Stephan Protschka (AfD) lässt sich die Ehre geben, Szenen aus Pirna und Aussichten auf das kommende Wochenende

Ich begrüßte es, wenn die AfD jetzt endlich wirklich was täte. Nur noch peinlich ist, wie sich der Digitale Chronist hier dem Bierbayern andient, die Partei, die jämmerlich versagt hat, in Schutz zu nehmen, fast reinzuwaschen.

Vor einigen Tagen ging es schon mit Peter Boehringer ähnlich, es läuft der von mir ansonsten durchaus geschätze Digitale Chronist jetzt immer mehr zum versönlichen Stichwortgeber für den Laden schau.

So geht das nicht, bei mir nicht.

Gut ist immerhin die Idee (naheliegend zwar, aber deshalb nicht selbstverständlich), jetzt nicht mit AfD-Fähnchen auf „Spaziergängen“ herumzulaufen, ich wäre der erste, sähe ich eins, der den Träger eines solchen zur Rede stellte.

Man horche hier mit feinen Ohren hin.

Ich verstehe den Drang des Digitalen Chronisten, jenseits jeder Eitelkeit oder persönlichen Gewinnsucht, die AfD jetzt möglichst gut und glatt exkulpieren zu wollen, allein, so mag mir das nicht gefallen.

Gibt es von der jetzt teils schon wieder so großspurigen AfD bereits einen Antrag zur Rücknahme des Spahnschen „Infektionsschutzgesetzes“?

Wo ist die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss, das neue Papier aus dem Innenministerium einbeziehend?

Ich habe davon noch nichts gehört. Und solange die nicht endlich Butter bei die Fische tun, selbst in Bierbayern, werden mir durch meine Tastatur kaum gute Worte entquellen.

Noch als Würze Szenen aus Pirna, das war das Volk, eben nicht die AfD (man scheute und schämte sich nicht einmal, eine kleine blonde Polizistin gegen einen kräftigen Mann, diesen zurückschubsend, zu schicken):

Die Menge hat, wie ich es voraussagte, gelernt. Die Sachsen sind eben helle. Sie bewegt sich schnell von hier nach dort. Mischt sich auch zwischen die Polizei. Mächtig viel Polizei für eine Stadt von 40 000 Einwohnern. Für alle Städte dieser Größenordnung dürfte das schon am kommenden Wochenende nicht mehr reichen. Den Polizisten dort hat schon das Wasser im Arsch gekocht. Sowas nannte man früher vorrevolutionäre Stimmung.

Am kommenden Samstag Nachmittag aber gilt es. In jeder kleinen Stadt allemal auch, aber es sollte jeder in seine jeweilige Hauptstadt fahren, der kann, dort weltweit unübersehbar zu werden.

Dieses Wochenende können wir insgesamt Hunderttausende werden.

Mehr Volk als politwahnhaft gegen uns gesetzte Polizei. Geschützt durch die Polizei.

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.