Coronalug: Nur unfähige und feige Männer glauben ans Glauben

Es gilt in dieser aberwitzigen Lage, da spreche ich zunächst nur für mich, mitunter auch einen friedlichen, bestenfalls bald schon vorübergehenden Abschied zu nehmen.

Bei Zweien gelang mir das – vornehm ausgedrückt – die letzten Tage nicht so ganz friedlich, ich ward verbal sehr deutlich, wenn auch nur auf „Mailboxen“, reden wollte man mit mir ohnehin nicht mehr, ob ich also überhaupt gehört wurde, weiß ich nicht. Von der Seele habe ich es aber.

Mit einem anderen kam es eben zur direkten Rede, dem versicherte ich (wie den anderen auch), dass meine Türe jederzeit offen sei, ich aber, wie er offenkundig auch, derzeit keinen Sinn mehr darin sähe, mich weiter um ihn zu bemühen, bei diesem Stillstand unserer verschiedenen Meinungen zögen zusätzliche Versuche meinerseits nur beide weiter runter. Also sind wir dann einvernehmlich verblieben.

Auch was ein paar andere Leute anlangt habe ich mich in letzter Zeit wohl eher vergeudet. Die sind zu „supercool“, die erfassen aus meiner Sicht den echten Ernst der Lage nicht, also nerve ich nur, was soll das derzeit also noch.

Traurig ist das teils, in zwei Fällen sogar arg, es hilft aber nichts, wenn ich zu klammern trachte, wo Rückzug und Konzentration auf Machbares angezeigt.

Den Eierkuchen, den jetzt schon viele im Sinne einer Zeitenwende ausrufen, wir hielten uns einfach an den Händchen, so verschwänden die Schufte alle nicht über lang einfach so, Freiheit werde, soweit wir sie je hatten, durch Singen und Herumsitzen, Allverständnis glücklich wiedererlangt, auch noch mit veganer Kondensmilch aus der metallfreien Weißblechdose: sowas esse ich allzumal als Schwabe, der weiß, wie ein guter Pfannkuchen geht, nicht.

Das Paradies ist noch nie ausgebrochen, und es wird dies auch nie tun. Es wird auch durch autarke Dorfgemeinschaften, die im Lande noch zehn Millionen fleißige Afrikaner aufnehmen, nicht einfach Wohlstand für alle geben.

Leute wie ich, viele andere, da mag derjenige, den ich oben erwähnte, leider recht behalten, werden womöglich in Gulags landen.

Traumtänzerei ist nicht angesagt, ebensowenig Untergangsstimmung. Sehr wahrscheinlich aber stehen harte Jahre vor uns.

Masken- und Impfstoffproduktion für alle werden unsere Wirtschaft nicht retten, damit Arbeitsplätze und Lohn für die Leute.

Man zieht den Karren nicht aus dem Dreck, indem man betet und wünscht, einfach an Schönes denkt und Händchen hält, die Händchen noch nach seinen Peinigern ausstreckend.

Viel Illusion macht sich da jetzt breit. Wir sind einfach alle so lieb, dass die anderen gar nicht anders können als mitzumachen. Erlösungsgedanken für Kleinkinder.

Wir brauchen echte Männer. Solche, die den Mut haben, die Kinderschänder, wie es anliegt, als erste auszurauchen. Das geht nicht über Beten und auf erlaubtem Abstand symbolisch Händchenhalten.

Wir brauchen echte Frauen, die hinter solchen Männern stehen, zeitweise sogar vor ihnen, denn die Zeit gebeut das.

Jahrtausendealte Dämonen gehören in die Unterwelt weggeführt, wo sie sich gegenseitig auffressen mögen oder im Nichts verdämmern.

Wie mir ein guter Freund vorgestern sagte: „Ich kann nicht für die anderen aufwachen!“

Hart wird das.

Haben sie uns entlang der Coronalüge nicht offen den Krieg erklärt? Bildete ich mir das nur ein? Wären die jetzt nicht einfach durch Blumenwerfen zur Einsicht, zum wieder echten Händchenhalten mit uns, alle damit erlöst und glücklich, zu bringen?

