Coronadiktatur: Schriften auf Hemd, Maske, Arsch und Rucksack

Sollte es mich tatsächlich noch so treffen, dass ich in meinem Bus oder Supermarkt oder gar anderwo auch noch eine Maske tragen muss, so habe ich immerhin den Stoff schon so ziemlich raus, der wird von weißem Tuch sein, nur die Kurzaufschrift in saftigen roten Lettern, die habe ich noch nicht fertig.

Das Problem ist, dass etwa das sinnige „Maulkorb“ schon acht Buchstaben hat, und dann werden die zwangsläufig recht klein, denn so weit ist von einem Stück weg vom Ohr zur anderen Seite nun auch nicht.

Optimal wären wahrscheinlich vier Buchstaben, die könnte man schön groß machen, auf einmal sichtbar.

Ich sah schon einen mit „obey“, also engsächsisch für „gehorche“, doch das verstehen weder Omi noch die kleine Hanna.

„Depp“ fällt mir gerade ein, das hat jeder mal gehört, und jeder hat schon mal einen getroffen und schon viele für Deppen gehalten. Ja, „Depp“ auf der eigenen aufgezwungenen Vorfresse, das gefällt mir nicht schlecht.

Ein Anglizismus, der so gut eingeführt wie kaum einer, ist natürlich auch in Erwägung zu ziehen, schlicht „fuck“.

Als deutsche Abkürzung, die manche vielleicht entziffern mögen, mag sich einer „lmaA“ raussuchen, also „leck mich am Arsch“, oder einfach „Lama“ oder „lahm“.

„Würg“ fällt mir gerade ein, vielleicht gar „stirb“ oder auch „kotz“ oder „Ranz“ oder „Farz“.

Ich rate zu weiten weißen Hemden, die man gegebenenfalls auch über dem Frühlingspulli tragen kann. Auf meinem steht von der Oberbrust bis zum Bauch in großen roten Lettern untereinander: „Ich will – meine – Rechte – zurück“.

Bedenkend, dass ich dies freiwillige Hemd selbstverständlich unter die Zwangsmaske zöge, also tiefer auch an, tendiere ich in Kombi dann auf der Maske fast zu „Rotz“, denn das ist ja vor allem, was man von so einer Maske im Zusammenhang obendrein hat, den eigenen halbgammeligen Rotz stundenlang in der Fresse.

Die Ironie an der Geschichte scheint ja auch, dass man Abermilliarden von medizinischen Masken die ganze Zeit für alle bräuchte, weshalb man das Volk sich ja selber Masken basteln lässt. Meine wird, wo es muss, bestimmt eine der schönsten, wenigstens bemerkenswertesten.

Man kann übrigens sehr wohl an eine luftige weiße Baumwollunterhose denken, die sich sehr schnell, um den Hals schon plaziert, zur Mundnasenmaske genau so umfunktionieren lässt, dass die vier Buchstaben dabei trefflich sichtbar werden.

Man bedenke, dass manche guten Männerunterhosen Seitenschlitze haben, die da das Atmen sehr erleichtern können, ohne dass man ein Gesetz bricht. Das Volk muss sich helfen mit dem, was es eben hat.

Wie breit ist eigentlich mein Arsch? DER könnte gut für acht Buchstaben, je vier auf die Backen, oder auch sechs, richtig fette, Rot auf der hellen Hos‘, zum Hemd und zur Mask‘, wahrlich gutsein, in guter schriftsetzerischer Abstimmung mit den anderen beiden Meinungskleidungsstücken.

Den „Maulkorb“ also auf den Arsch, weil der da buchstabenweis besser hinpasst?

Schriebe ich jetzt einfach nur „SHIT“ drauf, auf meine vier Buchstaben, könnte ich vermutlich ganze dreizehn Zentimeter hohe Lettern an- , den Drilling noch besser einsetzen.

An meinen Oberrücken habe ich noch gar nicht gedacht. Wohl, weil da, fast wann immer ich ausrücke, ein Rucksack drauf ist. Also ist an ein weißes Rucksacktuch zu denken, da habe ich nochmal eine schöne Fläche, ähnlich viele schöne große Buchstaben wie vorn am Hemd sind durchaus denkbar.

Vielleicht hinten einfach nur die Wiederholung von dem vorne, am Arsch und auf der Maske steht ja auch noch was.

