Wie retten wir Bill Gates und die WHO vor dem Teufel? (IV)

Ich bin knapp davongekommen. Konnte aber leider weder Bill Gates noch die WHO im Alleingang vor dem Teufel retten. Immerhin gab es kein Blutbad.

Ding von den Triaden, Nakamura von der Yakuza, Big Vlad und Caruana von der russischen wie italienischen Mafia haben sich vermutlich etwa einen Kilometer außerhalb Rohrbachs auf die Beute geeinigt, um nicht wegen lediglich je siebeneinhalb Millionen Fränkchli einen Krieg anzufangen, das war ihnen wohl zu öd.

Ausgelacht haben sie mich natürlich alle erst recht. Jederzeit möchte ich abermals solch leicht verdiente Gelder beitreiben, sie begäben sich dafür gern wieder vor meine Hütte. Sie haben mich geradezu ermutigt, sie wieder dergestalt einzuladen. Brächte ich so leicht Cash, hätte ich nichts zu befürchten, da wollten sie auch keinen Stress, allezeit hätten sie nichts gegen eine gedeihliche Fortsetzung meiner Bestrebungen, gemeinsames Wohlwollen sei da durchaus gegeben.

Nicht einmal ein Prozent, also die anfänglichen 300 000 Fränkli, haben sie mir gelassen. Immerhin das mit der schweizerischen Nationalbank und der Würzburger Staatsanwaltschaft aber geregelt.

So werden wir indes keine Geschäfte mehr miteinander machen, Freunde der Nacht und der verdunkelten Limousinen. In Zukunft werdet Ihr selber bei der WHO antreten müssen, und da werden Euch keine paar Hanseln mit bester Schießausbildung und modernsten Wummen helfen. Dass Ihr mir selbst noch dies eine Prozent genommen habt, zeigt Euren kurzbrunzigen Übereifer, Ihr hättet viel mehr einsammeln können, wüsstet Ihr, hättet Ihr verstanden, was die jetzige Lage hergäbe, hätte man den richtigen Fürsprech.

Mit dem Ihr es jetzt vergeigt habt.

Ihr könnt mich mal.

Am Ende bleibt nur die zauberhafte, betörende Stimme, Betonung, der Singsang jener unzweifelhaft echten Schweizerin, die mich in romantische Träume begleitet.

 

 

 

 

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