Ja, ich bin der Erzstinkehuber, der an derlei einfache Rezepte nicht glaubt.

Bei Weibern mag es anders sein, aber nur unfähige und feige Männer glauben ans Glauben.

 

 

 

 

 

 

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Vom „Getriggertsein“

Ich will hier nochmal auf ein englisches Modewort eingehen, das inzwischen auch tief in den deutschen Sprachraum eingedrungen ist.

Es geht ums „Triggern“, genauer ums „getriggert werden“.

Nun hat wohl jeder gewisse empfindliche Punkte, vielleicht ob seiner gesundheitlichen Lage oder ob ungünstiger gemachter Erfahrungen. Die können von anderen natürlich gezielt angesteuert werden, früher nannte man das „auf einen wunden Punkt zielen“, „bei jemandem auf seinen Knopf drücken“ undsoweiter.

Die altbekannte Sache hat sich meines Erachtens aber etwas verschoben. Denn jetzt wirkt das mit dem „Trigger“ immer mehr so, wie als ob man sich nicht wehren könne, der Schuss sich lösen müsse, ob man wolle oder nicht, egal wie sehr man den Mechanismus schon kennt und sich demgemäß (wie in den guten alten, tapferen Zeiten) dawider zu wehren gelernt.

Noch mehr behaupteter hilfloser, ja geradezu willfähriger Opferstatus, darauf will ich hinaus.

Ich weiß nicht, ob Frauen dieses Konzept wirklich lieber annehmen als Männer (die sich vielleicht nur nicht die Blöße geben wollen, es zuzugeben), aber ich vermute es doch stark, denn dass die Frau praktisch immer Opfer sei, selbst anderer Weiber (ganz gelegentlich oder auch öfter auch), ist inzwischen ja ein Narratief, das vielerorts fast schon ein Dogma.

Das Vorgeben eines „Getriggertseins“ hat den guten Nutzen, dass die ganze Schuld für eine darauffolgende irrationale Handlung, übertriebene Reaktion, bis hin zum Übelsten, allein oder weitestgehend dem anderen ursächlich angerechnet werden kann, selbst wenn der das nicht einmal absichtlich ansetzte, man sich darob seiner Verantwortung bestmöglich entziehen, auch jeden Schwindel damit treiben.

So wird die vorgebliche oder tatsächliche eigene Schwäche dann selbst, bewusst oder unbewusst, zur Waffe gegen andere umfunktioniert. „Damit hat er mich getriggert, dies Schwein.“

Dass man/frau dafür einen Fremdwortbegriff begierig aufnimmt, ist bezeichnend. Das macht die Sache umso monströser, bedrohlicher, im gewünschten Sinne unverständlicher, weniger hinterfragbar. Man musste ja schießen, denn es wurde einem der Revolver einfach getriggert.

Es ist in gewissem Sinne ähnlich wie bei „Gender“. Da es das Genderkonzept so im Deutschen zurecht nicht gibt, indem es einfach Unfug, konnte es hier nur über das Fremdwort eingeführt und zur Waffe geschmiedet werden (die SchmiedInnen sind zwar sprachwissenschaftlich gesehen StümperInnen, aber sie genießen mächtige Unterstützung, denen fließt Milch und Honig und zumal Geld en masse zu).

Hier muss ich dann auch betonen (leicht getriggert?), dass ich gar nichts gegen Fremdwörter wie „Cappuccino“, „Espresso“, „Büro“, noch älter „Keller“ oder auch „Fenster“ habe, nichts gegen „Philosophie“, ja auch „Philologie“ oder gar „Universität“.

Ich denke, man kann verstehen, worauf ich hinauswollte. Leute, die ich jetzt getriggert habe, bitte ich schon vorsorglich um Verzeihung, um Gnade, vielleicht gar Besinnung.