Bisher 10 Kommentare

10 Antworten auf „Coronadiktatur: Schriften auf Hemd, Maske, Arsch und Rucksack“

  1. Was einem Menschen bis zuletzt als Widerstand bleibt, ist dann ja wohl das Wort.
    Mit einem Spruch wie z.B. „Ich bin gegen Zwangsimpfung“, läßt sich dann sicher auch die wahrscheinlich in absehbarer Zeit anstehende Zwangsimpfung gegen das Coronavirus leichter ertragen.
    Man setzt als Gegenwehr wirklich gleich besser das Wort „Obey“ (Gehorche) auf Hemd, Maske, Arsch und Rucksack ein. Das gefällt nämlich auch jenen, von denen alle möglichen Zwangsmaßnahmen ausgehen. Denn darauf wird deren Antwort an die psychisch und körperlich vergewaltigten Menschen immer sein: „Darin stimmen wir euch gerne zu“.
    Zuletzt gehorcht doch jeder irgendwem, und wenn nicht einem vermeintlich Höhergestellten, so doch immer ein jeder seiner eigenen inneren Stimme. Was die zuletzt Genannte betrifft, ihr zu wiedersprechen ist unmöglich. Dieselbe sagt auch: „Man will ja noch miteinander leben können in dieser Welt, also macht man besser jeden uns auferlegten Schwachsinn mit – wenn auch mit einem Wort geschrieben oder gesprochen zum Zeichen des Widerstands“.
    „So bin ich zwar dagegen, aber was soll’s, mitmachen tue ich trotzdem bei dem Spiel“. Dass sich z.B. alle zu Maskenträgern machen lassen, wenn auch teils unfreiwillig, ist zuletzt doch nichts weiter als ein Gesellschaftsspiel.
    Denn wer möchte sich bei einem solchen Spiel schon zum schwarzen Peter machen lassen? Nein, dann doch lieber ein Wort zur Gegenwehr kundtun und dann brav gehorchen, so wie alle andere.
    Merkel und deren Auftraggeber haben derzeit nicht nur die Deutschen, sondern alles Volk der gesamten Welt (außer die Schweden) in der Hand. Diese Hand kann gut zudrücken. Sie taugt zum Auspressen bis dass es nicht mehr geht. Wenn dann der letzte Safttropfen raus ist aus einem lebendigen Menschen, dann stirbt dieser doch frohen Herzens im Glauben daran, er hätte mit Worten aufs Schärfste Widerstand gegen den Wahnsinn in der Welt geleistet. So ein Mensch darf mit Recht Stolz auf sich sein.
    Wie Stolz kann da erst eine Merkel auf sich sein, da sie doch Widerstand gegen jede Vernunft leistet und dazu auch ihren Willen gegen ein ganzes Volk durchzusetzen vermag. Die Deutschen hingegen dürfen wirklich Stolz darauf sein, so eine Führerpersönlichkeit ihre Bundeskanzlerin nennen zu dürfen.
    Anstelle von „Heil mein F…..!“, ruft das Volk heute „Fuck, wir gehorchen!“.
    99,9 % tun das, was 0,01 % wollen. Das ist der Weg, so soll es sein. NEIN!
    Was mich angeht, ich ziehe keine Maske an. Denn wer dabei jetzt mitzieht und sich von der Staatsgewalt eine verpassen läßt, denn anderes als ein kräftiger Schlag ins Gesicht ist das nicht, der läßt sich auch mal eine Zwangsimpfung gefallen. Irgendwann muß der Spaß aufhören. Besser heute als morgen.

