„CHAZ“: Chaoten Haben Autonome Zone (einen eigenen Staat auf dem Territorium der untergegangenen USA)

Bevor ich morgen für ein paar Tage verschwinde (wollte heute schon, morgen klappt es), will ich für Leute mit ausgeprägtem Sinn auch für Schwarzen Humor die unten eingeblendeten Videos anpreisen, in der Reihenfolge, wie ich sie gesehen habe und die mir zufällig auch stimmig erscheint.

Es geht um „CHAZ“, die brandneue Nation der „Capitol Hill Autonomous Zone“, einem Teil des Stadtteiles Seattles, der tatsächlich „Capitol Hill“ heißt, erobert von Antifanten, Anarchisten und Black Lives Matter-Aktivisten, die bereits Zäune und Mauern um das Gelände errichtet haben, sich gegen illegale Einwanderer zu schützen.

Insgesamt für mich am lustigesten sind die ersten beiden Videos von Tarl Warwick.

Im ersten lacht er sich als offensichtlich kundiger Gartenbauer über die jämmerlichen Selbstversorgungsanpflanzungen im neuen Staate fast einen Ast, nicht nur für erfahrene Gärtner eine Freude.

Im zweiten widmet er sich nicht minder launig der politischen Organisation und Durabilität des Handstreichgebildes, schlägt vor, das Ganze einfach gammeln zu lassen und die Kameras draufzuhalten, so dass ganz Amerika den strukturellen Zerfall bis zum Ende mitbestaunen kann. Einige Möglichkeiten, wie das Gebilde vielleicht auch aktiv, etwa über Alkoholisierung, sein totales staatliches Ende finden könnte, steuert er überdies sehr unterhaltsam, aber keineswegs unrealistisch bei.

Tucker Carlson im dritten Video geht die Sache auch sehr ironisch an, zeigt gleichzeitig aber auch sehr ernsthaft auf die Heuchelei demokratischer Politiker, es fehlt ihm nicht an Sorge, wo das noch enden werde.

Im vierten Video haben wir Martin Sellner, der zunächst ebenfalls nicht an Spott spart, die Sache aber ähnlich Tucker Carlson schließlich doch im strukturellen Sinne der „kulturellen“ Vormacht sehr ernst nimmt.

Im fünften haben wir Tim Pool mit seinen zwei Gesprächspartnern, bei denen wird es vor allem gegen Ende nochmal witzig, unter anderem indem sie sich scheck lachen, dass wohl Obdachlose den Helden der autonomen Republik einen Großteil des gespendeten Essens weggefressen haben, sehr zu deren Verdruß. Und, achja, einen Warlord, einen privaten Polizeichef, ein Rapper wohl, sehr cool, den hat die Republik auch schon, Geschäftsleute sagen, sie würden auf Schutzgeld erpresst.

Interessant, hier vier Stimmen aus sehr verschiedenen Lagern abzugleichen. Die Übereinstimmungen sind erstaunlich.

Ich empfehle, sich einfach mal hier und dort zu entspannen, die Sache ist ebenso ernst wie abstrus und lustig, das gibt es selten, also viel Vergnügen!

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