 

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USA: Jetzt tobt der Coronamob

Der Tod eines Afroamerikaners mit wohl erheblicher krimineller Vorgeschichte (nicht, dass ich dadurch seinen Tod relativieren wollte, es muss aber erwähnt werden) durch Polizeigewalt (ob man hier von Mord sprechen kann, sei erstmal dahingestellt) hat in vielen Städten der USA, ausgehend von Minneapolis, wo die Feuerwehr anscheinend nicht einmal mehr löschen sollte, zu gewaltsamen Krawallen mit Plünderungen und Brandstiftungen geführt, die Lage hat sich krass zugespitzt.

Nun gab es in den USA immer wieder ähnliche Unruhen, in denen sich auch Rassenkonflikte entluden. Ich bin aber der Meinung, dass die Dinge jetzt wegen des Coronashutdowns derart eskaliert sind.

Man sperre Millionen zuhause ein, nehme ihnen Arbeit und Zukunft, also, dass sich immer mehr hilflose Wut aufstaut, und plötzlich genügt eine einzelne abscheuliche Tat, den Mob auf die Straße zu treiben, so krass, dass der – viele zugereiste Randalegeile dabei – Teile der eigenen Stadt niederbrennt, was wiederum die Schwächsten der Gesellschaft am meisten trifft. Und in Atlanta wird ausgerechnet das Hauptquartier von CNN massiv angegriffen, einem Sender, der sich seit nunmehr Jahren Tag und Nacht fast nur in fanatischem Trump-Bashing übt, dieses vorgeblichen Rassisten und Faschisten, traurige Ironie der Geschichte.

Trump hat in der Sache nun wohl den Fehler gemacht, indem er sagte, dass mit dem „Looting“ auch das „Shooting“ komme, also mit Plünderung das Schießen, was ja eigentlich ganz klar, denn in den USA hat nicht nur die Polizei Waffen, viele Bürger eben auch, und manche von denen werden sich nicht einfach ihren Laden ausräumen und hernach noch in Brand stecken lassen.

Auch: Soll man Plünderungen und Brandstiftungen, bei denen ohne weiteres auch Menschen zutode kommen können, einfach zulassen? Soll sich die Polizei zurückziehen, gesetzestreue brave Bürger einfach im Stich lassen, und wenn die sich selber mit Waffengewalt wehren, dann seien die die Verbrecher, ja Mörder?

Trumps echter Fehler war, dass er die Coronascheiße mitgemacht hat, jenen Fauci nicht rausgeschmissen, jene Birx, hier zu feige oder zu dumm war oder beides, klare Kante zu zeigen. Jetzt wird er zum Schuldigen für die Zustände gemacht (Trump ist für seine erbitterten Gegner eh immer an allem schuld, selbst wenn uns plötzlich allen der Himmel auf die Flacherde stürzte, wäre er es gewesen, der das bestellt hätte), und völlig falsch ist das nicht einmal.

Seine skrupellose Gegner, die den offenkundig dementen, im Grunde aussichtslosen Joe Biden gegen ihn ins Präsidentschaftsrennen geschickt haben, denen alles recht, was ihn direkt oder indirekt beschädigen könnte, wittern jetzt Morgenluft, was die Lage weiter verschärft.

Sehr schnell kann man sich in Frankreich oder England ähnliche Szenarien vorstellen.

Ich würde auch geradezu darauf wetten, dass wenn ein Weißer anlässlich eines Coronaprotests, durch Polizisten bis zum Tode misshandelt, umgekommen wäre, die Dinge viel glimpflicher stünden.

White lives matter less. Jedenfalls sagt das die US-Kriminalstatistik. Auf die Anzahl der Bevölkerung gerechnet viel mehr schwarze Mörder als weiße.

Das interessiert jetzt aber keine Sau, die deutschen Leitmedien noch weniger als ein frisch geworfenes Merkel.


Martin Sellner hat sich ebenfalls (allerdings ohne den Coronawahn als mitursächlich einzubeziehen) mit der Sache befasst, er blendet auch eine Statistik ein, die zeigt, wie viel mehr Weiße in den USA vergleichsweise von Schwarzen ermordet werden als umgekehrt:

https://www.youtube.com/watch?v=5h24hKTw1WU


Plündern macht manchen Leuten natürlich Spaß, das Geschäft kann man ja noch anzünden, wenn es ausgeräumt ist, alles für einen guten Zweck, alles hehrer Antirassismus.

