Baumsalz

Ich habe eben zum ersten Mal Baumsalz geschmeckt. Baumsalz von heimischer Kiefer, genauer von äußeren Schichten von Kien.

Ich meine damit kein Harz: Ich meine eine kristalline Substanz mit erheblichem Anteil an Natriumchlorid, kristallin, weiß.

Wie viele andere Mineralien (Kalzium, Kalium, Magnesium undsoweiter) da drinsind, bisher keine Ahnung.

Es war jedenfalls nicht kristalliner Kalk. Der schmeckt nicht salzig.

Wer etwas darüber weiß, der melde sich.

Im Netz fand ich bisher nichts dazu.

Nachtrag

Ich habe beim Zurichten eines Stückes mit dem Messer noch einiges von diesem Salz mit herausgekratzt, das Stück zu schönen, dümmer, als es je gehen sollte, ohne jeden Verstand, das rieselte mit den Rindenanteilen zu Boden.

Wo war da mein wissenschaftlicher Verstand?

Wie blöd wird man, wenn man nicht mehr genau hinschaut, abgelenkt durch jeden Krampf, nicht mehr innehält, überlegt, mit was man da zu tun habe?

Immerhin, ich dachte dann doch nach. Rief einen an, der weitaus mehr von Holz versteht als die meisten. Der brachte mich auf den Pfad. Und so ist nicht alles Holzsalz verloren.

Trotzdem: Wie konnte mir das passieren?

Zu viel Wein? Zu wenig was?

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