Wäre ich gläubig…

Wäre ich gläubig, heute hätte ich endlich mal wieder einen guten Grund dazu, auch einem Gotte, meinetwegen 333 000 Göttern zu danken.

Denn: Vor Tagen träumte mir, wir Rohrbacher hätten endlich wieder unseren Bach.

Der nämlich floss, ob es nun die Dürre war oder die abzapfenden Wasserwerke, bis vor kurzem nur noch zweihundert Meter, bis dass er erstarb.

Und eben, siehe da, indem ich mit dem Radhänger Glas wegfahren war: Er floss und er floss!

Für mich der schönste und höchste Feiertag seit langem.

Ich könnte gleichzeitig losheulen und lostrinken.

Es ist aber erst kurz nach Zweie, also halte ich mich mit beidem noch etwas zurück.

Schließlich gilt es noch ein wenig nach den Hölzern zu schauen.

Nachtrag

Witzig, auch das ist nicht erfunden, dass ich noch kurz vor meiner Losfahrt etwas zu Bach schreiben wollte, den Vermerk schon in meine „Maske“ eintrug, dem Johann Sebastian, den ich gerade wieder höre, von der unübertrefflichen Nikolayeva eingespielt, aus meinen Vorfrühlingsfenstern fließen lasse…

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