Jetzt gibt es in vielen Großstädten Ausgangssperren, insgesamt schon einige Tote. Und es seien nur wenige Gewaltbereite, las ich eben qualitätsmedienmäßig, die sich unter all die friedlichen Demonstranten mischten. Viele Videoaufnahmen zeigen aber etwas ganz anderes, doch vermutlich sind die alle „fake news“.

Derweil schüttet China Häme über die USA aus, da sähen die mal, wie es sei, wenn man wie in Hongkong mit einem randalierenden Mob zu tun bekomme. Und zwar ganz ohne ausländische Einmischung.

Und noch einmal: Die „Coronamasken“ kommen den Plünderern und Brandstiftern jetzt prima zupass. Die sorgen für echte soziale Hygiene.

Auffällig die vielen jungen weißen „Demonstranten“, die sich unter die Volksbefreiungsarmee mischen, lustig dabei, vielleicht etwas weniger bei den Plünderungen, man will den edlen Schwarzen ja nicht ihre frisch erbeuteten Flachbildschirmfernseher streitig machen, zumal die da sauer auf die minderbenachteiligten Weißhäute werden könnten.

Mancher deutsche Polizist mag sich jetzt darauf besinnen, wie froh er sein kann, es hier mit braven, überwiegend deutschen Coronademoteilnehmern zu tun zu haben, die in den Innenstädten brav singen und klatschen, sich bei der Polizei noch dafür bedanken, dass sie so gut geschützt sind und eher mehr von Frieden reden als von Freiheit, und es geht praktisch nichts zu Bruch, keine Mollis fliegen, nichtmal Steine oder leere Flaschen.

 

 

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Aufnahmeritual bei der Antifa

Indem die Antifa endlich damit angefangen hat, gegen das Demonstationsrecht zu demonstrieren, dachte ich mir, jetzt ergäbe sich die Möglichkeit, den Laden zu unterwandern.

Ich nahm also mein schwarzes Lacostehemd und meine schwarze Bossjeans und riss die Etiketten ab, besorgte mit dazu einen schwarzen Rotzlappen, malträtierte das ganze Konvolut drei Tage lang auf jede nur erdenkliche Weise und sorgte für jede Menge echte Flecken und fuhr dann nach Leipzig, um in Connewitz meine Aufwartung zu machen.

Schon der erste Teil des Aufnahmerituals war ein ziemlicher Härtetest. Denn, in eine alte Polizeiuniform gesteckt und gefesselt, hagelte es erstmal den Kotzkübel von letzter Nacht, und die fröhlich dazu kreischende LGBTQ-Brigade drehte mir mehrfach unter Gejohle Ohren und Nase um. Im zweiten Durchgang musste ich schwören, in den nächsten vier Wochen mindestens eine Polizeistation zu entglasen, mit filmischem Nachweis zwei Autos von AfD-Mitgliedern abzufackeln und bei YouTube dreihundert Nazi-Videos in unmissverständlicher Diktion zur Anzeige zu bringen (die Sektionschefin, deren Gesicht aus mehr Metall bestand als Fleisch und Haut, sagte tatsächlich „Diktion“, sie schien die Gebildetste, schien aus einer bourgeoisen Familie zu stammen). Ich schwor das alles, schließlich sind Schwüre nur Schall und Rauch, und was man vor einem verlausten Lumpenpack unter mottenzerfressenen Kappen gezwungenermaßen schwört, zählt sowies nicht.

So dachte ich also, das Ordal habe hiermit ein Ende, doch weit gefehlt. Ich musste nämlich binnen einer halben Stunde vier Halbe saufen und dann vor versammelter Frauschaft das Ergebnis über ein Bildnis Donald Trumps pinkeln. Dann noch nachschwören, mich ab jetzt bis zum Ablauf meiner Aufnahmefrist nicht zu waschen.

Danach schmiss man mich raus und erklärte, ich könne in besagten vier Wochen wiederkommen, aber nur mit hieb- und stichfesten Beweisen, dass ich meinen Schwur getreulich erfüllt hätte.

