Coronavirus: Zwischen Panik und Verharmlosung

In der Tat schieben auch hierzulande viele wegen des Coronavirus‘ eine absurde Panik. Wie ich hier schon schrieb, ist es völlig daneben, zum Beispiel Großveranstaltungen abzusagen, während überall die Busse und Bahnen noch fahren.

Andererseits halte ich die Spötter auch nicht für besonders intelligent, die sich angesichts solcher Maßnahmen und potentiell gefährdeter Lieferketten (ist bei Medikamenten schon so) mit Nudeln, Öl, Konserven, Klopapier undsoweiter eindecken.

Denn man weiß nicht, wo das alles noch hinführt. Und die „Paranoiker“, die sich jetzt endlich Grundvorräte besorgen, werden, sollte der Große Stromausfall kommen, den unsere gretanische Regierung ja geradezu herbeiplant, genau die das Notwendige im Haus haben, der große Rest nicht (an eine stromlose Kochmöglichkeit sollte allerdings gedacht sein).

Ich halte es aber auch allein wegen der indirekten möglichen Auswirkungen der wenig tödlichen Pandemie für vollkommen rational, sich zu bevorraten: nicht mit Masken, Schutzanzügen, Desinkeftionsmitteln undsoweiter, aber eben mit Dingen des täglichen Grundbedarfs, allzumal Medikamenten, sollte man welche regelmäßig brauchen.

Unverantwortlich ist die Haltung der tonangebenden Politiker: Wenn man dazu rät, Großveranstaltungen abzusagen, wie kann man dann gleichzeitig die Leute beruhigen, alles sei doch nicht so schlimm?

Ich setze mich jetzt gleich in meinen Bus und kaufe noch einige Flaschen Wein, denn wenn ich mal zuhause bleiben muss, um meine sonstigen Vorräte zu bewachen, will ich dabei nicht durstig bleiben.

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