Mein Dank an Gerhard Wisnewski und Niklas Lotz

Zeit für Dank und Ehrung.

Gerhard Wisnewski ist für mich der deutschsprachige Journalist zumindest des vergangenen Jahres.

Zweifellos ein ausgezeichneter Redner, ist er keiner, der den Saal zum Brüllen bringen will, einer von feinem Humor, seine Sprache stets ungekünstelt, er verwendet, obzwar er sicherlich Tausende kennt, nur wenige Fremdwörter, er wechselt seine Lautstärke nur mäßig, seine Analysen sind brillant, ich wünschte jedem Gymnasium in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen solchen Deutschlehrer für die Oberstufe.

Soweit ich das beurteilen kann, spricht er so ziemlich wie er schreibt, beziehungsweise schreibt wie er spricht. Selbst in freier Rede macht er so gut wie keine Fehler.

Ich kann unserem Nachwuchs nur empfehlen, sich nicht nur mit seinen Inhalten zu befassen, sondern auch seiner erkenntnispraktischen Methodik: womit ich natürlich nicht Nachahmung empfehle, denn seinen eigenen Stil muss letztlich jeder selber finden, gegen das eigene Temperament anzureden und anzuschreiben, das führt im besten Falle zur Mittelmäßigkeit.

Und wenn wir schon beim Nachwuchs sind: Da gäbe es einige prima junge Leute, die ich hervorheben könnte, am beeindruckendsten aber (ich habe sein Buch „Mein Weckruf für Deutschland“ leider noch nicht gelesen) ist für mich Niklas Lotz mit seinem YouTube-Kanal „neverforgetniki“.

Ich wünsche Gerhard Wisnewski, dass er mindestens so alt werde wie Peter Scholl-Latour, wie dieser bis ins hohe Alter wach und tätig bleibe, Niklas Lotz dasselbe.

Nachtrag

Eben fand ich noch dies Neujahrsvideo von Niklas Lotz. Ein junger Mann mit Mut:

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