Magnus schwafelt

Ich werde jetzt, auf die Gefahr hin, dass meine große Klappe bald wie bestellt verendet, nochmal frech.

Wahrscheinlich beherberge ich gerade 359 Milliarden Viren oder so in meinem Heiligen Leibe, alle aber wissen, dass im Großen frech werden sich nicht lohnt.

Der Magnus ist nämlich gar nicht gerne krank. Und hat er nicht nur Knoblauch, und zwar immer viel davon. Meinen Viren geht es nur so lange gut, wie es mir gut geht.

Ich friere oder schwitze im Zweifelsfall nämlich derart granate, in vollauf tödlicher Absicht und erbarmungsloser Folgerichtigkeit, auch abwechselnd, werde sauer oder basisch, dass der Spaß auch für geisteskranke Deviante derer bald vorbei.

Ich habe Hochprozentiges und Geheimelixiere, meine eigenen, die nur ich kenne. Von meiner Sturheit nicht zu reden.

Inzwischen ist auch mein Salbeibusch vor dem Haus schön angewachsen. Ich mache selbst ohne Rindsbrühe, wie es sich gehört, eine Zwiebelsuppe, dass es jeden frechen Schakal raushaut.

Und habe ich, Greta und Luisa konnten das noch nicht verbieten, zudem Kohl. Den schmore ich so lange zusammen, bis dass in einer handvoll davon zehntausend Einheiten Vitamin C, der Rest dazu.

Muss es ganz rechtsextrem werden, ist mir mein Darm dann egal, so setzt es Chili, dass es kracht. Ausbrennen. Habe ich in Nicaragua gegen einen ultrafrechen Uneinsichtigen schonmal gemacht.

Frischen Ingwer bekomme ich inzwischen beim Lidl und der Norma. Ich koche heimische Hagebutten aus. Ihr könnt mich mal.

Ja, die gute Rinds- oder wenigstens Huhnsbrühe mag schon beigezogen werden müssen. Ein Kilometer Gemüse mitausgekocht, das reingedreht. Peterlingwurzel, Rüben, Lauch, das ganze Programm.

Der liebe Rosmarin hat ebenfalls etwas Blutreinigendes. Den vergesse ich selbstverständlich auch nicht. Ebensowenig wie meine besten Pfeffer.

Wovon rede ich eigentlich?

War da was?

 

 

 

Bisher 3 Kommentare

3 Antworten auf „Magnus schwafelt“

  1. @Magnus

    Sie „schwafeln“, auch dies ein durchaus genialischer Künstlertrick. „Nein, er zeigt seine Pfauenfedern noch nicht, er macht sich zum Küken. Aber dies soll nur die Stille vor dem Knallen des Feuerwerks sein. Dann zeigt der Meister sein Instrumentarium“. So würde ich eine Rezension beginnen. Im Ernst, ihre Prosa liest sich zunächst wie aus dem Ärmel geschüttelt, gäbe es da nicht bisweilen seither „unerhörte“ zur Einsicht treibende Gedankenstachelattacken. Also „Ned bruddelt isch scho gnuag g’lobt“ stimmt für die Masseligen, bei der Beurteilung ihres künstlerischen Oeuvres würde ich dies aber als zu kurz gesprungen verurteilen. Schreiben Sie bitte weiterhin so erquickend. Ich hoffe dass der (out of thread) Heinrich Heine Text dann doch von Ihnen glassperlenspielartig verstanden wird
    https://www.youtube.com/watch?v=vOyswuA8wEs

    1. @ Erika

      Ich ändere prinzipiell nichts an einem Kommentar. Insofern bleibt auch der Fehllink unten im Vorkommentar stehen. Ansonsten danke für die ermutigenden Worte.

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