Zombieapokalypse: Auf der Straße stehen ist eine Straftat

Einfach nur rumstehen gilt jetzt als Straftat.

Nun, mein Kumpel und ich haben heute in Würzburg von der Alten Mainbrücke unsere Schweigeapps in gleichzeitiger, abgesprochener Verschwörung in den Fluss geschmissen. Ich hoffe, dass er und ich dafür nicht wegen Umweltverschmutzung und zumal Zombieapokalypsenuntergrabung in den Knast kommen.

Bisher 6 Kommentare

6 Antworten auf „Zombieapokalypse: Auf der Straße stehen ist eine Straftat“

  1. @ Magnus

    Sehr smart das mit der Brückenverschwörung, aber ihr hättet die Schweigeapps vorher unterschreiben lassen müssen. Im Wasser können diese nämlich sehr beredt werden. Wenn sie folgenden Vers „aufnehmen“ machen sie sich vollkommen nackisch, digital gesehen. Hier nun das „Sesam öffne dich“:

    Damlånga Hansl,
    Nudldikö Diarn!
    Geh mit miar en Gårt’n,
    Schütl ma dö Biarn!
    Schütlst du dö groß’n,
    Schütl i dö kloan
    Und wånn ma ’s Sakarl vol håbmt
    So gehma wieda hoam.

    Hierauf gibt die App 15 verschieden lange Pieptöne aus und man muss wie folgt weiter vorgehen. Langsam und mit tiefer Stimme muss verlautbart werden:

    Aus dem Pankratiusbrinnche
    kam einst, nur spannelang,
    ähn klaner Knirps geschwumme,
    der wie e Flötche sang:
    Dudel dudel Dipche,
    hört, was der Knirps nit kann,
    dudel dudel Dipche,
    fängt er zu singen an.

    Daraufhin sollte die App alle gesammelten Daten freiwillig von sich geben und mit dem Vatikan verbinden.

    Keine Ursache, bittscheen und schön Sonndach noch im scheenen Franggen

  2. @ Magnus

    Sehr gerne, mein lieber. Hatte leichte Bedenken, ob du diese Art von Nonsens goutieren würdest, aber du bist ja sehr humorvoll.

    Gerade habe ich ein paar schwyzer Reime entdeckt und die haben was, wenn ich auch nicht genau weiss, was.

    Chämifeger, schwarze Maa

    Chämifeger, schwarze Maa,
    häd es schwarzes Hämpli aa,
    nimmt de Bäse und de Lumpe,
    macht di böse Buebe z gumpe.
    Chämifeger, schwarze Maa,
    häd es ruessigs Hämpli aa,
    alli Wöschere vo Paris
    chönneds nümme mache wyss.

    Chumm, mir wänd in Garte gah

    Chumm, mir wänd in Garte gah,
    wänd go Blüemli bschaue.
    Alli müend jetzt Wasser ha,
    die rote und die blaue.
    ’s Sünneli schint,
    ’s Vögeli grint,
    ’s Spinnli uf em Lädeli,
    ’s spinnt e langs, langs Fädeli.

    Eusi zwei Chätzli

    Jo, eusi zwei Chätzli
    sind tusigi Frätzli,
    händ schneewyssi Tätzli
    und Chrälleli dra.

    Händ spitzigi Öhrli
    und sydigi Hörli,
    und s goht es kes Jöhrli,
    so fönd si scho aa:

    Si schlyched dur s Hüüsli

  3. Bayern führt Maskenpflicht ab nächsten Montag ein. Wann kommt das überall in der BRD?
    Erst einmal sieht es für mich einfach idiotisch aus, wenn alle mit einem Lappen vorm Gesicht durch die Gegend bzw. durch die Geschäfte usw. laufen – und dazu weshalb? Wegen eines Virus, welches höchstens einen grippalen Infekt hervorruft? Ist denn die ganze Welt tatsächlich wahnsinnig geworden?
    Wenn ich mir vorstelle mit einem Lappen vorm Gesicht durch den Supermarkt laufen zu müssen und all die Idioten sehe, wegen denen ich das demnächst machen muß, dann bekomme ich jetzt schon keine Luft mehr. Und das soll dann gesund sein?
    Leute, mich kotzt das alles so dermaßen an, ich kann gar nicht sagen wie sehr.
    Ich habe auch keine Lust mehr meinen Ärger auf schriftliche oder sonstige Art kundzutun. Mein Wunsch ist nur, dieser ganze Irrsinn solle aufhören – sofort! Jetzt gerade überlege ich mir, ob ich das hier überhaupt in die Welt hinausschicken soll. Mir vergeht die Lust langsam an allem.
    Ich wünsche allen ein schönes, langes Leben unter der Neuen Weltordnung – unter der neuen Normalität.
    Es gibt nur eine einzige Normalität ihr bekloppten Politiker. Normal ist normal und bekloppt ist bekloppt. Deutschland macht ihr zum Land der Bekloppten. Schönen Dank dafür.

    1. @ Kein Name

      Es ist bei diesen gestiegenen Temperaturen zumal wohl kaum gesund, mit irgendsoeinem Mundnasenfummel herumzulaufen, schlechter atmen zu können und den eigenen Rotz dauernd dampfend vor der Nase zu haben. Ich war gestern (20.4.) nachmittags in Würzburg, ein bisschen war es belebt, Kaiserwetter, seltsam, dass nicht mehr, da ja so viele jetzt Zeit zum Spazierengehen haben, immerhin aber trugen nur etwa fünf bis zehn Prozent der Leute Masken. Die Leute haben keinen Bock darauf. Viele haben es wohl schon ausprobiert und sehr schnell genug davon gehabt. Zu meinem weißen Hemd mit der roten Aufschrift „Ich will meine Rechte zurück“ ein paar überraschte und interressierte und freundliche Blicke, nicht allzuviele, aber keinerlei bösen. Immerhin.
      Wie meine Maske, wofern mir für absolut notwendige Gänge eine vorgeschrieben würde, endlich aussähe, bei Dauer ein Satz Masken, ob Reinigung und Auslüftens, weiß ich noch nicht, der Vorbereitung halber habe ich mir aber schon ein paar Gedanken dazu gemacht.
      Außer Frage steht, dass sie besonders anmutig und umweltfreundlich sein wird. Atmungsaktiv, so gut das geht. Wenn selbst die Nase unter irgendeinem Ding bleiben muss, ist das allemal noch nachteiliger. Ich werde mir desfalls etwas sehr Feines schneidern müssen.

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