Vom fünffach verlorenen Magnus

Da ich ein schlanker weißer alter Heteromann bin,  damit alles Hassenswürdige (fünf Nazi-Merkmale, alle ich, minus einem hülfe wohl schon nicht mehr), bin ich eh schon derart Dreck, dass ich jetzt aus meiner Schweinssuhle befreit aufspritzen kann.

Ich versuche mir also einmal vorzustellen, ich wäre eine fette farbige junge Lesbe.

Was wäre das ein Fest!

Wo immer ich hinkäme, mir einen Job zu suchen, achwas man mir schon einen anzubieten hätte, bügelte ich jeden, der mir im Wege stünde, entweder meiner Fettleibigkeit oder Weiblichkeit oder Hautfarbe oder meines Alters oder meiner sexuellen Vorstellungen wegen platt, einfach weg.

Meine fachlichen Leistungen, so auch ohne Abi selbstverständlich am Philologischen Institut der Uni Würzburg aufgenommen, die interessierten keinen, ich könnte meinen Wanst, ein Stipendium sicher, die ganzen Semester über den Mainkai hängen, dorten einer weiteren Buhle zu warten, bis dass ich meinen wohlverdienten Abschluss hätte.

Bald schon würde ich bei den Grünen Fachfrau für Klima, Gesundheit und Genderfragen. Dann Bundesministerin für egal was.

Danach würde ich EU-Chefin, keine Frage.

 

 

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