herausgesucht haben, nur weil der eben zum richtigen Zeitpunkt bei einer Festnahme durch einen Weißen (unter den zu ihm gehörenden umstehenden Polizisten soll ein Asiate und ein Schwarzer gewesen sein, der weiße Oberrassist sei mit einer Asiatin verheiratet, so las ich’s, bitte im Zweifel prüfen) starb.

Wie soll man Kinder, die ja vorgeblich nicht so werden sollen wie der, also Gewalt und harte Drogen und das ganze, diesen Mann geradezu als Ersatzjesus ehren lehren? Für welche gerechte Sache starb er denn? Für wen? Wem spendete er Heil? Worin war er Vorbild?

Das, liebe BLM-Aktivisten und Demokraten und Antifanten und alle Ihr Guten, habt Ihr im Eifer des Gefechts wohl nicht bedacht, und ich vermute stark, dass Euch das noch auf die Füße fallen wird.

Wäre dieser Floyd wenigstens ein allseits beliebter Stadtteilsozialarbeiter gewesen, ohne Fehl und Tadel, hätte einem Zwölfjährigen einen Kaugummi geschenkt und wäre dabei wegen Verdachts auf Drogenhandel festgenommen worden, ab dem ersten Widerwort geprügelt und endlich von zwei oder drei Weißen unter „Gotcha dirty nigger!“ und ähnlichen Sprüchen endlich wehrlos zutode geprügelt worden, so hätte man einen, um den herum sich eine – allerdings dann ihrerseits gewalttätige? – Bewegung formieren können, die von der Kernfigur her also unschuldig wie edel.

Gut, man nahm, was man bekam, aufzuhalten war eh binnen Stunden nichts mehr, vielleicht sehe ich das mit dem zweifelhaften Floyd als Hobby-Kultologe auch etwas zu eng, unterschätze die mögliche Legendenbildung. Floyd musste zum Verbrecher werden, weil er schwarz war. Schon dazu zwangen ihn die Weißen. Und am Ende haben sie ihn einfach umgebracht. Ja, so etwa könnte es laufen.

Könnte so oder ähnlich laufen. Wir werden sehen, wie weit der Heilige getragen werden wird.

 

 

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