    1. @ Kein Name

      Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Es ist so zappenduster, wie Du es ausmalst.
      Allerdings kann ich mir bei allein begangenem Maskenboykott – wo die Masken Pflicht sind und Zuwiderhandlung Strafen setzt – ohne weiteres vorstellen, dass Leute schnell die Polizei rufen, womöglich gar handgreiflich werden, und in den Lidl oder die Norma darf ich sowieso nicht rein, ebensowenig in den Drogeriemarkt etc.
      Mindestens hätte ich immer gerne einen Kameramann dabei und ein Mikro am Revers, dass gleich alles einspielt.
      Fällt mir gerade ein, dass man sich noch so einen großen Kopfhörer aufsetzen könnte, „taub“ daruf schreiben. Und auf die Stirn, da natürlich nicht mit dem Permanentmarker sondern mit Lebensmittelfarbe, „blind“. Und warum nicht auch vorne auf der Hose „no balls“. Bei Frauen vielleicht „shut“. Und, zumal wenn man wie ich derzeit lange Haare hat, warum nicht noch ein paar bunte Bänder mit netten Sprüchen dran?
      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass derartige bewegliche Litfasssäulen etwas bewirken können, allzumal, wenn man vieler und ganz unterschiedlicher davon gewahrt. Man hat mit entsprechender Maske ja auch den Vorteil (ob meiner narbigen Linken zöge ich vielleicht besser Handschuhe an, am besten weiße, da lässt sich auch noch was draufschreiben), dass mich zwar hier am Dorf trotzdem jeder ausfände, nicht leicht aber jeder in der Stadt. Da die untere Hälfte meines Gesichtes vom damaligen Brandunfall noch sehr markante, einzigartige Narben aufweist, hätte ich damit endlich mal den Vorteil, dass sich mein Gesicht nicht jeder merkt. Ich könnte so vorschriftsmäßig undercover arbeiten wie noch nie. Schließlich war Vermummung bis vor kurzem nicht geboten sondern verboten.
      Fragt sich jetzt noch, was man sich senkrecht auf die Hosenbeiner malt. „Sklavenhaxe“ etwa? – Die Schuhrücken böten sich dazu wiederum quer mit je zwei Buchstaben, die zusammen ein Wort ergeben, an. Vielleicht auch, je nach Buchstabenart, fünf, etwa „St-uss“, oder „kra-ss“, einfach „muss“ oder auch „Se-ich“, „Br-unz“ oder irgendwas anderes einigermaßen Vulgäres.
      Wart’s mal ab, will ich damit sagen, wer weiß, was da kömmpt, wenn derlei Volkssport wird. Ich jedenfalls werde ab dem Tage einer Maskenpflicht für Bus und reguläres Einkaufen nicht nur mein geiles Hemd tragen. Ich habe alles im Haus, was ich für den Spaß brauche. In ein bis zwei Stunden sollte das ganze Konvolut (vielleicht noch ohne die Haarbänder) fertig sein.
      LG

      1. @ Kein Name

        (Nachtrag)

        Es könnte natürlich auch noch der Straftatbestand der „öffentlichen Lächerlichmachung notwendiger Bevölkerungsschutzmaßnahmen“, der „vorsätzlichen Untergrabung der Infektionsschutzdisziplin“ oder der „Aufwiegelung zum Unterlaufen lebensrettender Maßnahmen“ beschlossen werden, also, dass derlei Volksfrechheiten wie beschrieben direkt auf die Wache führen. Das risse ihnen aber die letzte Maske ab. Nicht völlig auszuschließen gleichwohl, dass es auch noch zu einem derartigen Szenario kommt. Sie sind komplett auf die Probe zu stellen. Man unterschätze die Wirkung des Wortes nicht, selbst in diesen glotzlastigen Zeiten.

    2. Sehr geehrter „Kein Name“,

      meine Schätzung und Erfahrung ist, dass 100% der wahrhaften Gehirnnutzer gegen die Widerwärtigkeiten der Ver-Führerpersönlichkeiten Söder, Merkel, Spahn sind.

      Die Bundesbewegung „NICHT-OHNE-UNS.de“ ist in Würzburg angekommen, sogar in Main-Spessart. Am Samstag, den 18. April 2020 hatten sich noch weniger als 10 Personen auf dem Würzburger Marktplatz eingefunden. Eine Woche später, am 25. April, ab 15:30 (auch für die kommenden Samstage) waren es schon weit mehr als 100 Menschen, die Ver-Führungs-Widerstand geleistet haben und genaugenommen im Eigentlichen sich nicht gegen etwas gewandt haben, sondern in einer friedlichen Atmosphäre F Ü R IHRE RECHTE eingestanden sind, die ja Gott-sei-Dank Geburtsrecht für jeden Deutschen sind.
      Für den nächsten Samstag habe ich wieder fest eingeplant mich mit Gleichgesinnten auf den Würzburger Marktplatz einzufinden.

      In Wertschätzung Ihrer Worte

      Stefan Ehrl

      P.S.: „Es geht ´was!“ (siehe oben ). Kopf hoch und an!

    1. @ Kunterbunt

      In meinem Neuartikel vorhin ist schon beschrieben, was ich Montag zu Würzburg zu tragen gedenke, allsamt vorbrereitet ist.
      „FRAUD“ verstünden wohl die meisten Deutschen nicht, „FARCE“ allerdings dürften sie kennen.
      Geh doch einfach damit raus. Irgendwie. Ich setze ja genau darauf, dass es Tausende Verschiedener gibt, die antreten. Ein jeder mit seiner Botschaft. Eben ein jeder frei, unorganisiert, nach seinem eigenen Gusto und Willen. DAS setzt den Horroristen den maximalen Gegenschrecken. Erstmal. Bald mögen auch die Vielen auf der Straße sein. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, was mir jetzt obliegt.
      Meine Kleidungsstücke sind fertig. Ich werde sie am Montag gen Würzburg tragen.
      LG

