Das Coronabier trifft zurecht der Virusschlag

Eine üble Plörre trifft das Virus jetzt zurecht: Das idiotenteure Corona-Bier wollen selbst immer weniger dumme Leute (wer säuft sowas?) allein wegen des nunmehr infizierten Namens trinken. Aktienkurs am Arsch.

Was aber sicher gut für die Weltgesundheit. Ich habe mir eben durchgelesen, was da außer Hopfen und Malz alles drin. Mais, Ascorbinsäure und gar Glykol.

„Ingredients. According to Sinebrychoff, a Finnish company owned by the Carlsberg Group, Corona Extra contains barley malt, corn, hops, yeast, antioxidants (ascorbic acid), and propylene glycol alginate as a stabiliser.“ (Wikipedia)

So einen Dreck säuft ein vernünftiger Deutscher eh nicht.

Ich sahe es schon bei meinem Lidl um über den doppelten Preis des hauseigenen schmackhaften „Perlenbacher Pils“, gebraut in Frankfurt/Oder, nur Wasser, Malz und Hopfen, gemäß unserem guten alten Reinheitsgebot, im Regal schimmeln.

Jedem, was er braucht.

Bisher 4 Kommentare

4 Antworten auf „Das Coronabier trifft zurecht der Virusschlag“

  1. @ Magnus

    Mit dem Corona Bier hast du vollkommen recht. Wie oft habe ich über junge Leute gelächelt, die sich im Land des bieralen Reinheitsgebots die überteuerte Chemieplörre gekauft haben, nur weil das Bier irgendwie als „in“ galt.

    Nicht verstehen kann ich allerdings dein Lob des Perlenbacher Pils von Lidl. Ich bin ja eine Export Trinkerin, aber auch da kommt das Perlenbacher bei mir nicht gut weg. Abgesehen von dem Geschmack ist mir seit Jahren beim Perlenbacher (aber auch bei anderen Billigbieren, vornehmlich wenn in Dosen) aufgefallen, daß ich vom Alkohol nicht sehr viel merke. Ich hatte schon den Verdacht, daß beim Alkoholgehalt gelogen wird. Würde ja Sinn mache, da dann jeder mehr kaufen und trinken würde. Vielleicht liegt es ja an der Pasteurisierung.

    Ganz anders, wenn ich zB mein seit längerem absolutes Lieblingsbier trinke: Das Helle von Augustinerbräu. Hat auf einer amerikanischen Biertesterseite schwer lobende Kritiken erhalten. Einer, der gerne Craftbeer trinkt, meinte, er hätte nicht viel von deutschem Bier gehalten (hört hört), bis er in München ein Augustiner aus dem Fass trank, das hätte ihn umgehauen (geschmacklich). Da es noch besser als in der Flasche schmecken soll, steht es auf meiner bucket list. Man kann den Bajuwaren vieles ankreiden, aber das beste Bier der Welt brauen sie eindeutig. Bei Netto bekomme ich es für 84 Cent die Flasche und es ist, gut gekühlt ein einzigartiger Genuss. Allemal das Zweieinhalbfache eines Perlbacher Pilses wert und….es berauscht.

    In diesem Sinne ein herzhaftes Prost

    1. @ Erika

      Ja, das Augustiner ist zweifellos ein vortreffliches Bier und weitaus besser als das Perlenbacher. Letzteres aber macht mich bislang nicht blind, und es ist sehr preiswert, besser als viele Markenbiere oder mindestens vergleichbar, bei meinem Lidl verfügbar (allerdings erscheint es mir in den neuen grünen Büchsen etwas nachteilig verändert).
      Die Bajuwaren und das beste Bier?
      Nana. Ich sehne mich nach meinem Hammelburger Pilsener zurück (Franken, die Kleinbrauerei wurde inzwischen verkauft, hier, 35 Kilometer von meinem geliebten Hammelburg bekäme ich es sowieso nicht leicht bei).
      Immerhin gibt es noch Bier in den Regalen…
      Also: Auch Dir ein Prosit!
      (Mein iberischer Freund zu Salamanca sagte beim Anstoßen, das war aber eher guter Weinbrand, immer: Salud y alegría!)

  2. @ Magnus

    Jetzt hast du mich erwischt: Fränkisches Bier kenne ich eigentlich nicht, bis auf das Nürnberger Tucher-Bräu, gibt es bei Rewe für 29 Cent und ist das beste Billigdosenbier. Schwäbisches Bier finde ich jetzt nicht so doll und den Spruch: „Stuttgarter Hofbräu – unerreicht. Fünf gesoffen, sechs gesoicht“ kennst du sicher. Das Hammelburger würde ich gerne mal probieren

    1. @ Erika

      Vielleicht gibt es das Hammelburger noch (wie zuvor, sagte man mir, nur teurer, derselbe Trunk) als „Will Pils deLuxe“. Das ist allerdings eine, wenn auch damals sehr glaubwürdige Insiderinformation von einem ehemaligen Schüler, zudem über zehn Jahre alt. Also nur ein Gerücht. Keinen Bock darauf, dass die mich verklagen. Insofern distanziere ich mich ausdrücklich von dieser Aussage.

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