Von den Corona-Rotzmaskenmördern

Jetzt wird rausgehauen, miteinander Sprechen sei ja das verheerendst Gefährlichste, da schleudere man die Zombieapokalypse nur so durch die Gegend. Jemanden anszuprechen ist sozusagen ein Mordversuch.

Ich überlege mir nun, mit Menschen, die Masken da tragen, wo sie das nicht müssen, nicht mehr zu reden, mir einen Zettel vorzubereiten, auf dem, wenn ich von einem solchen Zombie angesprochen werde, vorbereitet prangt: „Sie haben mich angesprochen. Und das, obwohl Sie offenkundig an die Zombieseuche glauben, was Ihre nutzlose und gar gesundheitsschädliche Maske beweist. Wollen Sie mich bewusst und vorsätzlich umbringen?“

Dann, auf der Rückseite: „Ich spreche mit Ihnen erst, wenn Sie Ihre Maske abnehmen. Ich sehe nicht ein, dass ich allein in den Tod geschickt werden soll.“

Hernach der zweite Zettel: „Leute, die außer zu Karneval oder auf Kindergeburtstagen freiwillig Masken tragen, benehmen sich wie Bankräuber und Vergewaltiger, solchen gesichtslosen Leuten traue ich nicht, mit derlei losen Gesellen rede ich nicht.“

Auf der Rückseite: „Sie können mich jederzeit identifizieren, ich Sie nicht. Damit rücken Sie sich selbst in Verdacht. Hiermit ist das ‚Gespräch‘ von meiner Seite her beendet, es sei denn, Sie nehmen jetzt sofort ihren Mummenschanz ab.“

Die Zettel gehören natürlich vors Gesicht gehalten, je ein paar Sekunden lang, denn die Lesfähigkeit und Auffassungsgabe beim Gegenüber dürfte ohnehin nicht besonders ausgeprägt sein, weiter beeinträchtigt durch die maskenbedingte Atemnot und den kitzligen Eigenrotz in der Maske.

Protestiert der andere nachhaltig, will nicht aufgeben, so gehe man einfach, oder man hole den dritten Zettel raus, Vorderseite: „Sie wollen mich eiskalt umbringen, dann einfach davonspazieren, hernach soll es Selbstmord gewesen sein, da ich keine Maske trage. Vergessen Sie das.“

Rückseite: „Suchen Sie sich nur noch Maskenträger als Gesprächspartner, Gleichgesinnte, mit ähnlich durchgeweichten Rotzmordwaffen als Vermummung.“

Das sollte reichen.

Vielleicht sollte man sich, wo Masken nicht Vorschrift, schon präventiv ein Schild umhängen: „Ich rede nicht mit Rotzmaskenmördern.“

 

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