11 Antworten auf „Von der Entzahlung“

  1. @ Magnus

    jetzt trink mal einen Liter guten, heißen Tee, kaum vorstellbar, was Dir eben widerfährt. Das, was Du da schreibst lässt ahnen, was im kalten Jänner alles so daherschneit. Du hast immerhin noch gute Freunde, die zu Dir halten und das Gute sehen, was Du tust und getan hast. Sieh es eben selbst ganz deutlich und genau, dann wird Dir wieder wohl.

    Lass Dich nicht aushebeln, die Saturn Pluto Konjunktion ist noch ganz frisch und da gibt es KÄLTE, ZERSTÖRUNG und ISOLATION genug. Das kann das ganze Jahr so gehen, doch lass Dich davon nicht umhauen. Solltest doch das Holz seinem Zwecke zuführen, auch wegen der Bausubstanz, wenn Du verstehst. Alles Gute, Gigi 🙂

    1. @ Gigi

      Vielen Dank. Morgen gehe ich in den Wald und hole ein schon vorsortiertes, sehr schweres Stück Holz raus. Das wird meinem Rücken aufhelfen. Ansonsten, außer Dir, können mich gerade alle nicht einmal am Arsch. Auch Pluto, und wie der Rest von dem Geschwattel heißen mag.

      Nachtrag

      Natürlich bin ich dem Gert auch noch gewogen. Sonst bleiben aber gerade nur wenige übrig. Wenn es langt, dann langt es.

  2. Eigentlich wollte ich hier bei Dir Trost holen, doch es geht auch andersrum, Trost spenden ist auch sehr heimelig und wärmend, wie mir scheint. Es geht uns imMo allen gleich. Ist eine biestige Konstellation und ich hoffe, alle Probleme werden sich in lächerliche Teilchen auflösen….. 🙂

    1. @ Gigi

      Kommentar eben überschnitten. Du bist lieb, Gert ist redlich, vielleicht kann man sogar auf dem Pluto ein paar Kobolde für die Grünen finden.
      Ansonsten: Ich brauche keinen Trost. Dein Mitgefühl schätze ich gleichwohl. Ich bin stinkewütend, und da hält mich auch keiner so leicht auf. Ich sagte vorhin, dass ich heute auf dieser Seite nicht mehr klagen werde. Damit war aber nur die Hauptseite gemeint. Also meine Erstartikel. Ich klage auch hier nicht mehr. Ich nenne nicht einmal einen von denen, welchen ich jetzt gerne mal richtig eins geigen wollte. Bin dafür zu klug. Auch wenn mir das vermutlich nie einer glauben wird. Da ich vom Glauben aber nicht viel halte…

  3. @ Magnus

    danke für Deine Worte. Das passt aber alles sehr gut in das, was wir gestern geschrieben haben. Die 95% Negativität, die von einer gewissen Gruppe erreicht werden will. Ich bin auch nicht mehr so friedlich wie ehedem, obwohl manche wohl denken könnten, dass ich vorher eben auch nicht friedlich war. Es kommt darauf an. Geschrieben ist schnell etwas. Doch von Auge zu Auge da war ich immer ziemlich ruhig, wenn es nicht um elementare Revierkämpfe ging. Man kann ein Kind nicht in den Schlund der Pharma lassen. Da muss gekämpft werden. Von einem Kind kann ich mir zu Hause auch nicht auf den Kopf schei … ben lassen. Also muss ich weiterkämpfen, zum Wohle des Kindes.

    Ja, was meine ich denn mit meiner ehemaligen Friedlichkeit? Ich meine, dass ich zu viel nachgab, was mir selbst nicht gut tat, in falscher Manier, meiner Erziehung folgend. Das vermeidet nicht gerade Streit, weil dann der ganze Ballast zur falschen Zeit losgeht und ausufert. Zur rechten Zeit ein Riegel vor, ganz ruhig und höflich durchgesetzt. Das erstrebe ich eben. Mal sehen, wie mir das durchgeht.

    Ich fange eben an, heftig zu üben. Ein Großmaul wurde eben ziemlich sprachlos. Immerhin – ein Anfang. Wenn die Wut schon da ist, dann muss sie frei gelassen werden, denn das verhindert dieses halbe Ersticken in diesen Wogen und Begebnissen. Fluche ruhig noch ein bisschen, Magnus, das befreit Deine Lungen und dann fühlst Du, wie herrlich Du lebst. Dein Haus sagt es auch nicht weiter…

    Wenn dieses erzählen könnte…. Mir ist aber die Gegenwart schon zu anstrengend. Was soll noch das Haus den alten Schund ausplaudern… ? Genug geschwafelt, ich bin dann mal weg… Gigi

    1. @ Gigi

      Danke. Ich wollte ja nur – ganz heimlich und verstohlen – ein paar Fledermäuse aufscheuchen. Was wohl kaum geklappt hat. Nix gelernt und dabei geblieben.
      Und dann habe ich auch noch aufgepasst, denn ich bin zwar ein Großmaul, aber im Grunde ein Tunichts, dass ich keiner Laus auf die Zehen trete. Auch meine eingeborene Feigheit tat dazu. Ich weiß ja, wie schnell Merkels Schergen gegen Deutsche sind.

  4. @ Magnus

    Du bringst mich zum Lachen. Sicher wirst Du noch zu Lebzeiten berühmt. Niemand kann so gut einfache Worte zu großartigen Bedeutungen und lebhaften Mitstreitern oder hinterhältigen Agenten machen, wie Du.

    1. @ Gigi

      Es sagte mir vor gut dreißig Jahren eine also schöne wie beredte (auch auf Deutsch) Spanierin: „Tu vas a ser famoso! Yo lo se!“
      (Ich weiß, dass auf das „e“ ein Akzent gehört hätte, war aber an meiner Tastatur zu blöde dazu, den da anzusetzen.)
      „Du wirst berühmt sein! Ich weiß das!“
      Sagte mir C. anlässlich eines Gesprächs in einer Würzburger Kneipe, sie schien sich sicher.
      Bisher aber nimmt man kaum wahr, was ich mache.
      Und will ich noch nicht sterben, damit sich das ändert.
      Ansonsten: Einiges ist schon da.

      Nachtrag

      Es war, mein Gedächtnis kommt genauer wieder, (wiederum ohne den korrekten Akzent auf dem „a“), dass C. sagte „Tu seras famoso!“ Es war wohl so. Echtes reines Futur. Eine wunderbare Frau.

  5. @ Magnus

    Sie müssen zunächst die Akzenttaste dücken und dann den Letter. Ich probier’s jetzt mal: No way, José. Oops, hat geklappt

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