Von meinen Hölzern

Inzwischen tue ich meine ganz kleinen Hölzer in ein besonderes Säckchen. Von ein paar verrate ich jetzt nicht, warum.

Einige von den kleineren und mittleren sind jetzt endbehandelt. Sie liegen schön da an den ihnen einstweilen zugewiesenen Orten. Stehen auch da, zu meiner Freude.

Auch ein paar von den großen, stämmigen, eines bereits, sind kurz vor fertig. Etwas Geduld noch, eine Nachbehandlung, und es ist nichts mehr zu tun.

Oh habe ich aber noch masse Sorgenkinder.

Der Nachtrocknung, der Nachreinigung und der Endbehandlung.

Sie wollen alle Zeit.

Und indem ich alles dazu selber lernen musste und weiterhin muss, vertue ich mich immer noch da und dort, ich war so eifrig blöd, selbst das Holzsalz aus einem Achselstück fast ganz wegzukratzen, weil es mich tumben Toren zunächst nur nervte. Immerhin aber habe ich noch den Restnachweis.

Noch nicht eineinhalb Jahre, was will man da vom dummen Stift erwarten. Allzumal, wenn er keinen kundigen Meister hat. Keinerlei Vorbilder sonsten.

Ich lerne mit meinen Hölzern einfach dahin, wo ich denke, dass es sinnvoll hingehen könne.

Immerhin, einiges Erzielte gefällt mir schon sehr.

Nie hätte ich gedacht, indem ich einst Steinmetz gelernt, und zwar nicht schlecht, dass ich mich einmal so sehr in besondere Hölzer vernarren könne.

 

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