Der Wald ist mein Freund (II)

Ich habe mir die Hände normal wasserig gewaschen, und doch sehe ich gerade, dass zumal meine Rechte noch recht harzig ist.

Anhaftungen sozusagen.

Der Wald will offenkundig, dass ich ihn nicht so schnell vergesse. Und besonders das Stück Wald, wo ich vorhin war.

Ich werde meine Hände nicht mit Seife oder sonstwas waschen, bis dass das Harz richtig in meine Haut gedrungen.

Baumliebbalsam ist Magnusschutz, und es ist mir gleich, wer mich dafür verlacht.

Wir haben hier auch Eichen – das waren Kiefern – die wachsen wie sonst womöglich nirgendwo. Und Nussbaumwald, immer mächtiger, kaum erklärlich, so nur an einem Eck, auf der anderen Seite vom Dorf.

Von besonderer Art die Kiefernstrünke. Die werden einst Geschenke für die Besten.

Sucher und Sammler. Durch Dornenhecken, am gefährlichsten sind die Zweige für die Augen.

Was für eine Freude!

 

 

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