      1. @ Kunterbunt

        (Nachtrag)

        Inalsoweit ich es insgesamt vermuten darf, auch von früher her, bist Du eine Frau.
        Nutze also die Möglichkeiten des Weibes. Sie haben heute viel mehr Angst davor, Du widersprächest als ich täte das.
        Zudem geht es um die Sprüche, die Art der Aufmerksamkeit.
        Rennt da nur ein halbalter Zausel wie ich mit seinen Parolen herum, mag das eins sein. Wenn aber Du – mit dem unter Abendländern immer noch vorhandenen und teils bis ins Absurde erhöhten Frauenschutz – zumal mal einen alten Rock bemalst, Dich damit in Wien oder Züri auf den Hauptplatz stellst, wer wird Dir kommen, Dich zu verprügeln? Welche Gendarmerie wird Dich einsammeln?
        Jetzt gilt es. Und zwar auch für alle Weiber, die noch einen Arsch in der Hose haben. Wozu kam man je darauf, Euch alles politische Mitspracherecht zu erlauben?
        Leute wie ich sind jetzt nur noch böse alte weiße Heteromänner (aber Bill Gates gehört weiterhin zu den Guten).
        Ich erwarte nicht zu viel von Euch. Aber es sollte Euch auch um Eure Kinder gehen. Wenigstens die, die Ihr gehabt haben könntet. Vermutlich setzt Ihr aber eben wieder darauf, dass es die Männer für Euch richten sollten, die Ihr auch oft nicht einmal habt. Weiberkuckucksheim. Ja, hart ist das.
        Ich will genau jetzt echte Frauen sehen, die aufstehen.

        1. @ Kunterbunt

          (Nachtrag)

          Das oben richtet sich in keiner Weise gegen Dich. Ich weiß nicht, wo Du stehst, reihe Dich daher nirgends allgemein ein, beurteile Dich nicht. Du gabst mir einfach einen Anlass, das zu reden, was ich gesagt habe. Nichts davon ging gegen Dich. Ich ermuntere Dich allerdings weiterhin, in Wien oder Züri keck auf den Platz zu gehen und Blödeln mit frechem Rock keck eine Nase zu drehen.

        2. Schauen Sie sich um Herr Göller,

          mein derzeitiger Erfahrungshorizont:

          Es sind vermehrt die FRAUEN, die Eier in der Hose haben.

          Nicht zu fassen, diese weichgespülten Verfassungsrechtler, Medizinprofessoren, Mathematikprofessoren und Ärzte. Wo sind die denn?
          Deren Motto: alle Klappe halten, unser Geld abkassieren und nichts rein gar nichts für uns – dem Souverän – machend. Fremdschämen wäre hier ein Thema, mache ich aber nicht, diese Unsäglichen sollen sich ´mal schön selber schämen – am besten in Grund und Boden. … und wenigstens JETZT ´was machen und zwar mit all´ ihren Möglichkeiten, um sich wieder Respekt zu verdienen.

          Wir sind mehr! Wir sind mehr Menschen!
          Menschen, die un-menschlich sind, sind im engen Sinne keine Menschen für mich !!!

          Selber-Denker Stefan-Ehrl

          1. @ Stefan Ehrl

            Leider habe ich vom Protest letzten Samstag in Würzburg nichts gewusst, diese Woch aber werde ich dasein, und zwar in voller Montur (ich plane, noch ein Fähnchen für meinen Zollstock zu verfertigen).
            Bestimmt keine Besserwisserei, es ist auch Ansichtssache, aber mir gefällt „Selberdenker“ besser als „Selber-Denker“. Wobei die Variante mit dem Bindestrich nahelegt, dass auch die dritte Silbe starktonig sein könnte, das Wort also ganz anders ausgesprochen würde als ohne. Durchaus interessant. Ich werde noch ein bisschen darauf rumdenken.

            Nachtrag

            Wenn es in Würzburg 100 Leute waren und in Berlin an demselben Tage 1000, können die Unterfranken stolz sein auf ihre Hauptstadt, denn die hat 130 000 Einwohner, Berlin fast das Dreißigfache, als Agglomeration noch mehr. Natürlich sind 100 gleichwohl noch nicht viel, aber hundert Leute nimmt man auf dem Würzburger Markzplatz sehr wohl wahr. Mal sehen, wie viele es kommenden Samstag werden, in wie vielen auch kleineren Städten Ähnliches geschieht.

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