Neues aus dem Paradies

Es hat mich geradezu ins Paradies verschlagen.

Würzburg und Schweinfurt, wo es wahrscheinlich einige staatsfinanzierte militante Antifanten gibt, sind etwa dreißig Kilometer entfernt, also weiter, als diese Spasten in ihren schlechten Stiefeln an einem Tag laufen können, Frankfurt über hundert.

Brennen sie in Würzburg meine alte Alma Mater an, oder entglasen sie wenigstens, weil da ein sehr gemäßigter Halbliberaler sprechen will, so kriege ich das vielleicht nicht einmal mit, weil von derlei vorbildlicher Zivilcourage kaum noch berichtet wird.

Sollten sie die Wälder rund um Rohrbach anbrennen, um ein Zeichen gegen die „Klimaleugner“ zu setzen (ich bin am Dorf vermutlich der einzige, der das Klima leugnet), so werden die nicht bis zu uns hinunter in die Senke brennen. Die Karlstadter Polizei wird so tun, als ob sie mal was täte, indem sie Solidaritätsdemonstranten vorsichtig dazu auffordert, die Löscharbeiten nicht zu behindern, sich auch kein Loch in die Socken zu brennen, denn das fiele ihr bald heftig auf die Füße.

Für mich wäre natürlich trotzdem sehr lange Volkstrauertag, denn ich liebe unsere Wälder. Die Kiefern, die hier natürlich wachsen, die Buchen und Eichen und Nussbäume sowieso.

Ich werde allerdings – auch auf die Gefahr hin, dafür verdachtelt zu werden – Butterbrote für meine Dorfgenossen schmieren, die die Brände bekämpfen, wo ich kann selber ausrücken, richtsradikal dazuzuhelfen. Und werden dann vermutlich auch K. und M. mit mir Seite an Seite stehen.

Ich werde auch zur Besonnenheit aufrufen, damit es, indem die Antifanten sich dann endlich doch zurückziehen müssen, nicht bei Maria Buchen oder an der Karlsburg zu einem echten rustikalen Treffen kömmpt.

Man kann ja auf den asozialen Medien versuchen darzulegen, was eigentlich stattfand, während der Spiegel und der BR von fränkischen Waldnazis, angefeuert von einem kriegssüchtigen Schwaben, berichtet.

Geduld und Besonnenheit sind eben alles im Leben.

 

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