Was für eine Scheiße, was für ein Pleite. Nie hätte ich gedacht, dass die Antifa Aufnahmerituale ansetzt, die denen von Skull & Bones durchaus vergleichbar.

Nun gut, der ganze fragwürdige Spaß hat einschließlich Bahn und Klamotten nicht viel mehr als 500 Euronen gekostet, und ich weiß jetzt entschieden mehr über der Antifa Leipzig erstaunlich straffe Organisation, was für eine Zucht und Ordnung dort herrscht. Kein Wunder, dass unsere verweichlichte Polizei, die Verfassungschutzämter, ja der ganze deutsche Staatsapparat höllische Angst vor denen hat.

Auch: Wer will schon, ob einer sinnbefreiten Festnahme (kein Staatsanwalt traut sich eine Anklage wegen kleiner, unbedeutender Brandstiftungen) mit solchen StinkefriederInnen ergebnislos im Polizeibus sitzen, hernach auch noch ein Protokoll für den Papierkorb aufnehmen zu müssen, während Seim und Sabber der Grinsenden sich auf seinem Dienstschreibtisch verteilen?

Ja, lustig war das wirklich nicht. Man muss als echter inverstigativer Journalist aber auch mal was abkönnen. Immerhin weiß ich nun, was Sache ist, den Erfolg der Truppe begründet, und meine treuen Leser wissen es jetzt auch.

 

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Mein Coronakotzlappen wird die Kunst dieses Jahrhunderts prägen

Ich bin mir sicher, dass mein Original-Coronakotzlappen einst Kultpreise erzielen wird.

Denn keiner ist so geil und urig wie meiner.

Ich habe ihn hier schon beschrieben, weiterer Werbung bedarf es daher nicht.

Ich gehe davon aus, dass schon Netflix dafür Millionen bieten wird, damit die kommenden Stars dort sich das Original umbinden können. Was ist schon mehr wert als Authentizität.

Ich habe ihn ja auch wohlweislich so designed, dass er auf jeden Schrumpfkopf wie jeden Mostrüsel angemessen zusammenzubinden. Der Gummizug einer guten deutschen Feinrippunterhose ist eben verlässlich.

Da ich ihn vorsorglich nie gewaschen habe, das große rote „KOTZ“ darauf nicht zu schwächen, wird er, nach Nutzung durch Netflix, sicherlich allgepriesenes Artefakt im New Yorker Museum of Modern Art, kommt den Kuratoren dort nicht der Louvre oder der Prado zuvor. Meinen Rotzlappen neben Monet oder Matisse oder Goya hängen zu sehen, das ist mir fast noch mehr als das zu erwartende Geld.

Die Lieder zu IHM werden auf den ganzen Erdenrund erschallen, die Pilgerscharen der Erlösten nicht abreißen.

Mein – sein – Ruhm und Lob und Preis wird von Rom bis Buenos Aires und Sydney auf ewig in alle verfügbaren Steine eingemeißelt stehen.

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„Mega low vibes“

Ich wurde kürzlich am Telefon als unwürdiger Gesprächspartner verwiesen, da ich, im Ernst, „mega low vibes“ hätte.

Das fand ich zunächst sehr trist, da es zuvor keinen echten Streit gegeben hatte, ich zudem in bester Absicht anrief.

Darum soll es jetzt aber nicht gehen, das schicke ich nur zur Erklärung voraus.

„Mega low vibes“: Was ist denn das?

Millionen niedere Schwingungen?

Hat da jemand Angst vor meinen gewaltigen, unaufhaltsamen Niederfrequenzen?

Fast könnte ich das als ungewolltes Lob auffassen, dass mir so viel böse Macht beigemessen wurde.

Dabei ist die Sprache natürlich verräterisch. Wer als auch nur halbwegs gebildeter Deutscher so etwas absondert, der muss selber ein heftiges Problem haben, zumindest mit seinem sprachlichen Ausdruck.

Da ich „mega low vibes“ bislang, bei allen Beschimpfungen, die ich kenne und schon erfahren, bislang nicht in meinem aktiven Sprachschatz hatte, danke ich für diese Weiterführung, vielleicht kann ich den Spruch irgendwann doch noch mal brauchen. Eine gewisse Eleganz hat er ja.

