Coronawahn: Von Schafsseckeln und Ziegenspitzen und der Danksucht

Als Schafsseckel oder Ziegenspitz bezeichne ich als Lower Love Priest natürlich nicht den edlen, großmütigen, äh, den demütigen Til Schweiger, auch nicht den Upper Love Priest, nein, aber all jene, die mit beiden kein aufrichtiges Mitleiden haben.

Was ist das für ein Elend, wenn man in solchen Zeiten nur eine Flasche Weißburgunder geschenkt geliefert bekommt! Und die am hellichten Tage, als derart kerniger Kerl, indem sie nicht bis zur Dunkelheit reichen wird, in seinem Garten trinken muss, und der ist kaum so groß wie ein Fußballfeld!

Kein Wunder, dass man da näseln muss, wie das früher keinem Kleinbühnenschauspieler durchgegangen wäre. Deutsche Synchronsprecher dürfen das heute noch nicht. Was eigentlich diskriminierend, aber die sind ja nicht so wichtig wie die LKW-Fahrer, die für den Antransport des Weißburgunders zu unserem Heldenrecken sorgen.

Alle die „Flüchtlings“-Kinder, die er selber aufgenommen hat, die spielen gerade in anderen Teilen des Gartens, das ist ja klar, sie sollen ja nicht sehen, wie Til heroisch ein alkoholisches Getränk zu sich nehmen muss, weil er es vor lauter Danksucht nicht mehr anders aushält.

Nachtrag

Ach, ich muss die Gute doch auch noch einblenden. Laut RKI, berichtet sie, haben wir gerade so wenige Atemwegserkrankungen wie seit Jahren nicht. Merkwürdsam. Gleichzeitig gebe es 560 Euro pro Tag für jedes für den gigalaktischen zu erwartenden Coronaansturm freigehaltene Krankenhausbett. Da lohnt sich mal was. Zudem ist sie zu loben für die Begriffe „Zombieapokalypse“ und „Panikpiloten“. Machen Sie so weiter, Frau Matthie.

 

 

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