Vielleicht kippt es schon dieses Jahr

Noch vor wenigen Jahren wurden ziemlich magersüchtige Models, sichtbar ausgemergelt, brustlos, in solchem Zustande wahrscheinlich unfruchtbar, auf den Laufstegen gefeiert. Man kam dann auf die glorreiche Idee, das sei etwas abartig, setze schlechte Vorbilder für die Jugend.

Jetzt soll man Fette, ich meine wirklich Fette, feiern, „body positivity“ nennen das die Angelsachsen, und wer das nicht gut findet, der ist, na klar, ein Hasser.

Indem Untergewicht nun keineswegs gesünder sein mag als Übergewicht, Anorexie, Bulimie und Magersucht sind teuflische Krankheiten, darf doch nicht verdrängt werden, dass wir in der „westlichen Welt“ viel, viel, viel mehr Fette haben als Untergewichtige.

Die Woke-Werbeindustrie und gewisse Publikationen feiern die Fetten inzwischen aber geradezu, ich könnte hier Beispiele verlinken, ich werde derlei bis an und über zumindest meine Ekelgrenze gehende Bilder hier aber nicht noch weiterverbreiten helfen.

Da geht es nicht mehr, wie man früher noch sagte, um den „Rubens-Typ“, da geht es (endekadent fette Männer scheint man noch nicht so recht eingemeindet zu haben) um Frauen, die aussehen wie arbeitslose Walrösser auf Achtfachhartz.

Ja, und wer die nicht geil findet, der ist ein Hasser.

Auf Gesundheitsrisiken auch nur hinzuweisen, das ist Hass. Darauf hinzuweisen, dass solche Leute sich in ernsten Lagen kaum selber helfen könnten, nicht mehr in der Lage, gar anderen zu helfen, jemanden zu retten, überhaupt körperliche Anstrengungen zu unternehmen, das ist Hass. Jede normale diesbezügliche Erkenntnis, die man schon Millennien vor der modernen Medizin hatte, die schon vor 10 000 Jahren für jeden selbstverständlich war, gilt jetzt, wenn von den SJWs (Social Justice Warriors) ausgerufen, wo auch nur vorsichtig geäußert, als Hass.

Wer hasst da wen? Wie käme ich darauf, jemanden dafür zu hassen, weil er bedauerlicherweise extrem fett oder mager ist? Geht’s noch?

Vielleicht wird dies Jahr 2020 dasjenige, wo das alles kippt.

 

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