Ich suche schon nach Opfern, denen ich den meinerseits unvermittelt und vergleichbar unerwartet und erbarmungslos reindrehen kann.


Ich kann mir gut vorstellen, dass der mit den „mega low vibes“ das hier jetzt liest oder bald, immerhin habe ich ihn, sollte sein Anrufkasten funktionieren, eben davon in Kenntnis gesetzt, dass er es bei mir bis zu einem eigenen Artikel geschafft hat. Hoffentlich dreht ihm das seine „vibes“ nicht zu hoch.

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Jetzt raucht es: Teufel Trump macht gegen die Netzschakale ernst – Google ist nicht mehr Gott

Jetzt wird es ernst. Ich bin gespannt auf das Geheule, Gestammle, Geschrei, Gejammere, das Twitter, Facebook, Google & Cie jetzt anheben werden, alle Antitrumpisten dazu.

DAS sieht nicht danach aus, als ob Trump nur spielte.

DAS mag der Schlag sein, auf den Millionen Freiheitsliebende seit langem gewartet haben.

Entweder seien sie freie Plattformen für jeden (außer Verbreiter von Kinderpornographie, Menschenhändler undsoweiter), oder sie seien eben „Publisher“, wie sie sich seit langem gebärden, damit für Inhalte auch selbst verantwortlich und zur Rechenschaft zu ziehen, da wie jede Zeitung nach Belieben zensierend, editierend, Agenden betreibend, oder sie hätten nicht weiter die Privilegien, die allein für freie Plattformen gedacht und eingerichtet.

Hätte ich Aktien von diesen Schacksfirmen, ich hätte sie eben abgestoßen. Mal sehen, was morgen die Börse sagt.

Jetzt rappelt es in der Kiste.

Kann gut sein, dass die Welt ab morgen eine andere.

Denen dürfte jetzt der Arsch auf Grundeis gehen.

You get what you call for.


Fast mag ich noch nicht glauben, was ich eben sah.

Das erste Getobe dawider ist aber schon im Netz zu sehen, insofern möchte es echt gewesen sein.


Etwa zwanzig Milliarden Anwälte werden heute Abend nicht zu Schlaf gefunden haben oder aus feuchten Träumen geweckt worden sein, dazu jede Sorte verlotterte Journalisten, mag sein, dass selbst die Antifa zur Aktion gerufen.

Trump, dieser Faschist, hat unter dem Vorwand, für die freie Meinungsäußerung zu stehen, kurzerhand das ganze Weltnetz verstaatlicht. Will es komplett mundtot machen. Schlimmer als Stalin oder Mao Ähnliches selbst in ihren besten Zeiten gekonnt hätten.

So etwa, vermute ich, wird es morgen im Spiegel stehen. Es sei denn, man hat dann auch dort schon zu viel Angst davor, noch gegen den schlimmsten Diktatoren aller Zeiten aufzustehen.

Google ist nicht mehr Gott.

Was mit gottlosen Gesellschaften geschieht, weiß jeder. Trump ist der Teufel.


Nachtrag 29. 5.

Da kann man sehen, wie weit es die Zuckerberge und GooglanerInnen treiben:

Wer sich wirklich interessiert, der möge den guten alten Tarl auch noch dazu hören:

 

 

 

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Coronawahninduzierte „Tapferkeit“ als Selbsttäuschung?

Mut gilt selbst heute noch als Tugend, in Übertreibung aber wird er Verwegenheit genannt.

Auch Tapferkeit gilt selbst heute noch als Tugend: Ich sehe nun im Zusammenhang mit dem verhängten und verhängnisvollen Coronawahn vielenthalben eine übersteigerte Tapferkeit, wie das in ein einziges deutsches Wort zu packen sei, das fällt mir zumindest jetzt noch nicht ein.

So habe ich nämlich sowohl in den freien Medien, auch und gerade da, wo scharfe Kritik an den verhängten Maßnahmen geübt wird, auch in persönlichen Gesprächen mit hart durch Berufsverbote und andere Schikanen Betroffenen, immer wieder eine „tapfere“ demonstrative Gelassenheit vernommen, dass mir das seit Wochen zu denken gibt, ja durchaus verdächtig.

