Coronawahn: Bin heute mit Hemd in Würzburg

Ich werde heute mit dem Bus nach Würzburg fahren, mich dort drei Stunden mit meinem weißen, klar rot in großen Lettern bemalten T-Hemd zeigen, auf welchem steht: „Ich will meine Rechte zurück“

Erste Feldstudie am Ostersonntag.

Triftiger Grund: Ich will die Stadt meiner Studententage zum Spaziergange in Ausnahmezeiten wiedersehen, solange ich dahin noch reisen darf. Ich will die Menschen dort sehen, die jungen Studentinnen auch, ob sie noch zusammen lachen können.

Außerdem habe ich dafür den triftigen Grund der wahrhaftigen Berichterstattung aus meiner geliebten, immer noch bedeutenden Universitätsstadt, wo Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, der obere Stadtring nach ihm benannt.

Ich will nur spazieren gehen und sehen, was aus meinem Würzburg am Ostersonntag geworden ist.

Und das dann hier verarbeiten. Als freier Schreiber. Wenn das kein triftiger Grund ist, wird mich die Härte des Unrechtes eben treffen.

Nachtrag

Für all jene, die mich auffinden wollen: Ich werde die meiste Zeit des Nachmittags auf der Alten Mainbrücke stehen, unter all den schönen Heiligenfiguren dort.

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Coronawahn: Bin heute mit Hemd in Würzburg“

    1. @ Erika

      Da weiß ich jetzt, warum ich in Wü keine Carola kennegelernt habe. Einer aber, kurz vorm Bahnhof, sprach mich begeistert auf mein Hemd an. Und dann lernte ich am Marktplatz noch einen alten Freak kennen, da ich rauchen wollte und mein Feuerzeug vergessen hatte. Sonst gab es keine besonderen Vorkommnisse.

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