Mir Allzuviele geben sich zwar schon etwas verärgert, auch mal ein klein bisschen wütend, aber dabei so betont „cool“, dass mir da eine Art unbewusster Selbstschutzmechanismus zu greifen scheint: Man will sich nicht eingestehen, wie schwer gedemütigt man in Wirklichkeit ist, wie sehr einen die Lage drückt, wie groß weitere Befürchtungen, und vor allem will man vor anderen nicht als Jammerlappen, als Weichei dastehen.

So sagen selbst Väter mehrerer kleiner Kinder, die nun wirklich Anlass hätten, ganz laut „Scheiße!!!“ zu schreien, es sei zwar unangenehm und schon recht lästig jetzt, betonen dabei aber, nach der anscheinend obligatorischen Frage, wie es ihnen denn jetzt gehe, sie zurechtkämen, sie steckten das ganz gut weg, geben sich „tapfer“ und überspielen ihre Lage nicht selten noch mit Scherzen und Humor.

Ich will all diese geschundenen Leute hiermit keineswegs herabsetzen oder gar beschimpfen, lediglich die Frage in den Raum stellen, ob sie damit nicht noch unwollentlich und unwissentlich der erbarmungslosen Unterdrückung Vorschub leisten, indem sie ihr Leid auf solche Weise verharmlosen.

Nein, ein ächter deutscher Mann, der jammert nicht, und nackte, ehrliche Wut zu äußern, das wäre ja aggressiv, und das ist man ja nicht, das gilt es stets zu beweisen.

Und das, indem die Existenznöte für Millionen völlig real, es zuhause kracht und drunter und drüber geht, man nicht weiß, wie man seinen Kindern die trostlose Lage erklären soll, die Wirklichkeit ganz anders: vor anderen gibt man sich betont entspannt, heimst dafür bewunderndes Lob von anderen ein, die viel weniger betroffen.

Fürwahr ein zwar verständlicher, indes seltsamer und für mich durchaus beunruhigender psychologischer Mechanismus, der da greift.

Ich überspitze jetzt etwas, aber bald sieht man solche Leute noch für all ihre Peiniger täglich ein Kerzelein anbrennen. Noch eine Backe hinhalten und noch eine und noch eine. Nicht weit weg von einem Stockholm-Syndrom das.

Bilde ich mir all das nur ein? Selektive Wahrnehmung? Magnussche Überkandideltheit?

Leider habe ich nicht dreißig Semester Psychologie und nochmal dreißig Soziologie studiert, um das gesichert beurteilen zu können.

Vielleicht habe ich auch nur als einziger diese Beobachtung gemacht, womit sie ohnehin nicht zählend und damit wertlos.

Einstweilen tröste ich mich mit der Vorstellung, dass bald eine Professorin für Gender Studies die Sache bei Frauen feststellt, Sensation! Sensation! Sensation! , die wird den Gedanken bestimmt nicht von mir haben, es hagelt Umfragen und evaluierte Einzelgespräche ohne Ende, sie wird von Talkshow zu Talkshow gereicht, für ihre bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gefeiert, auf die Klein Magnus, der ja immer nur herumvermutet, nichts Rechtes gelernt, nur zufallsweise vor ihr kommen konnte, indem halt wer viel loses Zeugs herausschwätzt, hinterher auch mal aus Versehen recht behält.

Nun, Frau ProfessorIn Dr. Dr. Kasulke-Humprecht, nehmen Sie Ruhm und Ehre und Geld und weitere EhrendoktorInnenwürden mit, hier stund das kurz und klar schon im Frühjahr, und zwar mit durchdachter Absicht, was Sie vielleicht – wenn es schnell geht – schon im Herbst seiericht („das Patriarchat hat dies angerichtet“) rausschwätzen werden, das kann ich mir gut ausmalen, überlasse ich in der Endausfertigung gerne Ihnen und Ihren wissenschaftlichen MitstreiterInnen.

 

 

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